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Massive Verspätungen auf den Remscheider Pendlerstrecken

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

 „Besonders bei den Remscheid betreffenden Verkehrsstrecken der Bahn – dem RE 7, der RB 48 und der S 1 – zeigt sich die Misere der Remscheider Pendlerinnen und Pendler: Züge haben in hohem Maße Verspätung oder fallen gar ganz aus. Das zeigt der aktuelle Bericht der Landesregierung für den Verkehrsausschuss am 6. Februar. Unter TOP 1 soll dort übermorgen über das immerwährende Problem erneut diskutiert werden,“ berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf.

„Die Pünktlichkeitsquote beim RE 7 liegt bei nur 41 Prozent, bei der RB 48 bei rund 57 Prozent. Als Gründe werden genannt: Bauarbeiten und Signal und Weichenstörungen und durch Unfall ausgefallene Fahrzeuge. Hier ist bereits regelmäßig die Ersatzgarnitur im Einsatz! Die Landesregierung bestätigt nunmehr, was viele Bahnnutzende ahnen: Bei der DB hat der Fernverkehr Vorrang vor dem Regionalverkehr. Das ist eine vollkommen ärgerliche Strategie der Bahn. Fährt ein ICE Verspätungen ein, stehen die Pendler bei uns sich am Bahnsteig die Beine in den Bauch. Das kann so nicht weitergehen, da muss Abhilfe geschaffen werden“, betont der Landtagsabgeordnete.

Auch bei der S1 erlebten die Pendlerinnen und Pendler gehäuft Verspätungen und Zugausfälle. Ursache seien laut Bericht einerseits Baustellen – etwa die Vollsperrung zwischen Duisburg und Essen, die sich auf den gesamten Verlauf der S1-Strecke auswirkte –, andererseits zu wenig Züge wegen eines Mangels an Ersatzteilen und überlastete Werkstätten. Außerdem sei zunehmend ein Mangel an Fachpersonal Ursache für Zugausfälle, fasst Wolf zusammen. „Hier geht es um vertraglich vereinbarte Kapazitäten. Die Deutsche Bahn hatte zugesagt, dass die sogenannten „Refresh“-Maßnahmen zur Modernisierung der Fahrzeuge für das neue S-Bahnnetz ohne Auswirkung auf die Qualität des laufenden Zugverkehrs bleiben sollten. Das heißt im Klartext: Die Deutsche Bahn hält sich nicht an ihre Absprachen. Das ist so nicht hinnehmbar!  Ich sehe hier das Verkehrsministerium in der Pflicht, sich mit der Deutschen Bahn auseinanderzusetzen und für einen reibungslosen Pendlerverkehr zu sorgen. Bisher ist da noch nicht viel erreicht worden.“

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Kommentare

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Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am :

Im Rahmen eines außerordentlichen Qualitätsgespräches zwischen der Geschäftsführung der DB Regio und dem Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist gestern aufgrund der anhaltend schlechten und nicht akzeptablen SPNV-Betriebsleistungen auf den Linien S1, S68, S8 und RE6, eine Abmahnung an das Eisenbahnverkehrsunternehmen ausgesprochen worden. Auf diesen Linien entsprechen die Qualität und Quantität der Beförderungs- und Betriebsleistung nicht dem verkehrsvertraglichen Leistungspflichten. So kommt es zu erheblichen Angebotseinschränkungen wie Zugausfällen, fehlenden Sitzplätzen und massiven Verspätungen. Dies führt zu anhaltend untragbaren Qualitätseinschränkungen für die Fahrgäste. Dieser Zustand zieht sich bereits über das ganze Jahr 2018 und verschlechterte sich dabei über alle vier Quartale des vergangenen Jahres einschließlich bis heute und ist so nicht weiter akzeptabel. Mit der Abmahnung ist das verantwortliche Management der DB Regio nun aufgefordert geeignete Maßnahmen einzuleiten, die schnellstmöglich zu erkennbaren Verbesserungen führen. „Wir erwarten, dass sich primär für unsere Fahrgäste, das andauernd schlechte Angebot auf der Schiene mit massiven Zugverspätungen und reduzierten Platzangeboten schnell und nachhaltig verbessert“, sagt VRR-Vorstandssprecher Ronald R.F. Lünser. „Wir fordern die DB Regio auf, kurzfristig einen strukturellen und organisatorischen Maßnahmenplan vorzustellen, verbunden mit einer verbindlichen Nennung, wann der Regelzustand auf Dauer wieder erreicht wird und sie die verkehrsvertragliche Leistungspflicht wieder erfüllt“, so Lünser weiter. In dem Maßnahmenpaket erwartet der VRR insbesondere Aussagen und Planungen zu einer zuverlässigen Instandhaltungsorganisation für die Triebfahrzeuge die auf den Linien im Einsatz sind. Eine verlässliche Disposition für den Personaleinsatz, Zugumläufe und den Fahrzeugeinsatz sowie Konzepte und Planungen zu den notwendigen Baureihenschulung. Außerdem erwartet der VRR von der DB Regio, dass sie zügig einen Vorschlag für eine angemessene Entschädigung der betroffenen Fahrgästen unterbreitet und ihnen diese dann schnellstmöglich zukommen lässt. (VRR-Pressemitteilung)

Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Ich begrüße ausdrücklich, dass der VRR die DB Regio für die verschwiegenen Schlechtleistungen abgemahnt hat. Es wurde Zeit, dass nun auch der VRR deutlich gemacht hat: die Leistung der DB Regio in NRW ist für die Pendlerinnen und Pendler nicht akzeptabel.

Bernhard Dehler am :

Grundsätzliche Zustimmung Herr Wolf. Nur Remscheid wird mit der von Abellio betrieben S7 bedient und in der zitierten Abmahnung des VRR nicht genannt. Gleichwohl wird über eine solche Abmahnung allen Beteiligten und gegenüber der Öffentlichkeit die Wichtigkeit eines funktionierenden ÖPNV nochmals verdeutlicht.

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