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Änderung im Regionalplan stärkt Haltepunkt Honsberg

Um mehr Wohnbauland und wohnbauliche Entwicklungspotenziale geht es der Bezirksregierung in Düsseldorf bei der 1. Änderung des Regionalplans vom 13. April 2018. Entsprechend der nach oben korrigierte Bevölkerungsvorausberechnung sich für den Regierungsbezirk Düsseldorf ein Mehrbedarf an Wohneinheiten. Für Remscheid ergeben sich daraus zusätzliche „Innenentwicklungspotenziale“, wie es in einer Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 7. März heißt. „Gemäß dem aktuellen Sachstand gibt die Regionalplanungsbehörde die ... Stadtteile Mitte, Stachelhausen und Honsberg ...in die 1. Regionalplanänderung ‚Mehr Wohnbauland am Rhein“ ein. Für diesen Bereich habe die Stadt Remscheid ein Potenzial von 1.300 neu bzw. wieder in Wert gesetzten Wohneinheiten definiert. Zwar werde für Remscheid weiterhin ein Bevölkerungsrückgang angenommen, „jedoch findet dieser bereits auf einem deutlich höheren Niveau statt“.

Für die Stadtteile Mitte, Stachelhausen und Honsberg sieht die Stadtverwaltung folgende Vorteile: „die Zentralität, ein beabsichtigter neuer Haltepunkt des Schienenpersonennahverkehrs, vorhandene Wohnungsleerstände und die Lage in einem Gebiet der Städtebauförderung“. Von der in einem Bewertungsschema (Verkehrsaufwand und -belastung, ökologische Konflikte, Infrastruktur, Brachflächen etc.) möglichen Höchstzahl von 100 Punkten bringt es der Stadtteil Mitte auf 76,8, der Stadtteil Stachelhausen auf 73,9 und der Stadtteil Honsberg auf 65,15 Punkte. „Die Stadt Remscheid ist mit dieser Planungsabsicht einverstanden, da ein bestehender zentraler Stadtbereich für die weitere Wohnstandortentwicklung bestätigt wird und dadurch zudem die Planungsabsicht eines neuen Schienenpersonennahverkehr (SPNV)-Haltepunktes zwischen den Stadtteilen Honsberg und Kremenholl unterstützt wird“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Die Wohnungsleerstände im Januar 2018 gemäß Stromzählerauswertung

  • Stadtmitte: Von 1534 Wohneinheiten sind 136 unbewohnt (Leerstandsquote 8,9 Prozent)
  • Stachelhausen: Von 2131 Wohneinheiten sind 154 unbewohnt (Leerstandsquote 7,2 Prozent)
  • Honsberg: Von 1401 Wohneinheiten sind 281 unbewohnt (Leerstandsquote 20,1 Prozent)

Gesamt: 5066 Wohneinheiten, 571 unbewohnt (Leerstandsquote 11,3 Prozent)

Beabsichtigte langfristige Erneuerungen/Entwicklungen

  • Stadtmitte: 300 Wohneinheiten, davon ca. 65 neu
  • Stachelhausen: 500 Wohneinheiten, davon ca. 30 neu
  • Honsberg: 500 Wohneinheiten, davon ca. 25

Gesamt: 1300 Wohneinheiten, davon ca. 120 neu.

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