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Das alte Lenneper Krankenhaus soll abgerissen werden

Wenn alles läuft, wie es laufen soll, wird das ehemalige Krankenhaus in Lennep-Hackenberg in vier Jahren abgerissen. Bis dahin sollen die dort vorübergehend untergebrachten Senioren aus dem alten städtischen Altenheim „Stockder-Stiftung“ in einem Neubau umgezogen sein. Und bis dahin soll auch der Bebauungsplan rechtskräftig sein, für den gestern der Bauausschuss grünes Licht gab. Er betrifft das gesamte Krankenhausgelände zwischen Hans-Potyka-Straße und Virchowstraße. Baudezernat und Sana-Klinikum sind sich einig, wie Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein gestern im Bauausschuss erklärte, dass der Abriss der Krankenhausgebäude die wirtschaftlichste Lösung sei. Will sagen: Ein Umbau der Gebäude für andere Zwecke würde sich nicht rechnen. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Grundstücken für Einfamilienhäuser in Remscheid nach wie vor groß ist. Zitat aus der Verwaltungsvorlage: „Die planerischen Vorstellungen gehen dahin, mit freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhäusern im westlichen Bereich, in Richtung der außerhalb des Plangebietes liegenden ehemaligen Schwesternwohnheime eventuell mit Geschosswohnungsbau zu planen“. Sonnenschein zeigte sich erfreut über den zustimmenden Beschluss des Bauausschusses: „Denn da muss was passieren!“ Die Planungs- und Gutachterkosten übernimmt übrigens die Sana GmbH als Antragsteller.

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Waterbölles am : Durch Klinik-Abriss Platz für rund 100 neue Wohnungen

Vorschau anzeigen
Noch bis zum kommenden Freitag können sich interessierte Bürger/innen im Fachdienst Bauordnung und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 612 ansehen, der das Gebiet zwischen Hans-Potyka-Straße und Virchowstraße in Lennep be

Kommentare

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Felix Staratschek am :

Ein Umbau würde sich nicht rechnen? Ein Umbau zu was denn? Eignet sich das Krankenhaus nicht ideal als Altenheim? Aufzüge, rollstuhlfähige Gänge, Schwesternrufsysteme, alles ist da und muß nicht gebaut werden. Die Zimmer müssen etwas umgestaltet werden. Aber hier könnten die Leute richtig wohnen. Woanders werden Pflegeheime total neugabut! Und wenn das Krankenhaus zu groß ist, für ein Pflegeheim, dann können sich doch mehrere Heime das Gebäude teilen. Auch eine Art betreuetes Wohnen wäre denkbar. Immerhin kann es für die Bewohner ringsherum schöne Grünanlagen geben und die Anbindung an den Busverkehr ist auch ideal. Ebenso das nahe Schwesternheim, wo auch AltenpflegerInnen einziehen könnten. Ist das auch untersucht worden?

Michael Dickel am :

Pure Naivität, Herr Staratschek. Sicher, haben Sie recht - eigentlich ist das Lenneper Krankenhaus ein perfektes Altenheim, sogar Ärzte könnten sich gleich dort niederlassen. Aber welchen Verkaufspreis würde das Gebäude wohl erzielen? Und welchen Preis könnte man erzielen, wenn man einzelne Grundstücke für Einfamilienhäuser vermarkten würde? Ich bin sicher, daß sich ein Abriss rechnet. Und außerdem steht einem ständigen Altenheim an der Stelle entgegen, dass ältere Mitbürger ja möglichst in den Innenstädten Quartier finden sollen, um weiterhin am Leben in der Stadt teilnehmen zu können. Wer will schon im Grünen wohnen? Oder ist das jetzt naiv von mir?

Roland Schulz am :

Der Abriss hat begonnen; war heut dort, habe mit arbeiter gesprochen, die das krankenhaus entkernen.

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