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Bis zu fünf Terrassen für die Außengastronomie

Neue Ideen für die Alte Bismarckstraße – am Donnerstagabend wurden sie im Innenstadtbüro Markt 13 vorgestellt, und 13 Anwohner, zumeist Gastronomen und andere Geschäftsleute sowie Mitglieder des jungen Vereins „MyViertel“ interessierten sich für die Präsentation der Pläne per Beamer, die Landschaftsarchitekt Stefan Bracht von der SAL Landschaftsarchitektur GmbH und Dipl.-Ing. Heinfried Drewer-Gutland vom Ingenieurbüro Lindschulte aus Münster mitgebracht hatten. Diese haben von der Stadt den Auftrag erhalten, insgesamt sechs Remscheider Innenstadtstraßen zu überplanen, alles Maßnahmen aus dem vom Rat der Stadt beschlossenen Revitalisierungskonzept. Und den Anfang machten sie nun mit Entwürfen zur Alten Bismarckstraße, vom erweiterten Kreuzungsbereich Alte Bismarckstr./ Johanniterstr./ Kirchhofstr bis zum letzten Haus rechts am unteren Ende der Alten Bismarckstraße.

In diesen Plänen spielen Verkehrsberuhigung, Begrünung, Sitzmöglichkeiten, Aufenthaltsqualität und die Erweiterung der Außengastronomieflächen (bei Verzicht auf Parkplätze) eine wichtige Rolle. Das galt dann auch für den anschließenden Beteiligungsworkshop zwecks weiterer Ideen für das neue Gesicht der Alten Bismarckstraße. Die Wünsche und Ideen, die dabei von den Anwohnern geäußert wurden, nahmen die Planer für die weitere Ausarbeitung ihrer Entwürfe mit nach Münster.

Zum Verkehr: Autofahrer, die sich auf der Johanniterstraße oder Kirchhofstraße der Alten Bismarckstraße nähern, sollen künftig schon einige Meter vorher erkennen, dass sie es bei der Alten Bismarckstraße mit einer verkehrsberuhigten Zone zu tun bekommen, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind - ohne besondere Vorfahrtsregeln und ohne die bisherigen Zebrastreifen im Kreuzungsbereich. Dieser soll künftig so aussehen wie der obere Teil der Alten Bismarckstraße (entlang Ev. Stadtkirche) mit einem Band aus barrierefreien Betonplatten und der Fahrbahn aus Natursteinen. Das heißt, die bisherige Natursteinfläche des oberen Teils der Alte Bismarckstraße (Richtung Markt) soll über den Kreuzungsbereich hinaus in Richtung untere Alte Bismarckstraße erweitert werden. Das werden die Autofahrer auf der bisherigen Vorfahrtsstraße (Kirchhof, Johanniter) als eine kleine Schwelle erleben, die sie zu “Weg vom Gas!“ auffordert.

Gastronomie und Parken: Die Zahl der Parkplätze auf der linken Seite der Alten Bismarckstraße soll zu Gunsten von Außenflächen für die Gastronomie verringert werden. Geplant sind zwei (für den Anfang) bis fünf (Endausbau) hölzerne Terrassen, jeweils 2,10 Meter breit und so lang, dass ihr in der kleinen Version ein Stellplatz und in der großen zwei Stellplätze geopfert werden müssen (bei fünf Terrassen insgesamt sieben Stellplätze). Talwärts soll an jeder Terrasse in eine offene Baumscheibe ein junger Baum gepflanzt werden, bergwärts soll jeder Terrasse eine Licht-Stele erhalten, um die Gastronomiefläche gezielt beleuchten zu können. In die Stele könnte auch Wifi (Wireless LAN) oder sogar eine Ladestation von Elektro-Pkw eingebaut werden. Anregung eines Zuhörers: „Und in die Abtrennungen der Terrassen bitte auch historische Fotos von der Alten Bismarckstraße!“

Als spätere Option nannten die Planer eine sechste Terrasse im Einmündungsbereich der Alten Bismarckstraße in die Bismarckstraße. Nach ihren Vorstellungen sollen die hölzernen Terrassen fest installiert werden. Vorstellbar wäre aber auch eine erste Probeinstallation mit geringwertigerem Bauholz. Die Autofahrer in der verkehrsberuhigten Zone werden die mal links, mal rechts stehenden Terrassen umkurven müssen – bei einer deutlich geringerer Geschwindigkeit als dort heute üblich ist.

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Kommentare

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Heinz Wäscher am :

Frage zum letzten Satz: welche durchschnittliche gefahrene Geschwindigkeit ist denn jetzt dort noch üblich und wann wurde das wie ermittelt?

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