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Jetzt kommt es auf die Förderanträge der Vereine an

Im Oktober beim Kontrollgang der Remscheider SPD auf der Trasse des Werkzeugs

Werkzeugtrasse ist noch keine echte Visitenkarte“, stellte die Remscheider SPD zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Oktober 2018 bei ihren 1. „Kritischen Trassenspaziergang“ auf der Trasse des Werkzeugs fest. Es ging darum, den Zustand der Trasse unter die Lupe zu nehmen und  alles zu notieren, was als verbesserungswürdig erkannt wurde oder instandgesetzt werden muss. Auf politischer Ebene werde es nach den Herbstferien weitergehen, kündigten anschließend Ulla Wilberg und Antonio Scarpino an. Das geschah am 20. November in einer Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid; die Ratsgruppe der W.i.R. stellte den Antrag, die Verwaltung möge im Zuge der Landesförderungen für die Gestaltung von Heimat Fördermittel beantragen für die Verbesserung und Änderungen der Werkzeugtrasse: „Ideen zur Verbesserung wurden bereits von uns im Sommer 2016 vorgelegt.“

Das Land NRW hat bis 2022 für diverse Gestaltungselemente der Heimat-Förderung landesweit 100 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Aber in der BV-Sitzung im November wurde auch klar: Denn: „Keine Fördergelder ohne Konzept!“ Und darüber wurde gestern auf Einladung von Bezirksbürgermeister Otto Mähler Im Deutschen Werkzeugmuseum weiter beraten. Erschienen waren neben Fachleuten aus der Stadtverwaltung auch Kommunalpolitiker und engagierte Bürger. Ihnen stellten Andreas Knappe und Robert Wild von der Verwaltung die verschiedenen Fördertöpfe des Landes vor, aus denen unbürokratisch Finanzhilfe für Projekte mit Heimatbezug geschöpft werden könne, vorausgesetzt, der Antrag wird genehmigt.

Der „Heimat-Scheck" des Landes verspricht Vereinen, Initiativen oder Stiftungen für kleinere Projekte jeweils 2000 Euro, der Heimat-Fond sogar 5.000 Euro, vorausgesetzt, weitere 5.000 Euro kommen aus kommunaler Quelle, z.B. 40 Prozent davon vom Antragsteller und zehn Prozent von der Stadt. Das erfordert dann allerdings eine vorhergehende Abstimmung des Förderantrags mit der Verwaltung. Auch eine „Heimat-Werkstatt“ hat sich das Land einfallen lassen zur Vorbereitung längerer Entwicklungsprozesse (mit einem Fördervolumen ab 40.000 Euro), ferner ein „Heimat-Zeugnis“, das einen öffentlichen Ort aufwerten kann. „Was es nicht alles gibt“, staunte Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Da ließe sich doch bestimmte auch Geld für die Trasse des Werkzeugs locker machen...

Das meinte auch Jörg Schubert, der Leiter des städtischen Fachdienstes Bauen, Vermessung, Kataster und Untere Denkmalbehörde. Die Trasse könne förderungswürdig sein, wenn auf ihr die Remscheider Werkzeug-und Stadtgeschichte herausgestellt werden. Bislang sei die Trasse lediglich bei Beschädigungen / Vandalismus und Reparaturen in den Fokus geraten. räume Gerald Hein von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) ein.

Gestellt werden sollten die Anträge Vereinen und Initiativen vor Ort möglichst bald, kam die Runde überein. Mähler bot sich dafür als Mittler an; Ansprechpartner im Rathaus sind Andreas Knappe (E-Mail Andreas.Knappe@Remscheid.de) und Robert Wild (Robert.Wild@Remscheid), der eine zuständig für Heimat-Scheck und -Fond, der andere für Heimat-Werkstatt und -Zeugnis.

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