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'Fridays for Future' ist in Remscheid angekommen

Unter der Voraussetzung, dass kein Unterricht geschwänzt werde, unterstützt der Leiter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums, Stephan Döring, die jüngste Initiative von Schülerinnen und Schülern seiner Schule gegen den Klimawandel und für Klima- und Umweltschutz. Ihr haben sich auch Schüler/innen von Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und der Albert-Einstein-Gesamtschule angeschlossen. Damit ist die internationale Schüler-Aktion „Fridays for Future“ auch in Remscheid angekommen.

Geplant ist für den kommenden Freitag ein Sternmarsch ab 13.05 Uhr zum Theodor-Heuss-Platz am Rathaus. Um diese Zeit ist für den Großteil der Schüler/innen der reguläre Unterricht bereits beendet. Und wegen derjenigen, die am Nachmittag noch Unterricht haben, ist die Demo auf die Mittagspause bis 14 Uhr begrenzt; sie werden dann in der Schule zurückerwartet. So kann auch der Verwaltungsvorstand der Stadt Remscheid am Freitag den jungen Demonstranten auf dem Rathausplatz sein Wohlwollen zeigen: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Schuldezernent Thomas Neuhaus werden zur Demo auf dem Rathausplatz erwartet – ebenso wie Mitglieder des Remscheider Jugendrates.

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Kommentare

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Armin Gerhardts am :

Der Artikel hätte so auch im Postillon erscheinen können. Die Schüler dürfen streiken. In ihrer Mittagspause. Pünktlich danach geht es weiter. So findet die Aktion "Wohlwollen". Mit dem Klima verfährt man ja schließlich genauso. Ob es verhandelbar ist?

Lothar Kaiser am :

Es muss ja alles seine Ordnung haben, gell?! ;-)

Norbert Landen am :

Jawohl, alles muss seine Ordung haben. Haben die beiden Herren der Verwaltung auch Mittagspause oder schon Feierabend?

Peter Lange am :

Wie man es macht, man macht man es verkehrt. Die französischen Gelbwesten sind zu radikal und zu brutal, die streikenden Schüler möchten nur der nächsten Mathestunde entfliehen, die Remscheider Schüler, die die Demo in ihrer Freizeit durchführen, sind zu feige zum Schuleschwänzen. Nebensächlichkeiten, wichtig ist dagegen, dass der Protest jetzt auch mit einiger Wucht in Remscheid angekommen ist. Die Diskussion um den Klimawandel, wenn sie denn ehrlich geführt werden soll, wird früher oder später auch das Thema Freihandel nicht ausklammern können. Die Globalisierungskritikerin Naomi Klein hat hierzu in ihrem lesenswerten Buch „Die Entscheidung Klima vs. Kapitalismus“ einiges Interessantes verfasst. Ich zitiere: „Jedes Land ist fatalerweise nur für die Schadstoffe verantwortlich die es innerhalb seiner Grenzen produziert- und nicht für die Treibhausgase, die bei der Herstellung von eingeführten Waren entstehen; die werden dem Land zugeschrieben, in dem die Waren produziert wurden. Das bedeutet, dass Emissionen aus der Herstellung des Fernsehers in meinem Wohnzimmer nicht in der kanadischen (Klein wohnt in Kanada) Klimabilanz auftauchen, sondern in der chinesischen, weil er dort hergestellt wurde. Und die internationalen Emissionen des Containerschiffs, das den Fernseher über den Ozean getragen hat und dann wieder zurückfuhr, schlagen sich in keiner Bilanz nieder. Dieses gründlich vermurkste System hat ein grob verzerrtes Bild der Verursacher von Emissionen in aller Welt gezeichnet. Es hat zugelassen, das reiche Staaten, die den industriellen Sektor rapide zurückbauen, behaupten können, ihre Emissionen hätten sich stabilisiert oder seien sogar gesunken, während die durch ihren Konsum entstandenen Eimissionen in der Freihandelsära in die Höhe geschnellt sind. ( …….) Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass der Anstieg der Emissionen aus Gütern, die in Entwicklungsländern produziert, aber in Industrieländern konsumiert werden, sechsmal größer war als die Emissionseinsparungen der Industrieländer.“ Es bleibt mit Spannung abzuwarten, wie sich viele Politiker, die sich noch heute eifrig mit den protestierenden Schülern solidarisieren, sich letztlich in der Diskussion um den Freihandel positionieren.

