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Nicht alle Wünsche nach Montessoriangebot erfüllbar

Kinder, die bis zum 30. September 2019 das sechste Lebensjahr vollendet haben,  werden zum Beginn des Schuljahrs 2019/2020 am 1. August 2019 schulpflichtig. In Remscheid werden es voraussichtlich 1.032 sein (gegenüber 946 im Vorjahr). Nach Angaben der Verwaltung zur Sitzung des Schulausschusses am 9. Januar wurden bisher 970 schulpflichtige Kinder an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 19 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. Macht insgesamt 989 Kinder. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte wird bei rund 56 Prozent liegt (Vorjahr 54 Prozent). „Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien „wohnortnah“ einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Jedoch ist die weitere Entwicklung ständig zu beobachten und mit den schulischen Kapazitäten (Personal, Räume) abzugleichen“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung an den Schulausschuss.

17 Kinder wurden an der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) angemeldet, davon sieben ebenfalls an einer Remscheider Grundschule. Mit einer Entscheidung über die Aufnahme sei erst Anfang Februar zu rechnen, so die Stadt. Für Familien habe die wohnortnahe Beschulung der Kinder weiterhin eine hohe Priorität. hat.
Folgende schulorganisatorische Maßnahmen sind vorgesehen:

  • An den GGS Am Stadtpark, Hasten, Reinshagen und Dörpfeld muss aufgrund der vorliegenden Anmeldungen die gesetzlich festgelegte Bandbreite ausgeschöpft werden: Aufgrund der vom Rat beschlossenen Zügigkeiten ist die Bildung weiterer Eingangsklassen nicht möglich. Einmalige Mehrklassen können aufgrund der Raumkapazitäten nicht eingerichtet werden.
  • In den folgenden Grundschulen können nach den aktuellen Anmeldezahlen kleine Eingangsklassen gebildet werden: Daniel-Schürmann, Kremenholl, Steinberg, Walther-Hartmann, Freiherr-vom Stein, Adolf-Clarenbach und Eisernstein.
  • Die Anmeldezahlen in der GGS Mannesmann entsprechen rechnerisch einer großen Eingangsklasse. Da die Schule ihre Klassen jahrgangsübergreifend in Klasse 1 und 2 beschult, können die Kinder auf insgesamt drei Klassen verteilt werden.
  • Die GGS Hasenberg schöpft die vom Rat beschlossene Dreizügigkeit nicht aus. Es können aber zwei kleine Eingangsklassen gebildet werden.
  • Die KGS Franziskus – Standort Lüttringhausen muss in diesem Jahr einige Ablehnungen vornehmen und bildet nun eine große Eingangsklasse. Die Bildung einer Mehrklasse, wie im letzten Jahr einmalig beschlossen, ist aufgrund der Raumkapazitäten nicht möglich. (Ggfs. können einige Kinder an den Hauptstandort nach Lennep verwiesen werden. Ansonsten bestünden wohnortnah noch ausreichend Kapazitäten, so die Verwaltung.)
  • An der GGS Hackenberg wurden 64 Kinder angemeldet. Die GGS Hackenberg ist eine zweizügige Schule und kann somit rechnerisch zwei Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. Eine Abweisung in den Regelklassen ist jedoch nicht erforderlich, da 20 Kinder das Montessori-Angebot der Schule besuchen möchten. In diesen Fällen könnte eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich werden, wenn nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden können.
  • An folgenden neun Remscheider Grundschulen wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten: Eisernstein, Hackenberg, Mannesmann, Steinberg, Am Stadtpark, Hasenberg, Reinshagen, Dörpfeld, Adolf-Clarenbach. Die konkrete Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann von der Schulaufsicht frühestens ab dem 1. Quartal 2019 nach Eingang aller Anträge benannt werden.
  • Das Montessoriangebot ist traditionell ein fester Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft und wird nach wie vor nachgefragt. Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach am Standort Goldenberg über ein zum Regelunterricht zusätzlich bestehendes Montessoriangebot. Für das Schuljahr 2019/2020 wurden insgesamt 58 Kinder (Vorjahr 64) für ein Montessoriangebot an folgenden Schulen angemeldet: GGS Hackenberg: 20 Kinder; GGS Ad.-Clarenbach/Standort Goldenberg: 24 Kinder; GGS Siepen: 14 Kinder. „Eine Ausweitung von Montessoriangeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig“, teilt die Verwaltung weiter mit. „Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen nach einem Montessoriangebot entsprochen werden konnte.“

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