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Rajvinder Singh: Dialoge gegen Angst vor Fremdem

Von Von dem deutsch-indischen Schriftsteller, Synchronsprecher  und Gründungsmitglied der Initiative „Courage gegen Fremdenhass, Rajvinder Singh, stammt das folgende Gedicht

„Ein Fremder
ist ein Freund,
den Du noch nicht kennst!“

Der deutsch-indische Schriftsteller, Synchronsprecher  und Gründungsmitglied der Initiative „Courage gegen Fremdenhass" versteht sich als Vermittler zwischen den Kulturen. In Remscheider Schulen bot er in den vergangenen beiden Jahren fünf Schreibwerkstätten an. Und das jüngste Produkt daraus, das 144 Seiten umfassende Taschenbuch „Worte ohne Grenzen“ mit Erzählungen, die in diesen Schreibwerkstätten entstanden, übergab Singh gestern am Rosenhügel druckfrisch den damaligen Teilnehmern, Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Sekundarschule, GHS Hackenberg, Albert Schweitzer Realschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule. Wolfgang Luge (die Lütteraten, Interkulturellen Lesereihe) und Heike Wieland, die Leiterin der Nelson-Mandela-Sekundarschule, sprachen von „lebens- und liebenswerten Geschichten“, die bei der literarischen Arbeit in den Schulen entstanden und in dem neuen Buch veröffentlicht worden seien.

Auch gestern betonte Rajvinder Singh die Bedeutung von Bildung und Dialog: „Bildung verändert doch mit der Gesellschaft  und ihren Bedürfnisse. Bildung ist Kreativität, auch in der Sprache. Wer ein Problem nicht beschreiben kann, kann auch keine Diagnose erwarten. Das gilt für Patient und Arzt, das gilt aber auch für verschiedenartige Kulturen!“ Deshalb will Singh in seinen interkulturellen kreativen Schreibwerkstätten Schüler/innen mit anderen Kulturen vertraut zu machen, ihnen die Ängste nehmen vor „dem Fremden" und so ihren Horizont erweitern.

Im Rahmen der „Interkulturellen Lesereihe“, die 2013 begann, erhalten Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe weiterführender Schulen die Möglichkeit, das literarische Werk eines Autors / einer Autorin kennenzulernen und in Diskussionen mit ihm / ihr einzutreten. Für Schulen ergeben sich so Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte (Literaturkreis, Schreibwerkstatt in einer Projektwoche), wie Wolfgang Luge erläuterte. Die Reihe solle fortgesetzt werden. Autor/in und Schulen seien allerdings noch offen.

 

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Schade, bei der Lektüre des Buches habe ich das Lektorat vermisst.

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