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Filmreihe zur Migration soll zur Diskussion anregen

Als Teil der Interkulturellen Woche veranstalten Caritasverband, Diakonisches Werk, der Internationale Bund (IB), der freie Jugendträger „Die Schlawiner“ und der Honsberger „Stadtteil e.V.“ im November eine Filmreihe, die dem Thema „Migration“ gewidmet ist. Migranten und Migrantinnen sollen damit gleichermaßen angesprochen werden wie Deutsche. Und im Anschluss an jede Filmvorführung erhoffen sich die gemeinnützigen Träger eine offene und rege Diskussion. Das betonten heute Morgen auf einer Pressekonferenz in den Räumen des Caritas-Verbandes an der Blumenstraße Herbert Dünnebein, Ursula Krieger, Sandra Stickling und Ina Herr (Caritas), Annette Jesinghaus (Diakonie) und Barbara Schulz (Schlawiner). Die Filme werden jeweils mittwochs (7.11., 14.11., 21.11. und 28.11.) ab 19 Uhr gezeigt.

In der Hoffnung, durch kurze Wege mehr Interessenten gewinnen zu können, gehen die Veranstalter mit dieser Filmreihe in die Stadtteile, wobei die dort gezeigten Filme auch nach der jeweiligen Bevölkerungsstruktur ausgesucht wurden. Einige stammen von dem mehrfach ausgezeichneten „Medienprojekt Wuppertal“, darunter auch ein Film, der eine russlanddeutsche Familie porträtiert, die an der Hackenberger Straße einen Lebensmittelladen („Druschba“) betreibt. Nachfolgend das komplette Programm der Filmreihe „Migration“:

7. November 2007,19 Uhr, ev. Kirchengemeinde Hackenberg, Max von Laue-Straße 1: „Spätaussiedler"

ICH WOLLTE IMMER DAHIN, WO ICH JETZT BIN": Das Portrait einer russlanddeutschen Familie aus Lennep (ca. 20 min.). Dieser Film wurde für Lennep ausgesucht, weil dort zahlreiche Spätaussiedler leben.

MADE IN USSR": Eine von acht Jugendlichen erarbeitete Dokumentation mit Stationen ihrer Zuwanderung. Sie besuchten die Wohnheime in Wuppertal, die Landesstelle Unna-Massen und ihre alte Heimat in Sibirien und in der Ukraine (ca. 60 min.).

Veranstalter sind der

  • Internationale Bund (IB), freier Träger der jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Bundesweit helfen fast 10.000 Mitarbeiterinnen des IB in 700 Einrichtungen. Jährlich werden etwa 300.000 deutschen und ausländischen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren bei der beruflichen und persönlichen Lebensplanung unterstützt. Die Jugendmigrationsdienste des IB unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren bei der sprachlichen, beruflichen schulischen und sozialen Integration in unsere Gesellschaft.
  • Caritasverband Remscheid e.V. Der Fachdienst für Integration und Migration hat das Ziel, die gleichberechtigte Teilhabe der Migranten am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu fördern, ihre Selbsthilfe-Potenziale im Integrationsprozess zu stärken und die interkulturelle Öffnung von Institutionen und Regeldienste zu unterstützen.

14. November 2007,19 Uhr, Zentrum für Flüchtlinge, Schulgasse 1: „Flucht und Asyl"

,LEBEN IM ZWISCHENRAUM“: Zwei afghanische Jugendliche, Ali und Saiffudin, erzählen von ihrer Flucht und den Stationen, die sie nach ihrer Ankunft in Deutschland durchlaufen haben. Der Film macht deutlich, mit welchen Hindernissen und Unsicherheiten minderjährige Flüchtlinge in einer ihnen fremden Umgebung zu kämpfen haben. Er gibt gleichzeitig Anregungen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderflüchtlinge.

  • Veranstalter sind:
  • Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenkreis Lennep. Die Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes bietet psychosoziale Beratung und Begleitung von Flüchtlingen und ihren Familien an. Sie bietet Hilfestellung im Kontakt mit Behörden, berät in unterschiedlichen rechtlichen Fragen, vermittelt Kontakte zu Rechtsanwälten, Ärzten und Therapeuten und anderen Beratungsdiensten. Im Projekt SPES nehmen junge Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 27 Jahren an einer schulischen und berufsvorbereitenden Qualifizierungsmaßnahme teil. Einstieg in die Einzelbetreuung ist nach Absprache jederzeit möglich.
  • Caritasverband Remscheid e.V. Das Zentrum für Flüchtlinge im Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverband Remscheid e.V. hat seit 2006 seinen Schwerpunkt auf dem aus dem Europäischen Flüchtlingsfonds geförderten Projekt ProQua - Qualifizierung für Flüchtlinge. Im Laufe eines Jahres werden darin Flüchtlinge in Deutsch geschult, erhalten eine Qualifizierung im Bereich EDV, Krankenpflegehelfer oder als Gabelstaplerfahrer.

21. November 2007,19 Uhr, Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen, Klausen 22: „Muslime'

EINE TÜRKISCHE HOCHZEIT': Mustafa und Birsen lernten sich vor vier Jahren in einer türkischen Diskothek kennen. Kurze Zeit später wurden sie ein Liebespaar. Ein Zusammenleben ohne Heirat kam für sie nicht in Frage. Sie feierten ihre Traumhochzeit mit 600 Gästen. Nach den Flitterwochen in der Türkei holt sie in Deutschland nach kurzer Zeit der Alltag ein (ca. 25 min.)

DIALOG UND RESPEKT': Sachinformation zu den verschiedenen moslemischen Glaubensrichtungen des Islam (Schiiten, Sunniten, Aleviten) an Hand von Porträts der drei Freunde Cem, Eren und Hamid (ca. 16 min.).

  • Veranstalter sind  „Die Schlawiner", Träger der freien Jugendhilfe. Sie bieten mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit, den flexiblen Erziehungshilfen und der Stadtteilarbeit Angebote für alle Altersgruppen, Nationen und Kulturen imStadtteil Lüttringhausen.Die Schlawiner arbeiten im Verbund als Familienzentrum Lüttringhausen.

28. November 2007,19 Uhr, „Haus Lindenhof“, Lindenhofstraße 13: „Muslime'

ISLAMOPHOBIE & CURRYWURST“: Was denken Deutsche über Muslime? Wie fühlen sich Muslime in Deutschland? Und wie ergeht es einem, wenn man beides zugleich ist, also Muslim und Deutscher? Eine Gruppe von Jugendlichen muslimischer und nicht-muslimischer Herkunft geht in diesem Film auf Spurensuche. Die Jugendlichen konfrontieren den Zuschauer immer wieder mit ihren eigenen Gedanken und machen so diesen Film zu einer ehrlichen Auseinandersetzung über Urteile und Vorurteile (ca. 40 min.).

ZWISCHENWEGE": Vier muslimische Mädchen, die alle kein Kopftuch tragen, beschreiben ihr Leben und ihre Identitätssuche zwischen westlicher Welt und ihrer Herkunftskultur (ca. 10 min.).

  • Der Veranstalter: Stadtteil e.V. Haus Lindenhof, freier Träger der Jugend- und Sozialarbeit. Die Beratungsstelle für Migranten türkischer Herkunft und das Ausländerzentrum bieten viele verschiedene Informations- und Weiterbildungsangebote. Daneben leistet der Stadtteil e.V. die Bereiche Stadtteilsozialarbeit, Kinder und Jugendhilfe und Seniorenarbeit. Als Mehr-Generationen-Haus ist der „Lindenhof“ für Jung und Alt ein Treffpunkt für viele Aktivitäten.

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