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Trecknase mangelhaft? Verkehrsgutachten wird korrigiert!

Bürgerinitiative fordert neues Verkehrsgutachten zum DOC“, berichtete der Waterbölles am 16. Januar. Den DOC-Gegnern in dem Lenneper Verein war damals aufgefallen, dass die Verkehrsplaner von Bondzio & Weiser aus Brilon, die die neue Kreuzung Trecknase in Lennep in ihren Verkehrsgutsachten für die Stadt Remscheid im Zusammenhang mit dem geplanten DOC positiv bewertet hatten, anscheinend in einem neuen Gutachten für die Stadt Hückeswagen zu einer mangelhaften Bewertung kommen. „Ein Druckfehler?“, fragte am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss der linke Faktionsvorsitzende Fritz Beinersdorf. Und siehe da, genauso ist es wohl. Das bestätigte der Technische Beigeordnete Peter Heinze. Man habe bei den Verkehrsplanern nachgefragt, und diese hätten den Fehler bestätigt. Für den Bauausschuss stellte Heinze eine entsprechende Mitteilungsvorlage in Aussicht.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am vergangenen Mittwoch legte die Stadtverwaltung ergänzend ein Schreiben der Briloner Verkehrsplaner Bondzio & Weiser vor. Danach handelt es sich bei den kritisierten Passagen in ihrer Verkehrsuntersuchung für das Gewerbegebiet West III in Hückeswagen auf Seite 10 und 32 um „rein redaktionelle Fehler, die aus einer fehlerhaften Übertragung aus den Berechnungsausdrucken in den Text hinein resultieren“. Bei der Formulierung einer mangelhaften Verkehrsqualität an der handelt es sich um einen reinen Übertragungsfehler, während in den anhängenden Tabellen „richtigerweise auf die ausreichende Verkehrsqualität am Knotenpunkt Trecknase verwiesen“ werde. „Wir bedauern, mit diesen redaktionellen Fehlern zu den Irritationen beigetragen zu haben“, schreibt Dr.-Ing. Lothar Bondzio.

Markus Eschweiler am :

Was haben wir im DOC-Projekt nicht alles schon erlebt. Zuerst eine Verwaltung, die aus Versehen 16 Bäume an der Albrecht-Thaer- und Röntgenstraße auf die Liste der zu fällenden Bäume gesetzt hat. Dann einen amerikanischen Star-Architekten, der für seine Präsentation die Puzzleteile falsch zusammengesetzt hat. Aktuell nun einen renommierten Verkehrsgutachter, der glaubhaft versichert, dass die Trecknase einen ausreichenden Verkehrszustand aufweist, obwohl in seinem Gutachten mangelhaft steht. Ein “reiner Übertragungsfehler“ halt. Es gibt Menschen, wie z. B. unseren ehemaligen Stadtplaner Robin Denstorff, der solche Gegebenheiten mit dem Begriff “Künstlerische Freiheit“ erklären würde. In dieser heilen Welt kann es nur störend wirken, wenn Bürger beharrlich nachfragen.

Ursula Wilms am :

Dieser Liste lässt sich noch einiges hinzufügen. Aus aktuellem Anlass greife ich da mal die Alleestraße auf. Das geplante DOC sollte den Versprechungen zufolge nicht nur die Altstadt von Lennep beleben, sondern auch die Innenstadt von Remscheid sollte davon profitieren. Zumindest dieser Prognose scheinen selbst die DOC-Befürworter keinen Glauben mehr zu schenken, ansonsten würden sie jetzt nicht die Alleestraße dem motorisierten Verkehr preisgeben wollen.

Michael Heimlich am :

Da ja nun auch noch ein weiteres Gewerbegebiet neben dem „Gleisdreieck“, nun mal wieder an der „Blume“ in der öffentlichen Diskussion hochpoppt (Wir erinnern uns seinerzeit für die Ansiedlung eines DOC als ungeeignet befunden, nicht nur aus ökologischer Sicht wegen der großen dort notwendig werdenden Flächenversiegelung !), stellt sich doch grundsätzlich die Frage, ob mehrere isolierte Teil-Verkehrs-Gutachten, z.B. für ein DOC , ein Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ und vielleicht zukünftig auch für ein Gewerbegebiet „Blume“ der zukünftigen Verkehrssituation in Lennep und Umgebung im Gesamtkontext gerecht werden. Kreuzungserweiterungen an der Trecknase und Rader Str. sowie ggf. optimierte Ampelschaltungen an der BAB-Auffahrt A1 an der Blume sind das Eine, die dahinterliegenden „Flaschenhälse“ aufgrund einspuriger Verkehrsführung der Hauptverkehrsadern in Lennep sowie der einspurigen Ausfallstraßen Richtung Rade, Bergisch Born und Lüttringhausen, das Andere. Diese lassen sich auch durch eine noch so graziöse Zahlenschönrechnerei nicht wegdiskutieren. Und, darauf sei noch einmal explizit hingewiesen und den hier lebenden Bürger/-innen kann dies auch nicht oft genug vor Augen geführt werden: Sollte das DOC per Gerichtsbeschluss in der geplanten Weise kommen, fällt zudem auch die Wupperstr. als eine wichtige Verkehrsader /Durchgangstraße in Lennep weg. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich diese „schöne neue Welt“ dann in Lennep mit all seinen Facetten vorzustellen.

