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Raststätte Remscheid könnte doch noch eine Zukunft haben

Auf der A1 zwischen Wuppertal und Leverkusen gibt es zu wenig Rastplätze für Lastwagenfahrer. Die sind verpflichtet, ihre Ruhezeiten einzuhalten, finden aber immer häufiger keinen freien Rastplatz. Und in den nächsten Jahren rechnen die Experten mit wachsendem Güterverkehr auf den Autobahnen. Deshalb habe der Landesbetrieb Straßenbau NRW bereits vor drei Jahren ein Verkehrsbüro damit beauftragt, sich entlang der A1 nach einem Gelände für einen neuen Rastplatz umzusehen. Zumal der Platz für Lkw auf der Raststätte Remscheid durch den dreispurigen Ausbau noch weniger werde. So griff Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein heute im Bauausschuss die gestrige Anfrage der W.I.R. auf. Die entpuppte sich in einem entscheidenden Punkt allerdings als Schnellschuss. Die Raststätte Remscheid liegt gar nicht auf Remscheider, sondern auf Wermelskirchener Stadtgebiet. Lediglich das Hotel oberhalb der Eschbachtalsperre gehört zu Remscheid. Sonnenschein: „Das Büro hat sieben potenzielle Standorte untersucht und zwei geeignete gefunden – bei Burscheid und bei Leichlingen.“ Bei einem neuen Autobahn-Rastplatz gehe der Landesbetrieb NRW von fünf Hektar pro Fahrtrichtung aus; ein so großes Gelände könne die Stadt Remscheid an der A1 nicht anbieten. Der Platz müsse mindestens 1000 Meter von der nächsten Anschlussstelle entfernt sein. Auch müssten Abstandsflächen zur nächsten Wohnbebauung eingehalten werden. Damit der Rastplatz Remscheid bestehen bleibe – eventuell ohne Tankstelle -, müssten sich Verwaltung und Politik gemeinsam ins Zeug legen, betonte Sonnenschein. Dafür habe man noch ausreichend Zeit. Mit dem Abschluss eines Planfeststellungsverfahrens für einen neuen Rastplatz sei frühestens in fünf Jahren zu rechnen. Wörtlich: „Die Schließung der Raststätte Remscheid steht derzeit nicht zur Diskussion!“

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Chronist am :

Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag Stadtplaner Sonnenschein darin bestärkt, sich um einen Erhalt der Raststätte zu bemühen. Überlegt wird, auf einer durch den Orkan Kyrill in Mitleidenschaft geratenen Waldfläche an der Autobahnraststätte Remscheid 25 weitere Parkplätze anzulegen. Das aber erfordert die Zustimmung der Nachbargemeinde Wermelskirchen. Sonnenschein: "Ein unwahrscheinlich schwieriges Unterfangen". Warum, sagte er nicht.

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