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Linke warnen vor Kollaps der Trecknase

Pressemitteilung der Fraktion  der Linken

Für Bergisch Born hat DIE LINKE Remscheid eine Sonderausgabe ihrer Zeitung „STANDPUNKT“ herausgegeben. Auf zwei Seiten hat DIE LINKE ihren Standpunkt zum „Gewerbegebiet Gleisdreieck“ dargelegt:

„Als frustrierend und unbefriedigend haben viele Bergisch Bornerinnen und Bergisch Borner den sogenannten „Bürgerdialog“ mit OB Mast- Weisz am 20. Dezember des vergangenen Jahres erlebt. Mast- Weisz produzierte sich als „Schönredner“ und Abwiegler. Zu Recht kritisierten die Bürger, dass immer, wenn es zu Fragen nach dem Stand der Entscheidungsgrundlagen und zur Zukunft Bergisch Borns kam, die stereoty­pe Antwort des Chefs der Stadt­verwaltung lautete: „Das ist eine Frage der Politik!“

Wie aber sieht die Stellung der Politik zu einem möglichen Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ aus? Im Jahre 2009 hat die Politik entschieden: „Kein Gewerbegebiet ‚Gleisdreieck‘ ohne B 51n!“ Die Politik hatte also entschieden, dass ohne eine Entlastung des Pkw– und Lkw-Durchgangsverkehrs durch Bergisch Born durch eine adäquate verkehrliche Umgehung des Ortes nicht mit der Planung eines Gewerbegebietes im „Gleisdreieck“ begonnen werden kann. Im Mai des Jahres 2018 haben die Bürgermeister von Hückeswagen und Wermelskirchen, sowie der Oberbürgermeister von Remscheid eine Absichtserklärung unterzeichnet in der die Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes auf den Weg gebracht wurde. Der Unterschied zur Planung von 2009 ist die Tatsache, dass neben Remscheider Stadtgebiet nun auch Hückeswagener und Wermelskirchener Gebiet überplant werden soll.

Die verkehrliche Situation, keinen zusätzlichen Durchgangsverkehr in Bergisch Born zuzulassen, wurde in der Absichtserklärung ausgeklammert. Stattdessen heißt es in der Absichtserklärung: „Die Erschließung soll über die Anschlüsse an das bestehende Verkehrswegenetz in Hückeswagen und Wermelskirchen erfolgen.“

Im sogenannten „Bürgerdialog“ konnten weder OB Mast- Weisz noch Peter Heinze glaubhaft er­klären, wie sich der Verkehr durch Bergisch Born denn entwickeln würde. Verweise auf bestehende Gutachten wie auch auf Gutachten, die noch in Auftrag gegeben werden müssen, können nicht folgende Tatsachen in Abrede stellen: Wenn auch der Verkehr aus und nach Süden über Wermelskirchen abgewickelt werden sollte, so bleibt der Verkehr in Richtung Norden. Er wird sich durch Bergisch Born bewegen. Hinzu kommt der Verkehr aus dem Gewerbegebiet Hückeswagen III. Er wird die oft chaotischen Zustände beim Zusammentreffen der B 51 mit der B 237 weiter verstärken.

Wer einen weiteren Blick in eine mögliche verkehrliche Zukunft werfen mag, der stelle sich bitte einmal vor: „1. den bestehenden Verkehr, 2. den zusätzlichen Verkehr aus Gewerbegebiet Hückes­wagen III, 3. den Verkehr aus dem „Gleisdreieck“, 4. möglicherweise den Verkehr des „Gewerbegebiets Erdbeerfelder“. Und das alles trifft an der Trecknase auf den Verkehr zu einem möglichen DOC. Es ist Ihrer Phantasie überlassen, was sich dort abspielen würde. (...)

Das Ja der CDU zum Gleisdreieck in der BV Lennep und den zuständigen Ausschüssen kann nicht mit dem Winkelzug “...dann entwickeln wir mal eben die Blume“ aus der Welt geschaffen werden, und die einflussreiche Mittelstandsverei­nigung wird sicher ihre Meinung zum Gleisdreieck klar machen.“

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