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Der OB: 'Melden Sie sich, wenn es knirscht!'

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Beim ersten „Nachbarschaftsgespräch“ der Remscheider SPD und der SPD-Ratsfraktion ging es gesten achmittag um den Standort für eine neue Kita gegenüber der Grundschule Walther Hartmann an der Sedanstraße.

Es ist schon ungewöhnlich, wenn der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Burkhard Mast-Weisz, am frühen Nachmittag unter der Woche in einer kleinen Stichstraße zum Gespräch bittet. Begleitet vom Bezirksbürgermeister des Südbezirks, Stefan Grote, und dem Hohenhagener Ratsmitglied Dr. Stefanie Bluth suchte Mast-Weisz das Gespräch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Sedanstraße an der Fichtenhöhe. Diese Straße wird in ihrem letzten Abschnitt zu einer engen Sachkasse wird und endet vor der Grundschule Walther-Hartmann. Gegenüber der Grundschule soll die neue Kita entstehen auf einem Gelände, auf dem mittlerweile alle Bäume ab geholzt wurden.

Die Verkehrssituation sei schon heute sehr angespannt, wenn Eltern ihre Kinder zur Grundschule bringen oder wieder abholen. Herr Kleuser, der sich selber als ältester Anwohner der Sedanstraße bezeichnete, nutzte die Gelegenheit, dem Oberbürgermeister einen Leserbrief zum Thema zu übergeben, der es aufgrund seiner Länge nicht in eine der beiden Remscheider Tageszeitungen geschafft habe. Mast-Weisz nahm den Brief gerne entgegen und notierte sich auf dessen Rückseite fleißig Anregungen und Fragen, die von Seiten der Anwesenden gestellt wurden.

Dass es Probleme geben werde, wenn die Kita eröffnet wird, wollte Mast-Weisz gar nicht in Abrede stellen. „Melden Sie sich bei mir, wenn es knirscht. Rufen Sie mich an, wenn es Probleme gibt!“ rief er den Anwesenden zu. „Täglich rufen bei mir im Rathaus fünf Eltern an, die für ihre Kinder einen Kita-Platz suchen,“ machte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz den Bedarf für neue Kita-Plätze deutlich. Die Suche nach geeigneten Grundstücken sei nicht immer eine Freude – umso mehr sei es wichtig, an dem neuen Standort an der Sedanstraße alle Beteiligten mit ins Boot zu holen. „Das funktioniert hier nur, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen!“ so Mast-Weisz. Insbesondere wendende Autos sorgten bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für erhitzte Gemüter.

Stefan Grote nutzte als Bezirksbürgermeister des Südbezirks den Vor-Ort-Termin, um zu erläutern, warum man sich für diesen Standort entschieden habe. Auch lud er die Bürgerinnen und Bürger ein, im Juli zur Sitzung der Bezirksvertretung in die Heinrich-Neumann-Schule am Zentralpunkt zu kommen. „Wir werden am Anfang der Stichstraße Remscheids ersten „Eltern-Bring-Parkplatz“ einrichten. Damit diese Idee funktioniert, müssen alle Beteiligten hierfür werben, “ warb Grote für eine Idee, den Bring- und Holverkehr in der kleinen Stichstraße zu reduzieren.

Die Leiterin der Grundschule verwies auf ihre Gespräche mit den Eltern  und lud die anwesenden Politiker zum Elternabend am 10. Juli in ihre Schule ein. „Wir kommen gerne!“ nahm Mast-Weisz die Einladung stellvertretend für alle drei eingeladenen an.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde auch über die Gestaltung des Areals gesprochen. So Cdass es Ersatzpflanzungen für die 28 auf dem Grundstück der künftigen Kita gefällten Bäume geben. (Mit ihrer neuen Reihe „Nachbarschaftsgespräche“wollen die Remscheider SPD und die SPD-Ratsfraktion in den kommenden Monaten auf Tour durch Remscheids Stadtteile gehen, um Probleme und Anregungen zu sammeln. Kontroverse Themen sollen bewusst nicht ausgespart werden. (Antonio Scarpino)

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