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Remscheider Flüchlingsheime werden 'zurückgefahren'

Zur Sitzung des Integrationsrates am 7. März hat der Fachdienst Zuwanderung der Stadt den derzeitigen Sachstand zum Thema Flüchtlinge in Remscheid mitgeteilt. Demnach waren es Ende Januar 1.619 Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte), 586 Personen Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren und 405 Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung), zusammen 2.610 Personen.  

Personen, die als Asylberechtigte anerkannt  bzw. denen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, sind grundsätzlich berechtigt, Familienangehörige (Ehepartner und Kinder) im Wege der Familienzusammenführung nach Deutschland zu holen. Im Jahr 2019 zog bisher ein Ehegatte eines Flüchtlings im Rahmen der Familienzusammenführung nach Remscheid. In diesem Jahr liegen bisher Anträge von zwei Familien zum Nachzug zu dem in Remscheid lebenden minderjährigen Kind (jeweils 17 Jahre alt) vor. Insgesamt haben somit seit Inkrafttreten des Familiennachzugsneuregelungsgesetz seit August 2018 sieben Familien den Nachzug zu dem hier lebenden Schutzberechtigten beantragt. Bundesweit wurden in den Monaten August 2018 bis Dezember 2018 insgesamt 6.132 Visa nach dem Familiennachzugsneuregelungsgesetz beantragt und im gleichen Zeitraum insgesamt 2.612 Visa erteilt, wie das Bundesministerium des Inneren mitteilte. In 2019 leitete die Stadt Remscheid bislang fünf Rückführungsverfahren ein und schon vier Ausländer ab. Weitere fünf reisten freiwillig aus. Seit Anfang des Jahres  sind bisher 25 neue Flüchtlinge nach Remscheid zugewiesen worden; sie kamen aus dem Iran, Syrien, der Türkei, Pakistan, China, Afghanistan, dem Irak und Schwarzafrika.

In den sieben städtischen Übergangsheimen und einer Wohnanlage leben zurzeit 469 Personen, in Wohnungen weitere 485, zusammen 954. „Sowohl für die Unterbringung der vom Land zugewiesenen Flüchtlinge als auch für die Flüchtlinge, die nach erfolgreichem Asylverfahren ein Bleiberecht erlangt haben und sich eine eigene Wohnung suchen müssen, stehen weiterhin ausreichende Kapazitäten zur Verfügung“, teilt die Verwaltung mit. „Aufgrund der geringeren Zuweisungen in den Jahren 2017 und 2018 im Vergleich zu den Jahren 2015/2016 werden die Kapazitäten in den städtischen Unterkünften unter Berücksichtigung eines ausreichenden Puffers sukzessive (insbesondere durch Abmietungen von Wohnungen) verringert. Der Mietvertrag des Übergangsheimes Alleestr. 64 (Frauen und minderjährige Kinder) läuft Mitte April aus und wird nicht verlängert. Alleinreisende geflüchtete Frauen mit ihren Kindern werden künftig adäquat in einer Flüchtlingsunterkunft an der Stockder Straße untergebracht (mit eine Rund-um-die-Uhr Betreuung).“

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Chronist am :

2018 erhielten in Nordrhein-Westfalen 98.480 Personen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (sog. Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 23 965 Personen bzw. 19,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch in Remscheid ging die Zahl der Leistungsempfänger zurück. Hier die Zahlen zu den vergangenen vier Jahren: 2015: 835; 2016: 1.343; 2017: 769; 2018: 710.

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