Peter Maar am :

Das ohnehin "geschönte" Verkehrsgutachten für das DOC - Bereich Autobahn-Anschlussstelle Blume/Lüttringhauser Straße - mittlerweile auch schon ca. 5 Jahre alt, kommt für den Bereich "Blume" zu dem Ergebnis, das zwei Drittel des an- und abreisenden Verkehrs zum und vom DOC über die Anschlussstelle Blume abgewickelt werden müssten (= zusätzlich zehntausende Fahrzeuge im Jahr). Dieses dann künftig existierende Verkehrsaufkommen und seine Abwicklung in diesem Bereich wurde im Gutachten mit "noch ausreichend" bewertet. Schon heute (ohne DOC-Verkehr) staut sich der Verkehr in Spitzenzeiten häufig von der Anschlussstelle Blume bis weit nach Lüttringhausen hinein (Lüttringhauser Straße - Lindenallee). Ein riesiges Gewerbegebiet Blume mit seinem zusätzlichen enormen Verkehrsaufkommen könnte nur im Bereich der Autobahnanschlussstelle / Lüttringhauser Straße / Adolf-Clarenbach-Denkmal an die Lüttringhauser Straße angebunden werden, also dort, wo schon heute der Stau an der Tagesordnung ist. Aus dem geschönten "noch ausreichend" dürfte dann ein "ungenügend" werden und ein Gewerbegebiet an dieser Stelle aus verkehrlichen Gründen unmöglich machen. Herr Bürgermeister Kötter und die sonstigen Blume-Befürworter sollten diesen Sachverhalt einmal in ihre Alternativüberlegungen einfließen lassen.

Michael Heimlich am :

Verkehrsplanung bzw.eine situationsangemessene Einschätzung der Verkehrsströme scheint in Remscheid ohnehin nicht zu den Kernkompetenzen zu gehören. Wenn mann die aktuelle Diskussion in der Lokalpresse und den dort verbreiteteten Halbwahrheiten, z.B. zum geplanten Umbau der Kreuzung Raderstr ab Mai 2020 verfolgt, kann einem Angst und Bange werden.Verniedlichend die Umschreibung, die der Leiter der TBR Remscheid, Herr Zirngiebel, in der Lokalpresse so zitiert, für die dadurch bedingten und angekündigten Verkehrsumleitungen ab Mai bis Oktober 2020 wählt: „Es könnte etwas strubbelig werden“ Fakt ist, der gesamte Verkehr aus Richtung Rade über die B 229 Richtung Lennep wird bis auf den Schwerlastverkehr wg. Umbau der Kreuzung Rader Str für mind. 5 Monate über die Alte Rader Str. und weiter über die jetzt schon marode u. fast baufällige einspurige Straße Richtung Durchsholz und weiter durch die Tempo 30-Zone im Schul- und Kindergartengebiet am Hackenberg geleitet. Wer denkt sich so etwas guten Gewissens aus? Treffender gesagt: Eine Umverschämtheit! Das Desaster ist spätestens, wenn nicht hoffentlich schon vorher, durch Wegeunfälle an den Schuleinzugsbereichen, an der Ampelanlage Hackenberger Str. / Ringstr. vorgezeichnet! Den Herren Planern sei angeraten den „Reality-Check“ zu machen, sich im morgendlichen Verkehr einmal die Verkehrsströme von Rade nach Lennep anzuschauen sowie die Verkehrssituation am Hackenberg gemeinsam im Vorfeld mit der Polizei zu analysieren. Eine anschließende fällige Sanierung der Straße Richtung Durchsholz (oberhalb des Wanderparkplatzes) wird weitere Belastungen des städt. Budgets nach sich ziehen. Wissen die pendelnden Rader Bürger eigentlich auch schon davon, dass sie ein „DOC-Opfer“ werden? Der Einzelhandel in Lennep in dieser Phase dann wohl auch!

Brigitte Kieslich am :

Man mag den Verkehrsplanern in Remscheid manches bescheinigen, aber gute Ortskenntnis mit Einschätzung zu erwartender Verkehrsströme und Gefährdungspotentiale gehört definitiv nicht dazu! Traurig, dass eine Umleitung durch eine Tempo 30-Zone mit schlecht ausgebauten, eigentlich dringend sanierungsbedürftigen Streckenabschnitten überhaupt ins Auge gefasst wird, wenn problemlos eine Umleitung über die deutlich besser befahrbare L81 und Schwelmer Straße möglich wäre. Aber das Verkehrsgutachten zum DOC hat ja bescheinigt, dass aus Richtung Rade und aus Richtung Bergisch Born sowieso kaum jemand auf die Ringstraße kommt (wer dort wohnt, sieht das anders) - sonst wäre ja auch eine Einstufung der Verkehrsknotenpunkte Trecknase und Rader Straße/Ringstraße mit DOC-Verkehr auch nach Ausbau nur mit mangelhaft möglich gewesen. Wozu dann überhaupt der Ausbau jetzt? Was, wenn die Gerichte das DOC doch noch stoppen? Immerhin hätten wir dann eine Kreuzung mit Zufahrt zu einem nicht existenten Parkhaus. Toll!

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