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Referent sparte vor Katholikenrat kein Reizthema aus

Die Worte des Gastreferenten sorgten bei vielen Gästen für nachdenkliche Gesichter: Dr. Daniel Deckers, Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Kirchenexperte, sprach beim Neujahrsempfang des Remscheider Katholikenrats am Dienstagabend im Gemeindezentrum von St. Josef an der Menninghauser Straße über "Kirche, Glaube und Religion an der Schwelle des 3. Jahrtausends". Unter dem Titel "Krise! Welche Krise?" zeichnete er ein düsteres Bild der Gegenwart. Schließlich gebe es gleich drei schwerwiegende Krisen - eine der Kirche als Organisation, eine des Glaubens und eine der Religion.

Vor Vertretern der Pfarrgemeinden, von Verbänden und aus der Politik sparte er kein Reizthema aus - nicht die Missbrauchsfälle und die "Willkür von Entscheidungsträgern im Umgang mit Recht", nicht den Personalmangel, der Gemeinden landauf landab zu Sparmaßnahmen und Fusionen zwinge, und auch nicht die schwächer werdende religiöse Bindung innerhalb der Bevölkerung. Kritik übte Deckers auch am kirchlichen Arbeitsrecht, in dem Konfession und persönliche Lebensführung der Mitarbeiter noch immer eine sehr wichtige Rollte spielten. Der Referent forderte eine stärkere "Willkommenskultur" für Menschen ohne kirchliche Bindung, die sich gleichwohl mit ihrem Arbeitgeberidentifizierten.

Die Kirche brauche einen neuen Diskurs über "Identität" und "Diversität", gab er den Gästen mit – und erntete dafür anerkennenden Applaus. Ein Präsent gab es aus den Händen von Elisabeth Schnocks. Sie hatte zuvor ihren ersten Neujahrsempfang in neuer Funktion eröffnet: Im vergangenen Frühjahr war sie zur Vorsitzenden des Remscheider Katholikenrats gewählt worden.

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