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Gewerbeentwicklung in Remscheid auch ohne Gleisdreieck?

Fragen und Antworten zum Gewerbegebiet Gleisdreieck veröffentlichte der Waterbölles am Mittwoch, 19. Dezember 2018. Es handelte sich um die Antworten der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion. Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 10. Januar und zur Sitzung des Rates am 7. Februar hat die Ratsgruppe der WiR nun eine weitere Frage zu diesem Themenkomplex gestellt. Sie möchte von der Verwaltung wissen, ob ein Konzept der Wirtschaftsförderung zur Gewerbeentwicklung in Remscheid existiert für den Fall, dass keine weiteren Gewerbegebiete ausgewiesen werden können. Begründung: „Die Erfahrungen rund um das Gewerbegebiet Blume und die aktuellen Diskussionen rund um das Gewerbegebiet Gleisdreieck zeigen, dass es für die Stadt Remscheid nicht sicher ist, dass in den kommenden Jahren neue Gewerbeflächen zur Verfügung stehen werden. Und selbst wenn, ist die Endlichkeit der Ausweisung von Gewerbegebieten sichtbar. Die WiR-Ratsgruppe möchte daher wissen, ob die Stadtverwaltung dazu über einen Plan B verfügt und wie dieser aussieht.“

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Chronist am :

Zur gestrigen Ratssitzung lag die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der WiR vor. Zitat: „Die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen am Gleisdreieck und die „Erdbeerfelder“ zielt vor allem darauf, ein Flächenangebot für die innerstädtische Umsiedlung Remscheider Unternehmen vorzuhalten. Käme eine Flächenentwicklung nicht zu Stande, würde sich die Entwicklung auf die bestehenden Gewerbeflächen kaprizieren. Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung der Stadt Remscheid gemeinsam mit den kooperierenden Abteilungen des FD Stadtentwicklung arbeiten seit Jahrzehnten an einem effektiven Flächenrecycling für gewerbliche Flächen.“ Die Wiedernutzungsquote seit dem Jahr 2004 liege bei 73 Prozent der Flächeninanspruchnahme. Darüber hinaus werde eine intensive Standortsicherung für bestehende Betriebe betrieben, so die Verwaltung. „Plan B würde in der Logik der Anfrage bedeuteten, dass der Stellenwert der bestandsbezogenen Instrumente der Wirtschaftsförderung weiter wachsen müsse. Darunter fallen im Einzelnen folgende Bausteine: • Optimierung und Intensivierung der Ausnutzung bestehender Gewerbegrundstücke, • Prüfung der Zulässigkeit einer höheren Ausnutzung vorhandenen Baurechts (Erweiterung in die „Höhe“ oder in die Fläche), ggf. unter Anpassung des Baurechts, • Sicherstellung der Zulässigkeit der Fortführung einer gewerblichen Nutzung auf brachgefallenen Gewerbe-Liegenschaften, • Vermeidung der Konversion positiv bewerteter Potenziale gewerblicher Bauflächen in andere Nutzungen (Wohnen oder Einzelhandel), • Optimierung bestehender oder zukünftiger Betriebsabläufe durch eine detaillierte „Fabrikplanung“ und somit Vermeidung zusätzlicher Flächeninanspruchnahme, • Vermeidung einer privaten Flächenbevorratung durch kommunale Bodenpolitik (revolvierender Betriebsflächenfonds, Verfolgung einer restriktiven Bauverpflichtung).“ Der Technische Beigeordnete Peter Heinze in der Ratssitzung zusammenfassend: „Um die Revitalisierung von Brachflächen kümmern wir uns schon!“

Chronist am :

Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 9. Mai liegt nun die Antwort der Verwaltung auf die von York Edelhoff (SPD) in der März-Sitzung des Rates gestellte Frage vor, welche gewerblichen Brachflächen, die im Rahmen der Standortvermittlung Berücksichtigung finden, der Wirtschaftsförderung derzeit bekannt seien. Es handelt sich demnach um: 1. Gewerbegrundstück Am Ostbahnhof, Presover Straße / Bismarckstraße 2. Immobilie der Firma Messerfabrik Neuenkamp, Neuenkamper Straße, privates Gewerbegrundstück mit aufstehenden Gebäuden 3. Ehemalige Immobilie der Firma Magurit, Höhenweg, privates Gewerbegrundstück mit aufstehenden Gebäuden 4. Private Gewerbeimmobilie in Großhülsberg, Walter-Freitag-Straße, privates Gewerbegrundstück mit aufstehenden Gebäuden 5. Ehemaliger Standort der Firma Keiper / Johnson Controls, Büchelstraße, Erhalt des gewerblichen Standortes durch den Eigentümer (Etablierung eines Gewerbeparks), Verfügbarkeit von Teilflächen (Büro- und Hallenflächen) zur Miete 6. Private Gewerbefläche (Ausweisung MI Mischgebiet), Remscheider Straße. 7. Private Gewerbeimmobilie in Remscheid-Mitte, Königstraße, privates Gewerbegrundstück mit aufstehenden Gebäuden 8. Privates Gewerbegrundstück Bereich Hohenhagen, Hohenhagener Straße (Gewerbepark), Freie Grundstücksflächen, Investition durch den Eigentümer (Bereitstellung von Mietflächen im Investorenmodell). 9. Privates Gewerbegrundstück an der Papenberger Straße, Papenberger Straße, Teilfläche verfügbar. 10. Privates Gewerbegrundstück im Bereich Industriehof Trecknase, bislang Einzelhandelsnutzung.“ In Summe böten die genannten Gewerbestandorte ein Potential von ca. 8,5 ha (teils mit aufstehenden Gebäuden) bzw. ca. 3.000 qm gewerbliche Nutzfläche im Bestand (Gewerbepark), teilt die Verwaltung mit. Teile des Flächenpotentials von ca. 8,5 ha (teils mit aufstehenden Gebäuden) unterlägen im Rahmen der Standortvermittlung allerdings diversen restriktiven Rahmenbedingungen (z.B. Planungsrecht, Gemengelage, Zuwegung / Andienung).

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