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22 neue Parkplätze sollen Neuenhof entspannen

„Schilder sind keine Problemlöser“, hieß es am 21. September 2016 in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd in der Mensa der Sophie-Scholl-Gesamtschule von Anwohnern des Neuenhofs. Einen Monat zuvor waren in dem Stadtteil „gefühlte“ 100 neue Verkehrsschilder (Foto) aufgestellt worden, um den Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr, aber auch der Polizei und der Müllabfuhr ein Durchkommen auf den schmalen Wohnstraßen zu ermöglichen. Doch wohin mit den Fahrzeugen der Anwohner? Es fehlte einfach an Parkplätzen!

Das bestätigt die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 13. Februar: „Die Parksituation im Bereich des Neuenhofs ist seit mehreren Jahren angespannt. Die denkmalgeschützte Siedlung beinhaltet eine große Anzahl Wohneinheiten und eine nur geringe Anzahl an Stellplätzen, welche den aktuellen Bedarf nicht decken können. Um den zeitgemäßen Parkplatzbedarf der Siedlung zu decken, bedarf es weiterer Abstellflächen für Autos.“

Und darum hat sich die Verwaltung mit Erfolg gekümmert: Es sollen „insgesamt mindestens 22 neue Parkplätze“ entstehen, verteilt auf „die wirtschaftlich effektivsten Maßnahmen“; andere seien gegenwärtig aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar. Und hier sollen neue Parkplätze entstehen:

  • vier Parkplätze im südöstlichen Teil der Siedlung vor den Hausnummern 81 und 82. Dort wird auf einem kurzen Abschnitt das seitliche Parken auf dem Gehweg erlaubt. Der Gehwegbereich wird mit einer Markierung auf das Grundstück der Hauseigentümer verlegt; dies ist mit ihnen abgestimmt.
  • im nordwestlichen Teil der Siedlung werden acht neue Parkflächen geschaffen, zwei davon für Menschen mit Behinderung.
  • auf den beiden weitestgehend ungenutzten Grünflächen vor den Hausnummern 3 – 6 werden Parkflächen von insgesamt zweimal 11 x 5,5 Metern geschaffen für zwei Behindertenparkplätzen und sechs normale Parkplätze. „Um die Aufenthaltsqualität in dem denkmalgeschützten Bereich zu wahren, werden um die Parkflächen herum Bepflanzungen hergestellt. Die Standorte der Mülltonnen werden in Abstimmung mit den Anwohnern/Eigentümern verlegt, um den Bereich im Sinne des Denkmalschutzes weiter zu gestalten“, so die Verwaltung. Vor den Parkplätzen soll der Bürgersteig abgesenkt werden. Um die Symmetrie der Siedlung beizubehalten, werden die beiden Grünflächen „gespiegelt“ überplant.  Beide Maßnahmen sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden.
  • Die GEWAG möchte auf dem Flurstück 775 (hinter den Häusern Breslauer Str. 2a – 8-) mindestens weitere zehn Garagen errichten. Hierfür soll die Verwaltung in ihrer Vorlage „grünes Licht“ in Aussicht“ dank „Lösungen für diversere Probleme“.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Trifft es zu, dass sich weitere Parkplätze auch durch Sanierung (Mauer Breslauerstr.) anlegen ließen, statt Grünflächen in Anspruch zu nehmen? Ein Anwohner, der (leider) seinen Namen nicht nennen wollte, sieht jedenfalls durch den aktuellen Plan der Stadtverwaltung das „Charakterbild der Siedlung“ in Gefahr.

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