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Grillardor-Projekt noch nicht in trockenen Tüchern

Der Treckerfreunde Remscheid e.V. muss umziehen“, titelte der Waterbölles am  22. Dezember 2018. Im November 2012 hatte der Verein die alte Wagenhalle der früheren Straßenmeisterei des Landesbetriebs Straßen NRW an der Lüttringhauser Straße / Ringstraße in Lennep angemietet,  um dort seine historischen Trecker und Landmaschinen unterzustellen. Inzwischen gehört das Gelände der Stadt, steht aber zum Verkauf: Arndt Krienen und Frederik Kappenstein interessieren sich dafür. Das Grundstück liegt 200 Meter von der Autobahnanschlussstelle Lennep entfernt gegenüber dem Gartencenter Kremer und hat eine Größe von ca.7.760 Quadratmetern. Platz genug also, um dort einen Grillfachmarkt mit 800 m² Fläche, eine Gastronomie mit Eating-Area (Grill-Bistro) nebst Grillschule und ein neues Wohnhaus zu errichten. Investitionsvolumen: Rund zehn Millionen Euro.

Ausführlich haben die Investoren ihr „Grillardor“-Projekt in der Bezirksvertretung Lennep und im Bauausschuss  kürzlich vorgestellt. Und alles schien in trockenen Tüchern zu sein, da machte am vergangenen Donnerstag im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung die CDU-Fraktion ein Fass auf und stellte dezidierte Fragen. Die konnte die Verwaltung anscheinend nicht ad hoc beantworten, jedenfalls wurde der Beschluss über den Grundstücksverkauf vertagt. Bis zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21. Februar sollen der Politik die Antworten vorliegen. Was genau die CDU an dem Verkauf des Geländes störte, wurde bislang nicht bekannt.

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Chronist am :

Der kleine Sturm im Wasserglas ist abgeebbt: Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Hauptausschusses stimmte die Politik vorgestern dem „Grillardor“-Projekt in Lennep zu. Das soll sogar einstimmig geschehen sei, heißt es. Bis zum Bauantrag sind allerdings noch einige Vorarbeiten zu leisten, so dass man im Rathaus den geplanten Baubeginn bis zum Sommer mit einem gewissen Fragezeichen verbindet. Zumal noch in dieser Woche Bäume gefällt werden müssten. Denn am 1. März beginnt die Schonfrist für Gehölze; die dauert bis zum 30. September.

Chronist am :

„Auf dem westlichen Grundstücksteil in Richtung Lüttringhauser Straße soll eine Grill-Erlebniswelt errichtet werden (Projekt „Grillardor“). Der dazugehörige Bauantrag wird zurzeit abschließend von der Bauaufsicht geprüft. Neben den bereits abgerissenen Gebäuden der ehem. Straßenmeisterei befanden sich auch 15 geschützte Bäume auf dem für die Bebauung vorgesehenen Grundstücksteil. Für 14 dieser Bäume wurde am 10. September 2019 ein Antrag auf Fällung gestellt. Dieser Antrag wurde am 27. September incl. der Festsetzung einer Ausgleichszahlung genehmigt. Aufgrund von Umplanungen musste noch ein weiterer Baum gefällt werden, dieser war nicht Gegenstand des ersten Antrages. Für diesen Baum läuft aktuell ein nachträgliches Antragsverfahren, das eine weitere Ausgleichszahlung festsetzten wird. Aufgrund der Größe des Vorhabens und des bereits im Bebauungsplan festgesetzten Pflanzstreifens ist eine Ersatzpflanzung auf dem eigenen Grundstück nicht möglich (Festgesetzte Pflanzungen des Bebauungsplanes können nicht als Ersatzpflanzungen anerkannt werden). Der ebenfalls gerodete Bereich des Pflanzstreifens wird von den Investoren entsprechend des Bebauungsplanes wiederbepflanzt. Die durch die Rodung verlorengegangene Substanz kompensiert der Vorhabenträger durch üppigere Unterpflanzung der Bäume. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Stadtverwaltung und den Investoren sichert die Wiederbepflanzung. ((Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 30. Oktober)

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