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Respekt für die, die Respekt verdienen

Pressemitteilung des SPD-Unterbeziks Remscheid

„Die Würde des Menschen ist unantastbar! Menschen, die 35 Jahre lang gearbeitet haben mit einer Rente unter dem Niveau der Grundsicherung abzuspeisen, ist schlichtweg würdelos“, so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp. Nach jetziger Rechtslage erhält man nach 40 Jahren Mindestlohn gerade einmal 514 Euro Rente. Der Gang zum Sozialamt ist damit unausweichlich. Doch ist dieser Schritt für viele Menschen entweder mit Scham oder Unwissenheit verbunden, wodurch sich Rentner unteranderem für das Sammeln von Pfandflaschen entscheiden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ermöglicht mit seinem Vorstoß zur Grundrente vor allem den Menschen, die 35 Jahre lang in Voll- und Teilzeit gearbeitet haben und in die Sozialversicherungen eingezahlt haben, eine Rente über dem Niveau der Grundsicherung. Die „Respekt-Rente“ verspricht in diesem Beispiel eine Rente von 961 Euro, die deutlich über dem Grundsicherungsniveau liegt und keine Bedürftigkeitsprüfung vorsieht. Damit wären geschätzt vier Millionen Menschen in Deutschland geholfen. Vor allem sind Frauen wegen der Kindererziehung und der Pflege von Angehörigen in Teilzeit beschäftigt. Durch dieses Gesetzesvorhaben würden bis zu 75% der Frauen profitieren. Die Finanzierung dieses Vorhabens soll aus Steuermitteln erfolgen und diese würde ca. fünf Milliarden Euro kosten. Der Koalitionspartner und die FDP schreien nach der Finanzierbarkeit dieser „Respekt-Rente.“ Dazu die SPD-Vorsitzende Christine Krupp: „ Für das obere Zehntel der Reichen soll nach Auffassung von Union und FDP der Solidaritätszuschlag mit abgeschafft werden. Dadurch würden der Staatskasse 11,5 Milliarden € fehlen. Im selben Atemzug soll es keine fünf Milliarden Euro geben, um Armutsrentnern respektvoll entgegenzutreten? Von wegen es ist keine Unterscheidbarkeit zwischen SPD und Union erkennbar!“

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Kommentare

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Michael Heimlich am :

So weit so gut! Ein Schritt in die richtige Richtung. Aber...., ich würde mir wünschen, dass alle in dieser Diskussion im Bund beteiligten Parteien die Diskussion dahingehend nach schärfen, was denn tatsächlich nach einer solchen "Rentenerhöhung" netto für die Betroffenen übrig bleibt nach Abzug aller Steuern , Krankenkassenbeiträge etc.. Dann ergibt sich ggf die Notwendigkeit einer weiteren Anpassung hinsichtlich der steuerlichen Berücksichtigung bzw der Freibetragsanpassung von Mindestrenten! Ansonsten wird es für die Betroffenen nicht viel mehr im Portemonnaie bringen...

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