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Künftig noch weniger öffentliche Telefone

Die Telekom Deutschland GmbH plant für dieses Jahr den Abbau weiterer acht öffentlicher Telefonstellen in Alt-Remscheid, dem Südbezirk und in Lennep (Westhauser Straße 2; Wallburgstraße 60,mStadion Reinshagen; Gerstau. 3; Tersteegenstraße, Ecke Paulstraße; Intzestraße 67; Talsperre 27; Preyersmühle 21; Teichstraße, Ecke Hackenberger Straße; Hackenberger Straße 107; Borner Straße 31 und Bergisch Born 155). Die Telekom-Tochter begründet ihre Absicht damit, dass die Nutzung öffentlicher Telefone aufgrund der umfassenden Versorgung durch Festnetz und Mobilfunk mittlerweile an sehr vielen Standorten gegen Null tendiere. Obwohl die öffentlichen Telefone kaum noch frequentiert würden, verursachten sie laufende Betriebskosten in beträchtlicher Höhe. Nicht mehr genutzte öffentliche Telefone würden außerdem in vielen Kommunen zum Anziehungspunkt für Vandalismus. An den genannten acht Standorten sei „ein Bedarf an öffentlicher Telefonie so gut wie nicht erkennbar, da hier keine bzw. kaum Einnahmen mehr vorhanden“ seien. An allen Standorten läge der monatliche Umsatz weit unter 50 Euro.

Zu der Stellungnahme der Verwaltung gegenüber der Telekom, die in den Bezirksvertretungen beraten und am 2. Mai vom Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss beschlossen werden soll, heißt es in der Vorlage ergänzend, es könne nicht bestritten werden, dass viele Standorte öffentlicher Telefoneinrichtungen der Telekom Deutschland GmbH aufgrund der Änderung der sogenannten Telefonie-Bedürfnisse der Bürger vor allem durch die Verbreitung von Mobiltelefonen in den letzten beiden Jahrzehnten nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Und nach dem Abbauprogramm 2019 bleibe die Versorgung an den strategischen Punkten (zentrale Versorgungsbereiche, Schnittstellen des ÖPNV) grundsätzlich sichergestellt. Allerdings fehle es an öffentlichen Telefonen in der Fläche. Die Verwaltung empfiehlt der Politik folglich, den Abbau der fünf öffentlichen Telefone an der Wallburgstraße 60, Gerstau 3, Talsperre 27, Preyersmühle 21 und Hackenberger Straße 107 nicht zuzustimmen. Auch sollte zur Sicherung der Grundversorgung der verbleibende Bestand öffentlicher Telefone in den Folgejahren möglichst nicht noch weiter reduziert werden.

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