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NRW-Preis 2019 für vorbildliche Waldwirtschaft

Im Bild v. li. n. re. Landtagspräsident Andre Kuper, SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse, Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Markus Wolff, Leiter des Stadtforstamtes Remscheid. Foto: A Wolff.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am heutigen Internationalen Tag des Waldes würdigte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) die Waldentwicklung und Bewirtschaftung des Stadtwaldes Remscheid und überreichte im Landtag in Düsseldorf den unter der Schirmherrschaft von Umweltministerin Ursula Heine-Esser stehenden „NRW-Preis für vorbildliche Waldwirtschaft“ stellvertretend an Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid.

Die Waldverhältnisse in Remscheid sind geprägt von einer ausgesprochen kleinparzellierten und zersplitterten Gemengelage von städtischen und privaten Waldbesitz. Die insgesamt durch das Stadtforstamt bewirtschaftete Waldfläche von ca. 3.000 ha setzt sich zusammen aus 1.450 ha Stadtwald, 1.300 ha Wald, zusammengeschlossen im Forstbetriebsverband Remscheid, und 250 ha sonstiger Privatwald. Zur Überwindung der strukturellen Nachteile schloss sich der Privatwald bereits 1947 zu einem Forstverband Remscheid zusammen, entscheidend unterstützt von der Stadt Remscheid. So hat die städtische Forstverwaltung seit 1947 die Geschäftsführung sowie Beförsterung und Beratung der rund 670 Privatwaldbesitzer des Forstverbandes vertraglich übernommen. Seit 1953 gibt es eine gemeinsame Forsteinrichtung für den naturnah bewirtschafteten Wald. Bundesweit einmalig ist nach wie vor die im März 2013 vom Forstverband und der Sparkasse Remscheid initiierte Gründung der Waldgenossenschaft Remscheid eG, womit Remscheider und auswärtigen Bürgern die Möglichkeit gegeben wird, Anteile am Remscheider Wald zu erwerben.

„Das Beispiel Stadtwald Remscheid hat Vorbildfunktion und belegt eindrucksvoll, dass Wirtschaftlichkeit und die Gewährleistung umfangreicher ökologischer, ökonomischer und sozialer Leistungen der Wälder (sog. Ökosystemdienstleistungen) kein Widerspruch sein müssen“, erläuterte die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse die Intention dieser Auszeichnung. Als Schirmherrin gratulierte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser der SDW zu dieser Wahl, denn der Rat der Stadt Remscheid verhalte sich seit mehr als 70 Jahren ausgesprochen waldfreundlich und zukunftsorientiert. Nach den massiven Schäden durch den Orkan Kyrill habe man mit der Schaffung artenreicher Folgewälder bei gleichzeitig deutlicher Reduzierung der Wilddichte den Blick stets nach vorne gerichtet, um den Herausforderungen des Klimawandels besser gewachsen zu sein.

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