ver.di-Ortsvorstand Remscheid am :

Der Ortsvorstand Remscheid der Gewerkschaft ver.di bekundet seinen Respekt für alle „Fridays for Future“ streikenden Schülerinnen und Schülern der Schulen Ernst-Moritz- Arndt, Gertrud- Bäumer, und Albert-Einstein! Ihr bildet mit all den anderen Schülerinnen und Schülern der Welt eine Solidargemeinschaft. Die Solidargemeinschaft ist auch die Richtschnur der Gewerkschaft. Nur gemeinschaftlich werden unüberwindlich scheinende Probleme gelöst. In diesem weltweiten Streik verbinden sich die vermeintlich schwachen Jugendlichen um den vermeintlich so starken politisch aktiven älteren in den Regierungen der Welt entschlossen entgegen zu treten. Ihr fordert zu Recht eine lebenswerte Welt zu erben. Zur Vorbereitung eines Streiks – das wissen wir – braucht es Energie, Mut und Kraft. Diese drei Bedingungen helfen in der Gemeinschaft auch die Sorgen um Repressalien zu überwinden und führen letztendlich doch zum Erfolg! Wir, der Ortsvorstand Remscheid der Gewerkschaft ver.di, wünschen euch den Erfolg! Wir stehen solidarisch an eurer Seite! (Martin Klück)

Kreisverband Remscheid der Linken am :

Am 15. März haben weltweit hunderttausende Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future für unser aller Klima-Zukunft gestreikt. Trotz der Versuche der NRW-Landesregierung, diese mutigen jungen Menschen mit angedrohten Disziplinarmaßnahmen einzuschüchtern sind tausende Schü¬lerinnen und Schüler auch in NRW für ihre Zukunft auf die Straße gegangen. DIE LINKE. Remscheid unterstützt die Klima-Bewegung um die16-jährige Schwedin Greta Thunberg und wir freuen uns, dass jetzt auch Remscheider Schülerinnen und Schüler sich die¬ser Bewegung angeschlossen haben und für Klimaschutz und ihre Zukunft auf die Straße gehen. Die Schülerinnen und Schüler kämpfen für die Zukunft des Planeten. Sie tragen keine Verantwortung für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, für die verheerenden Klimaschäden, für das drohende Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten – trotzdem handeln sie. Das beeindruckt uns zutiefst. Klar ist, dass sie die Hausaufgaben einer ganzen Gesellschaft nicht allein machen können. DIE LINKE unterstützt die Klimaproteste der Schülerinnen und Schüler und fordert eine zügige und konsequente ökologische Wende. Allerdings ist es unglaubwürdig, wenn der Verwaltungsvorstand, der mit der Ansiedlung eines DOC in Lennep 2,5 Mio. Autos pro Jahr nach Remscheid locken will, und für dieses DOC, ohne mit der Wimper zu zucken, mehr als 200 Bäume abgeholzt hat, sich an der Kundgebung beteiligen will. Ebenso unglaubwürdig sind die Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP und W.i.R die dieses DOC mit aller Gewalt ansiedeln wollen. Aber vielleicht kommen einige angesichts der massenhaften Proteste zu der Erkenntnis, sich von diesem klimaschädlichen Projekt zu verabschieden. Bundesregierung, FDP und AfD ignorieren, dass wir nur einen Planeten haben. Die skandalöse Passivität der Bundesregierung rettet höchstens ihre Jobs bis zur nächsten Bundestagswahl, aber ganz sicher nicht die Zukunft aller auf diesem Planeten. Deutschland und die Industriestaaten wirtschaften auf Kosten der Umwelt, sie müssen endlich die Verantwortung für globale Klimagerechtigkeit übernehmen. Es gibt keinen anderen Weg, als den sozial-ökologischen Wandel. Nicht morgen, nicht in 25 Jahren, sondern heute.

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