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Die beiden Förderschulen haben Raumbedarf

Rat und Verwaltung wollen die städtische Schulentwicklungsplanung fortschreiben, um die die Schullandschaft im Allgemeinen und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Schulformen im Besonderen weiter zu verbessern. Die aktuellen Bestandsanalysen des Bildungswissenschaftlers Dr. Detlef Garbe von der Leverkusener Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis sind dafür eine wichtige Grundlage. Seine Berichte zeigen auf, welcher Veränderungsbedarf sich durch aktuelle schulpolitische Entwicklungen rund um die Themen Ganztag, Inklusion und Lehrerarbeit ergibt. Darin wird etwa rechnerisch ermittelt, wie hoch der Raumbedarf an den einzelnen Standorten ist und wie er künftig auf der Grundlage der Prognosen sein wird. Für die Verwaltung ergibt sich aus diesen Erkenntnissen unter Umständen weiterer Handlungsbedarf: Welche Möglichkeiten hat sie, etwa aufgrund der baulichen, baurechtlichen, politischen und finanziellen Vorgaben und Rahmenbedingungen? Am Ende des Prozesses soll für jede Schule ein Maßnahmen- und Umsetzungsplan stehen, um anschließend die einzelnen Maßnahmen gewichten und priorisieren zu können. „Ein Projekt für die nächsten Jahre“, hieß es am Mittwoch auf der Sitzung des Schulausschusses in der Rudolf-Steiner-Schule in Bergisch Born. Zitat aus der Verwaltungsvorlage: “Sobald die erarbeiteten Pläne im Schulausschuss beraten wurden, werden diese dem Gebäudemanagement mit der Bitte weitergeleitet, sie auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen. Im Anschluss sind die verschiedenen Varianten zu vergleichen und eine Kostenkalkulation zu erstellen. Erst im Anschluss kann ein weiterer Zeitplan seriös erstellt werden.“

Das gilt auch für den Raumbedarf der Förderschulen in Remscheid. Nachdem die Karl-Kind-Schule ausgelaufen ist (im August 2018), gibt es in Remscheid nur noch zwei Förderschulen, die Hilda-Heinemann-Schule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ und die Heinrich-Neumann-Schule mit drei Standorten (Gewerbeschulstraße 1, Engelbertstraße 1 und Kölner Straße 82). „Geradezu unabhängig von den schulpolitisch eingeleiteten Inklusionsbestrebungen haben sich die Schülerzahlen an den Remscheider Förderschulen nach oben hin entwickelt“, heißt es in dem Bericht, den Dr. Garbe am Mittwoch im Schulausschuss vorlegte. Für seine Raumanalyse hatte er jeden Schulstandort besucht und die vom Gebäudemanagement der Stadt bereitgestellten Pläne hinsichtlich der konkreten Nutzung der Räume geprüft.

Die Hilda-Heinemann-Schule ist eine Ganztagsschule. Sie hat zurzeit in der Primarstufe sechs Klassen mit im Durchschnitt neun Schüler/innen (SuS). Mittel- und Oberstufe haben fünf Klassen; die Berufspraxisstufe zwei Klassen, d. h. einen Klassenraum, einen Gruppenraum sowie nach Möglichkeit Sanitär- und Pflegebereiche. Jeder Klasse sind vier bis fünf Erwachsene zugeordnet (Lehrkräfte, Schulbegleiter und sonstige Betreuungskräfte). Gegessen wird in einer großen Mensa. Sie ist jedoch nicht groß genug für alle: Zwei Klassen müssen das Essen in ihren Räumen einnehmen.

„Die Klassenräume sind extrem klein; bei 10 SuS müssten diese 50 qm groß sein“, stellt der Gutachter fest. Zu erwartende steigende Schülerzahlen (von 137 in 2019 auf 149 in 2029) seien von den Raumgrößen her nicht aufzufangen. „Eine Ausschöpfung der zulässigen Bandbreite von 13 SuS wäre weder pädagogisch wünschenswert, noch räumlich möglich.“ In der Primarstufe sei die aktuelle Belegung mit neun SuS pro Klasse gerade noch zu vertreten. Aber: „Mittelfristig muss über einen Ersatz des Nebengebäudes (Pavillonbauweise) nachgedacht werden.  Es fehlen Aufenthaltsmöglichkeiten für Schulbegleiter und Bundesfreiwilligendienst sowie Besprechungs- und Diagnostikräume.“

Für die Heinrich-Neumann-Schule 18 sieht der Gutachter insbesondere am Standort Engelbertstraße (Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung) in absehbarer Zeit Handlungsbedarf: „Die Klassenräume sind sehr klein; ihre Größe ist baulich nicht zu verändern. Deshalb sind die Gruppenräume als Ergänzung notwendig, müssen aber für den Unterricht zur Verfügung stehen. Die OGS-Räume sind sehr klein, aber in dieser Größe für drei bis sechs Kinder funktional. Um alle Kinder betreuen zu können, fehlt Fläche!“

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