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Stadtführer bieten auch neue Ziele und Formate an

In ihrem 13. Jahr setzt die Interessengemeinschaft (IG) der Remscheider Stadtführer ihr abwechslungsreiches Angebot an traditionellen Führungen fort, hat sich aber auch einige neue Zielen und Formate einfallen lassen. Mit 45 Terminen bietet das Jahresprogramm 2019 (Sie finden es hier), das die IG am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz im „Euler, das Esszimmer, Lennep" in der Lenneper Altstadt präsentierte,  wieder eine breite Palette an Angeboten. Wenngleich sich zwei langjährigen Stadtführer, Klaus R. Schmidt und Harald Blondrath alias „Herr Röntgen“, aus Altersgründen dazu entschlossen haben, künftig etwas kürzer zu treten und nur noch für individuelle Buchungen zur Verfügung zu stehen! Für Remscheid würden sich Christine Otto, Linda Kessler, Claudia Holtschneider, Lars Johann und Lothar Vieler, wie sie betonten, deshalb alsbald eine Verstärkung wünschen. Voraussetzungen: Interesse an Heimatgeschichte, Erzählkraft, Begeisterungsfähigkeit und Liebe zu Remscheid.

Die Stadtführer Lars Johann, Ute Freihoff und Klaus Fickert (Letztere am Dienstag verhindert) haben sich der Remscheider Vergangenheit verschrieben und stellen den Teilnehmer/innen bei ihren Stadtführungen interessante Ziele in Remscheid auf die verschiedenste Weise vor. Beginnend mit kulinarischen Rundgängen durch Remscheid, über Betriebsbesichtigungen, Wanderungen zwischen Wasserturm und Polizei, Spaziergänge durch Hasten, mit und ohne Whisky, sowie der Suche nach dem verschwundenen Müngsten geht es bis zu Wein- und Whiskywanderungen im Eschbachtal.

Linda Kessler hat sich wieder Geschichte und Geschichten aus Lüttringhausen und das Thema „Vom Mittelalter zur Kaiserzeit" in Lennep auf ihre Fahnen geschrieben. Überhaupt liegt der Schwerpunkt der Stadtführrungen in diesem Jahr in Lennep. Christine Otto wird nicht nur vieles über Mönche, Bademeister und Unbekanntes aus der Wallstraße erzählen können, sondern sie veranstaltet auch in diesem Jahr wieder die beliebte vorweihnachtliche Führung durch die Lenneper Altstadt („Alle Jahre wieder....“). Regelmäßig und mit einem zwinkernden Auge auf Vergangenes, Vergängliches und Zukünftiges in Lennep, begeht auch Nachtwächter „Gustav om Hackenberge" alias Lothar Vieler die Lenneper Altstadt. Zu dem bekannten Schlemmerformat „Lenneper Nachschwärmer" wird es ab April auch Führungen am Nachmittag durch die Lenneper Neustadt geben, die ihren Abschluss in einer zünftigen „Bergischen Kaffeetafel" finden werden.

Er habe seine Führungen seinen Erfahrungen angepasst, sagte Lothar Vieler. Auf Postkarten mit dem Konterfei von Nachtwächter „Gustav om Hackenberge" findet sich auf der Rückseite das „Bergische Heimatlied“. Falls gewünscht, will Vieler seine Stadtführungen mit dem gemeinsamen Singen des Liedes enden lassen. Das wurde auf der Pressekonferenz am Dienstag erstmals getestet – leider mit nur mäßigem Erfolg, wohlwollend ausgedrückt. ;-)

Bei Wikipedia im Internet finden sich heute noch alle seinerzeit gedichteten Strophen, auch wenn einzelne davon heute nicht mehr zeitgemäß sind und dementsprechend nicht mehr gesungen werden (siehe [[...]]:

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt,

die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt.

Wo die Quelle noch rinnet aus moosigem Stein,

die Bächlein noch murmeln im blumigen Hain.

Wo im Schatten der Eiche die Wiege mir stand,

|:da ist meine Heimat, mein Bergisches Land.:-|

Wo die Wupper wild woget auf steinigem Weg

An Klippen und Klüften sich windet der Steg.

Wo der rauchende Schlot und der Räder Gebraus,

die flammende Esse, der Hämmer Gesaus

Verkünden und rühmen die fleißige Hand:

|:Da ist meine Heimat, mein Bergisches Land.:-|

Wo die Schwerter man schmiedet dem Lande zur Wehr,

wo’s singet und klinget dem Höchsten zur Ehr,

wo das Echo der Lieder am Felsen sich bricht,

der Finke laut schmettert im sonnigen Licht,

wo der Handschlag noch gilt als das heiligste Pfand,

|:da ist meine Heimat, mein Bergisches Land.|

[[Wo so wunderbar wonnig der Morgen erwacht,

im blühenden Tale das Dörfchen mir lacht,

Wo die Mägdlein so wahr und so treu und so gut,

Ihr Auge so sonnig, so feurig ihr Blut,

Wo noch Liebe und Treue die Herzen verband:

|:Da ist meine Heimat, mein Bergisches Land.:-|

Keine Rebe wohl ranket am felsigen Hang,

kein mächtiger Strom fließt die Täler entlang.

Doch die Wälder sie rauschen so heimlich und traut,

ob grünenden Bergen der Himmel sich blaut,

drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand:

|:Schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.:-|

Wo den Hammer man schwinget, mit trotziger Kraft,

da schwingt man die Schwerter auch heldenhaft,

wenn das Vaterland ruft, wenn das Kriegswetter braust,

hebt kühn sich zum Streite die bergische Faust,

dem Freunde zum Schutze, dem Feinde zur Schand,

|:mit Gott für den Kaiser, fürs Bergische Land!:|]]

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Kommentare

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Michael Mahlke am :

Ich habe Klaus R. Schmidt mehrfach erlebt und seine wunderbaren Führungen voller Wissen und Liebe zum Thema sehr genossen. Ich wünsche Ihm alles Gute und sage hiermit danke.

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