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Umbau von Tennen- und Kunstrasenplatz in Reinshagen

Mehrkosten erfordern weiteres Nachdenken“, berichtete der Waterbölles am 23. September 2017 über die geplante Umwandlung des Tennenplatzes im Stadion Reinshagen in Kunstrasen. Den konnten sich damals die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in zwei Varianten vorstellen. Zur Sitzung des Sportausschusses am 20. März hat die Stadtverwaltung eine neue Planvariante vorgelegt. Diese sieht vor, neben dem Tennenplatz auch das 19 Jahre alte Kunstrasenspielfeld im Stadion Reinshagen zu erneuern.

Untersuchungen hatten ergeben, dass es keinen Kunstrasenbelag gibt, der den drei Sportarten Fußball, Hockey und American Football gleichermaßen gerecht wird und darüber hinaus einen idealen Untergrund für eine dieser Sportarten bietet. Vorgesehen ist nun, den Tennenplatz mit einem Granulat verfüllten Kunstrasen mit langem Flor und entsprechender Größe und Linierung für den Wettkampfsport für Fußball und American Football zu versehen. Der alte Kunstrasenplatz soll einen ungefüllten Kunstrasen mit kurzem Flor, mit Beregnungsanlage und entsprechender Größe und Linierung für den Wettkampfsport für Hockey und Fußball (wie in Oelde) erhalten. Kosten für den Umbau des unteren Platzes bis 2021: 1.243.000 Euro und für den oberen 655.000 Euro. Hinzu kommen Planungskosten von insgesamt 140.000 Euro. Das ergibt Gesamtkosten in Höhe von 2.038.000 Euro.

Für diesen Plan votiert der Fachdienst Sport und Freizeit aus sportfachlicher Sicht aus mehreren Gründen:

  • „Zum einen bekommen alle Sportarten ihren optimalen Untergrund bei wettkampfgerechter Platzgröße.
  • Nur so ist eine Sicherstellung und darüber hinaus Weiterentwicklung des Hockeysportes in Remscheid möglich, im Besonderen, da es sich um die einzige Remscheider Hockeywettkampfstätte handelt.
  • Auch der Footballsport bekommt auf diese Weise eine wettkampfgerechte Ausweichmöglichkeit für den Rasenplatz. Dies gewinnt umso mehr an Bedeutung, da es nach dem Abgang  des Röntgen-Stadions die einzige Option zum Ausweichen bei Unbespielbarkeit des Naturrasens ist. Zudem ist es nur so möglich, dem Naturrasenplatz im Stadion Reinshagen die dringend nötige Entlastung zukommen zu lassen, indem größere Anteile des Trainingsumfangs auf die neue Sportfläche verlagert werden.“

Der Sportbund Remscheid (SBR) begrüßt den Vorschlag, ebenso die betroffenen Vereine. Für diese ergeben sich daraus nach Auffassung der Sportverwaltung Entwicklungsmöglichkeiten in Bezug auf Mitgliederzahl und Wettkampfteams. Eine gemeinsame Ausschreibung der beiden Spielfelderneuerungen führt nach Einschätzung der Fachplanung der TBR zudem zu wirtschaftlichen Synergieeffekten. Im Übrigen schlägt die Verwaltung eine Eigenbeteiligung der Vereine in der bisher üblichen Form (Sportanlage Bergisch Born, Neuenhof und Bliedinghausen) vor. Zitat: „Das würde bedeuten, dass die am Reinshagen ansässigen Vereine der Sportarten Fußball, Hockey und American Football bei zwei umzubauenden Plätzen durch Mitfinanzierung und Muskelhypothek zusammen ... von 100.000 Euro beisteuern. (...) Details zur Verteilung auf die Vereine und die genaue Form müssten mit den Nutzern noch abgesprochen werden.“

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Kommentare

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Ratsgruppe der WiR am :

In der Beschlussvorlage 15/5934 wurde nicht berücksichtigt, dass die Diskuswurfanlage auf dem jetzigen Tennenplatz wegfällt und somit ein Ausgleich im Rahmen des Bestandserhalts geschaffen werden muss. Daher beantragen WiR, die Verwaltung möge die Aufstellung einer neuen Diskuswurfanlage im Stadiongelände Reinshagen bei den Planungen zum Umbau der Nebenplätze in Kunstrasenplätze berücksichtigen und in die Kosten einberechnen. Begründung: Mit dem Umbau des Tennenplatzes in ein Kunstrasenfeld, fallen für die Leichtathleten die jetzige Diskuswurfanlage und Ballwurfmöglichkeiten auf diesem Platz weg. Eine weitere Möglichkeit des Diskuswurfes existiert auf dem Gelände des Stadion Reinshagen aktuell nicht. Nach Beendigung der Umbaumaßnahme wäre für den Diskuswurfring kein Platz mehr vorhanden und auch Wettkampfdisken dürfen nicht auf einem Kunstrasen verwendet werden. Da der Kunstrasen zudem nicht mit Spikes genutzt werden darf, würde auch die Wettkampfmöglichkeit für Ballwerfen an dieser Stelle entfallen. Jedes Jahr werden regionale und überregionale Leichtathletikwettkämpfe im Stadion Reinshagen ausgetragen, die regelmäßig ein gutes Image der Stadt in die Region transportieren. Leichtathletik leistet in Remscheid zudem seit über 40 Jahren einen großen Beitrag in der Jugendarbeit durch kontinuierliche Talentsichtung und -förderung. Dies zeigten zuletzt auch wieder jüngste Erfolge, insbesondere im Bereich des Mehrkampfes. Fester Bestandteil des Mehrkampfes und somit der leichtathletischen Grundausbildung sind der Diskus- und Speer- sowie Ballwurf. Um die leistungsorientierte Trainings- und Wettkampfleichtathletik in Remscheid zu erhalten, muss eine Alternative für das umfangreiche Werfen erhalten bleiben. Der Grundsatz muss sein, den Status quo der Sportanlage Reinshagen für alle Vereine, die dort trainieren, zu erhalten.

Lothar Kaiser am :

Einstimmig hat der Sportausschuss gestern dem Rat den Umbau von Tennen- und Kunstrasenplatz in Reinshagen empfohlen. „Das wertet das Sportgelände Reinshagen deutlich auf“, freute sich Sportdezernent Thomas Neuhaus. Und Sportausschussvorsitzender Markus Kötter: „Der lange Weg bis zu diesem Beschluss hat sich gelohnt.“ Die Mehrkosten von 400.000n Euro seien gerechtfertigt, schließlich bekämen die Sportvereine so gleich zwei neue Sportstätten.

Chronist am :

Zur Vorbereitung der ab Oktober anstehenden Baumaßnahmen in Reinshagen hat ein erstes Arbeitsgespräch mit den Technischen Betrieben (TBR) und dem Gebäudemanagement stattgefunden. Es sollen zunächst Angebote zur Erneuerung der veralteten Beregnungsanlage für das Naturrasenspielfeld eingeholt werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass auch für den oberen Platz eine Beregnungsanlage mit eingeplant wurde. Nach den Sommerferien ist vorgesehen, alle Vereine über die bevorstehenden Arbeiten zu informieren und auch eine Zeitachse für die Maßnahmen darzustellen. (Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 3. Juli)

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