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Stadt wartet auf schriftliches Preisangebot des RSV

Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“, titelte der Waterbölles am 11. März. Am 14. November 2018 hatte der Eigentümer des Sportplatzes, der RSV e.V., der kaufbereiten Stadt Remscheid mitgeteilt, dass er für das Grundstück (Sportfläche) 3.635.000 €. Und dabei blieb es auch am 9. Januar in einem Gespräch zwischen Vertretern des RSV e.V. (die Herren Bau, Riemer und Tix) und der Stadtverwaltung (die Beigeordneten Peter Heinze und Thomas Neuhaus und sowie die Verwaltungsmitarbeiter Schulz und Sternkopf). Die Stadt legt weiterhin den ermittelten Grundstückswert von 540.000 Euro zugrunde. Sportdezernent Neuhaus machte das am vergangenen Montag auch Vorstandsmitgliedern des BV 1910 deutlich (Geschäftsführer Berthold Fahl, dem 2. Vorsitzenden Torsten Götz und dem Vorsitzenden Harald Maier). Das sah nach einer Patt-Situation aus. Doch die hat der RSV inzwischen aufgelöst. Wie der RGA am Mittwoch berichtete, hat der RSV einen bislang unbekannten Investor ins Spielgebracht. Der habe ihm für das Sportgelände 1,5 Millionen Euro gebeten mit dem Ziel, dort Gewerbebetriebe anzusiedeln oder Wohnungen zu bauen. Der RGA: Vorbehaltlich der Zustimmung seines Vorstandes könnte sich Hartmut Bau (RSV-Vorsitzender) vorstellen, für diese Summe „mit der Stadt ins Geschäft zu kommen, falls diese dort weiter auf Sport setzt.“ Auch könne die Stadt diese Summe in mehreren Raten abbezahlen.

Dieser deutliche Preisnachlass überraschte Politik und Verwaltung gleichermaßen. Im Sportausschuss wollte Gabriele Kemper-Heibutzki (CDU) wissen, ob im Rathaus mehr vorliegt als der RGA-Bericht. De Antwort war ein klares Nein. Thomas Neuhaus: „Preisverhandlungen kann man nicht über die Presse führen. Ich erwarte jetzt auch ein schriftliches Angebot des RSV!“ Sobald das neue Verkaufsangebot schriftlich vorliege, werde die Verwaltung ihre Drucksache 15/5910 einpflegen und dem Sportausschuss erneut vorlegen.

Der unbekannte Investor des RSV, nur eine Karte im Pokerspiel? Oder jemand, den auch mehrere Jahre eines Bebauungsplanverfahrens mit ungewissem Ausgang nicht abschrecken, weil er sich ein lukratives Geschäft verspricht?! Solche Investoren aus Remscheid mit langem Atem und keiner Angst vor juristischen Auseinandersetzungen kennt man auch im Rathaus. Die Frage von David Schichel von den Grünen „Was plant der Investor“ war angesichts der unklaren Situation lediglich rhetorisch. „Auch der Kollege Peter Hinze weiß von keinem Investor“, antwortete Neuhaus. Er kann sich auf dem Gelände auch weiterhin einen Kunstrasenplatz vorstellen, sofern die Stadt das Grundstück zu einem realistischen Preis habe kaufen könne, sagte er dem Waterbölles gestern auf Anfrage. Aber nachdem der Sportausschuss dem Rat am Mittwoch den Umbau von Tennen- und Kunstrasenplatz in Reinshagen empfohlen habe, „kann ich bis 2021 keinen Cent mehr ausgeben!“

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