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Remscheids größtes Graffiti macht ein Parkhaus bunter

Fotos: Lothar KaiserEigentlich hätte diese Foto schon am vergangenen Samstag im Waterbölles stehen sollen. Doch bis heute war unser Arbeitszimmer das reinste Chaos: Fliesenleger und Anstreicher hatten das Sagen, und die Möbel stapelten sich an einer Wand. Da irgendwo lag das Kabel, das die Digitalkamera mit dem PC verbindet. Und erst im Laufe des heutigen Tages, nach erledigten "Hausaufgaben" (erneutem Möbelrücken) - und nach der Ratssitzung - war das Kabel wieder griffbereit. Also denn: Am  Samstag präsentieren die Grüne Jugend Remscheid und der Parkservice Remscheid (PSR) das Ergebnis ihres Mammut-Graffiti-Projektes im Parkhaus am Markt / an der Kirchhofstrasse.  Zur (wegen der Lautstärke nur für junge Ohren offenbar noch erträglichen) Musik der „Bergish Heightz“. Und bis zur letzten Minute legten die jugendlichen Sprayer Hand an ihre Werke, die nun zusammengenommen Remscheids größtes Graffiti bilden.

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Chronist am :

Am Freitag hielt die Grüne Jugend Remscheid ihre erste reguläre Jahreshauptversammlung ab. „Wir blicken auf ein turbulentes Jahr zurück, auf das wir stolz sein können“, so David Schichel, alter und neuer Sprecher der jungen Grünen. Neben ihm wurde Alexandra Ellenbeck in die praktizierte Doppelspitze gewählt. Yasar Ibrahim Ceyhan, Mitglied des Remscheider Jugendrates, wurde als Beisitzer im Vorstand bestätigt. Im vergangenen und in diesem Jahr hatte die Grüne Jugend vor allem mit ihrer Kampagne „Bunt stadt Beton“ Kitas und Parkhäuser verschönernd von sich Reden gemacht. Im kommenden Jahr wollen die Junggrünen neben grauen Wänden auch Themen, wie Tier-, Umwelt- oder Verbraucherschutz aufgreifen. (Pressemitteilung der Grünen, gekürzt)

Chronist am :

Aus dem ewr-Journal „energie & leben“, Ausgabe 1/2009: „Bei den EWR-Graffitis kann ich mich richtig austoben!" Wenn Rene Schneider knallbunte Bilder auf ödes Mauerwerk sprüht, dann geschieht dies absolut legal: Der Remscheider Graffiti-Sprayer arbeitet im Auftrag der EWR. (…) Zwei markante Beispiele für die sofort ins Auge fallenden Graffitis sind die Wände der beiden Auffahrten im PSR-Parkhaus „Am Markt" sowie die Strom-Übernahmestation der EWR am Lenneper Bahnhof. Hinter beiden Werken - und noch einigen weiteren - steckt der Remscheider Gestaltungskünstler Rene Schneider. Im September 2007 mischte der 23-Jährige mit seinen Sprühfarben bei der Aktion „Bunt statt Beton" mit und heimste mit seinen Graffitis im PSR-Parkhaus derart viel Anerkennung ein, dass ihn die EWR sogleich für weitere Projekte „buchte". So prangen jetzt an vormals grauen oder mit illegalen Graffitis beschmierten Wänden von Umspann- und Technik-Häuschen der EWR riesige Steckdosen, überdimensionale Gasflammen und weitere Motivdetails aus den Bereichen Strom, Erdgas, Wasser, Wärme und Klimaschutz. „Über die gute Zusammenarbeit mit der EWR bin ich total glücklich. Es macht irre viel Spaß, sich auf so großen Flächen auszutoben und zu zeigen, was man drauf hat. Diese Chance bekommt man als Sprayer nicht allzu oft", sagt Rene Schneider, der - standesgemäß - seine Graffitis mit seinem Künstlernamen „Baix" signiert. Rund 80, mehr oder minder großflächige Bilder sind von ihm in Remscheid und Umgebung an öffentlichen Stellen zu sehen, und nicht ganz ohne Stolz sagt er: „Drübergesprüht oder verschmiert hat es bislang niemand. Unter uns Graffiti-Sprayern ist das auch ein absolutes Tabu." Rene Schneider, der gerade seinen Zivildienst an der Akademie Remscheid auf Küppelstein beendet hat, sprüht seit gut fünf Jahren Auftragsarbeiten für Firmen und Privatleute und hat mittlerweile auch ein Gewerbe dafür angemeldet. Ob es den gelernten Werbetechniker demnächst noch zu einem Airbrush-Studium nach Bochum treibt, ist noch offen. „Jetzt kommen erst mal zwei Sachen: besseres Wetter zum Sprühen und die Graffiti-Aufträge für die EWR." (kontakt: auftraege@baixart.de, www.baixart.de)

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