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Kinderstadt verspricht wieder zwei schöne Ferienwochen

Die diesjährige „Kinderstadt" vom 15. bis 26. Juli in der AES ist die 16. Jeweils montags bis freitags von 9.30 bis 16 Uhr (am 27. Juli bis 14 Uhr) können die Jungen und Mädchen dann wieder erleben, wie eine Stadt funktioniert – und wobei es auf Demokratie ankommt. Die Spielidee zu dieser „FerienKiSte“ hatte im Jahre 2003 die Caritas Remscheid. Seitdem wurde das Konzept gemeinsam mit der Stadt Remscheid, der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde (jetzt: Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde) und der Freien Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V. („Kraftstation“) erweitert. Mit im Boot als Partner: Die Welle gGmbH (medienpädagogische Angebote), die Lebenshilfe Rhein Wupper (Inklusion), die Service gGmbH (Beratungen und Sicherstellung der Betreuung von Kindern mit Pflegestufe), die Albert-Einstein-Gesamtschule (als Gastgeberin), der BaF e.V. (Beratungen und Betreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien) und die GEWAG.

Über Einzelheiten informierte am Donnerstag eine Pressekonfetrenz in der AES. Von den insgesamt angebotenen 200 Plätzen sind heute jeweils zehn für Kinder mit Behinderungen und aus geflüchteten Familien reserviert. Anmeldung für Integrativplätze (Kinder mit Behinderung) und Infos beim Fachdienst Jugend unter Tel.RS 163637. Die Anmeldung für die 180 Regelplätze beginnt am Samstag, 16. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38. Til Rebelsky (Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid): „Und wenn 183 Kinder angemeldet werden, werden wir auch einen Weg finden, keine Sorge!“  Wachsender Nachfrage erfreut sich die Frühbetreuung ab 7.30 Uhr. Der Teilnehmerbeitrag beträgt für zehn Tage inkl. Mittagessen aus der Schulküche 110 € bzw. 130 € inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen. Für finanzschwache Familien besteht die Möglichkeit einer Ermäßigung (nähere Informationen beim Fachdienst Jugend, Haddenbacher Str. 38, unter Tel. RS 163478).

Etwa 55 Helfer/innen werden sich in den beiden Ferienwochen um die Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt kümmern, wenn diese selbst in Berufsrollen von Erwachsenen ihre „Stadt“ mitgestalten. Innerhalb der zwei Sommerferienwochen lebt die Stadt mit eigener Währung (dem sog. „Fichtentaler"), einer eigenen Bank, einem Bürgeramt, einem Arbeitsamt, Freizeit und Konsumangeboten und vielem mehr. Schwer erklärbare Worte wie Demokratie, Arbeitslosigkeit, Stadtrat etc. werden in der Ferienkiste ohne große Erklärungen greifbar und erfahrbar. Angebote, die spielerisch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge erklärbar machen und die Partizipation von Kindern stärken, werden zunehmend bedeutsamer. Sozialdezernent Thomas Neuhaus: „Die Kinderstadt bietet wirklich schöne Ferien in einer Gemeinschaft!“ Das habe ihn auf Anhieb überzeugt, zeigte sich am Donnerstag Egbert Willecke, der neue Leiter des städtischen Fachdienstes Jugend, von dem Angebot für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren beeindruckt. Vor allem vom Engagement der vielen Helferinnen und Helfer. Für diese  wird um 16 Uhr noch nicht Feierabend sein. Til Rebelsky: „Kein Tag ohne Nachbesprechung!“ In diesem Jahr wird Kindeswohlgefährdung ein Schwerpunkt der Schulung sein.

Die Ferienkiste kann immer Hilfe gebrauchen. Ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, bei der Ferienkiste als ehrenamtliche/r Betreuer/in mitzuarbeiten. Bei Interesse können sich Menschen jeden Alters bei Daniela Kann vom Fachdienst Jugend unter Tel. RS 163637 melden. Von Anfang an dabei ist Uwe Grund von der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid -  und immer noch begeistert von der Idee der Kinderstadt. Sabine Meisterernst  vom Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid gehört seit 2012 zum festen Organisationsteam. Neu hinzugekommen von Seiten der „Kraftstation“ ist in diesem Jahr Axel Osthöver sowie Selina Matthes, Schülerin der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Sana-Klinikum. Sie stellte am Donnerstag vor, was sich die Helfer/innen auf der „Krankenstation“ der Kinderstadt für dieses Jahr haben einfallen lassen, um die Jungen und Mädchen spielerisch mit dem Alltag in einem Krankenhaus vertraut zu machen: „Krückenrenn“ und Rollstuhlfahrten, Eingipsen von Armen  und Beinen, „Operationen“ von Kuscheltieren, aber auch gesundheitliche Aufklärung (Ernährungsquiz, Händehygiene, Sichtbarmachen von Bakterien mit Hilfe von UV-Lampen) und Erste Hilfe in Notfällen.

Spielerisch lernen die Kinder Zusammenhänge und Abläufe einer Stadt kennen. Sie nutzen und erweitern dabei Kenntnisse, die sie u. a. in der Schule lernen. So „arbeitet" der Bankangestellte ganz selbstverständlich mit den in der Schule gelernten mathematischen Methoden. Eine in der Schule möglicherweise als langweilig empfundene Nacherzählung ist als Zeitungsbericht über eine Bürgermeisterwahl viel leichter geschrieben. Die Kinder können außerdem soziale Kompetenzen entwickeln und ausbauen, mit der Übernahme von Verantwortung und durch Beteiligung stärken sie ihr Selbstbewusstsein.

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