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Aktion "Schau nicht weg" braucht couragierte Erwachsene

Couragierte Erwachsene sind gefordertDie Aktion „Schau nicht weg“  wird demnächst in ganz Remscheid auf sich aufmerksam machen. Sie sucht couragierte Erwachsene. Im März vorigen Jahres starteten der Marketingrat Lüttringhausen und die Jugendorganisation "Die Schlawiner" die gleichnamige Aktion, die der wachsenden Gewalt unter Jugendlichen begegnen soll. Hans Kadereit vom Marketingrat: „Gewalt hat unter Kindern und Jugendlichen ganz neue, beängstigende Dimensionen angenommen. Bedrohungen, Verletzungen,  Quälereien, Raub und selbst Erpressungen sind nicht mehr ungewöhnlich.“ Ziel der Aktion, hinter der neben den Jugendzentren „Die Schlawiner“ und „Die Welle“ auch der Honsberger Stadtteil e.V., das Stadtteilbüro Rosenhügel und der Deutsche Kinderschutzbund stehen, soll sein, vor allem in der Nähe von Schulwegen gut erreichbare Zufluchtsörtlichkeiten auszuweisen, wo sich ein Kind oder Jugendlicher unterwegs hilfesuchend an couragierte Erwachsene wenden kann. Um diese Orte kenntlich zu machen, werden signalrote Aufkleber an Eingängen zu Läden, Behörden, Arztpraxen, Kreditinstituten, Ämtern und Privathäusern angebracht. Barbara Schulz (Schlawiner): „Dadurch soll die Welt unserer Kinder an Bedrohlichkeit verlieren!“

Als die Aktion in Lüttringhausen begann, war sie in anderen Städten bereits erfolgreich durchgeführt worden; das Konzept und das einprägsame Logo waren also bereits vorhanden. Wie Barbara Schulz und Hans Kadereit gestern im Schulausschuss berichteten, stellte sich schon im Stadium der Vorplanung heraus, dass eine flächendeckende Ausdehnung auf das gesamte Stadtgebiet sinnvoll und wünschenswert ist. Dadurch wird die ganze Sache zwar "eine Nummer größer", jedoch hat bereits eine beachtliche Zahl von Bürgern durch ideelle und finanzielle Unterstützung für den Anschub gesorgt.

Neben Marketingrat, Jugendorganisationen, Stadtverwaltung, Bezirksvertretungen, Kirchen und Polizei erhoffen die Initiatoren nun auf die Hilfe weiterer Organisationen und Privatpersonen, die "ein Herz für Kinder" haben. „Wir wünschen uns eine gedankliche Unterstützung und tätige Verbreitung dieses Aktionsgedankens und freuen uns über jeden, der ‚Schau nicht weg!’ in Remscheid mit trägt.“ Oberbürgermeisterin Beate Wilding hat für Schau nicht weg!" die Schirmherrschaft übernommen. Wer sich bereit erklärt, einen roten Aufkleber am Eingang zu seinem Geschäft. Büro oder Wohnhaus anzubringen, signalisiert damit, dass er im Notfall einem gefährdeten Kind oder Jugendlichen Hilfe anbietet. Dies kann ein Anruf bei den Eltern, bei der Polizei oder ganz einfach eine beruhigende Zuwendung sein. In allen Remscheider Grundschulen und in den Bussen der Stadtwerke werden demnächst Plakate auf dier Aktion hinweisen. (Hotline: 02191/953247 oder 02191/22917)

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Kommentare

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Roland Kirchner am :

Die IG Hindenburgstraße hat ihre Mitglieder schon vor Monaten auf diese Aktion aufmerksam gemacht. Einige Geschäfte beteiligen sich bereits daran. Da im Umfeld der Hindenburgstraße mehrer Schulen beheimatet sind, haben viele Kinder auf ihrem Schulweg nun die Chance, bei Gefahr oder Bedrohung den angebotenen „Schutzraum“ in den Geschäften anzunehmen. Selbstverständlich sind W.i.R. seit Beginn der Aktion dabei. Der rote Aufkleber „leuchtet“ gut sichtbar an der Türe der Wählergemeinschaft, und das Geschäftsstellenteam steht den Hilfesuchenden gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Chronist am :

Um insbesondere Jugendlichen auf die Aktion „Schau nicht weg" aufmerksam zu machen, entschlossen sich die Gemeinschaftshauptschule Klausen und die Schlawiner, im Laufe des Schuljahres 2008 / 2009 einen Film zu drehen. 38 Schülerinnen und Schüler erarbeiteten in den drei Schwerpunktbereichen Theater, Tanz und Technik ein Konzept und setzten dies filmisch um. Unterstützt wurden sie von einer Regisseurin, einem Tänzer, einer Maskenbildnerin, einer Technikerin und drei Lehrerinnen der Hauptschule. In dem Film, der zweieinhalb Minuten dauert, werden Ausschnitte aus dem Alltag eines Schülers gezeigt, der von einer Gruppe von Mitschülern gemobbt wird. Inzwischen ist der Film fertig und wird als Vorfilm zu den Filmen ab 12 Jahren in den umliegenden Kinos des bergischen Städtedreiecks gezeigt. In Remscheid ist die Premiere im „Metropol“- Kino am Markt (als Vorfilm zu „Gangs") am Donnerstag, 1. Oktober, um 17 Uhr.

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