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Dunkelfeldstudie zu Gewalt auch in Remscheid

Remscheid gehört zu den 81 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, in denen das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und das Ministerium des Inneren eine Dunkelfeldstudie zu Gewalt gegen Mädchen, Frauen, Jungen und Männer starten werden. Die repräsentative Befragung „Sicherheit und Gewalt in Nordrhein-Westfalen“ soll neue Erkenntnisse über Gewaltkriminalität liefern. Das berichtete die städtische Gleichstellungsbeauftragte Christel Steylaers am Dienstag in der Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung. Mit der Studie soll das Phänomen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie Jungen und Männer erstmals in Nordrhein-Westfalen wissenschaftlich fundiert und umfassend abgebildet werden. Mit Hilfe der so gewonnenen Erkenntnisse sollen dann präventive Maßnahmen und psychosoziale Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Männer gezielt weiterentwickelt werden.

Dier geplante Befragung gilt dem Sicherheitsempfinden der befragten Personen sowohl in ihrem Umfeld als auch im öffentlichen Raum. Darüber hinaus werden auch die jeweiligen Erfahrungen mit Gewaltkriminalität abgefragt, ausgehend von der Annahme, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) das so genannte Hellfeld an Straftaten abbildet, es aber auch Fälle von Gewalt gibt, von denen die Polizei keine Kenntnis erlangt (so genanntes Dunkelfeld). Die Befragung übernimmt das „infas-Institut für angewandte Sozialwissenschaft" im Auftrag des Landeskriminalamtes NRW. Befragt werden sollen 60 000 Personen in NRW im Alter über 16 mit Hilfe eines postalisch verschickten Fragebogens.  Zuvor werden die Einwohnermeldeämter der beteiligten Kommunen um eine repräsentative Stichprobenauswahl aus dem Melderegister nach dem Zufallsprinzip gebeten. Alle Angaben der Befragten werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich ohne Namen und Adresse ausgewertet. Die Kosten der Studie, rund 500.000 Euro, trägt das Land.

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