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Kundgebung zum 1. Mai in den Schatten gestellt

Der Sternmarsch des GBG.

'Fridays for Future' ist in Remscheid angekommen“, kündigte der Waterbölles am Mittwoch an, und heute war es soweit. Es war eine eindrucksvolle Demonstration gegen den Klimawandel und für Klima- und Umweltschutz! Soviel Herzblut, Energie und Engagement wäre auch manchem haupt- und ehrenamtlichen Politiker gelegentlich zu wünschen. So viele Schülerinnen und Schüler von Gertrud-Bäumer-Gymnasium(GBG), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA), Albert-Einstein-Gesamtschule, Käthe-Kollwitz-Berufskolleg und Sophie-Scholl-Gesamtschule trafen sich gegen 13 Uhr auf dem Rathausplatz, dass sie die Gewerkschafter in den Schatten stellten, die dort am 1. Mai den Tag der Arbeit begehen. Diese zeigen sich dort schon seit etlichen Jahren in geringerer Zahl.

Kundgebung beeindruckte den OB.

Die Mitglieder des Remscheider Stadtrates blieben übrigens in deutlicher Mehrheit dieser Kundgebung fern -–aus welchem Grunde auch immer. Die erschienen waren, äußerten sich lobend (im Video Frank vom Scheidt von den Grünen und Sven Wolf von der SPD). Und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, nicht minder beeindruckt, war mit seinem Statement am Mikrofon auf der Rathaustreppe sogar ein Teil der Demo. Drängende Worte für weltweiten Umweltschutz fand auch Francesco Lo Pinto vom Remscheider Jugendrat.

Anerkennung auch von Kommunalpolitikern.

Vereinbart hatten die einstündige Aktion während der Mittagspause der Schulen Stephan Döring, der Leiter der Gertrud-Bäumer-Schule, mit der Schülervertretung, und andere Schulen hatten sich angeschlossen.  Damit ist die internationale Schüler-Aktion „Fridays for Future“ in Remscheid überraschend gut angekommen. Chapeau! (Schade, dass die Videokamera beim ersten Teil des Auftritts von Cristina Peltmann vom GBG versagte. Der Waterbölles würde ihre bemerkenswerte Rede gerne in schriftlicher Form nachtragen, wenn er sie erhält.)

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Kommentare

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Michael Heimlich am :

Ich finde es auch toll, dass es mehrere hundert Schülerinnen und Schüler endlich geschafft haben, folgt man den euphorischen Reden der Herren Mast-Weisz und Wolff (SPD) und Herrn vom Scheidt (Bündnis 90 /Grüne), daß Umweltschutz, Nachhaltigkeit und die Priorität von Klimaschutz endlich auch im Remscheider Stadtrat angekommen ist. Damit ist das DOC in Lennep wohl endgültig vom Tisch mit seinen 2,5 Mio Besuchern, 1,2 Mio Pkw's jährlich. Und die dreistellige Zahl von bereits irrtümlich gefällten Bäumen für dieses Projekt werden sicher bald wieder an gleicher Stelle neu gepflanzt! Oder habe ich da etwas falsch verstanden, meine Herren ? Vielleicht doch zu pragmatisch gedacht? Zu sehr beim Wort genommen? Gehört Lennep überhaupt zum Planeten Erde?

Peter Lange am :

Schöne Demo, Schöner Bericht, gemeine Überschrift. Zumal die Ausgangslage am 1. Mai eine etwas andere ist. Aber ja, dass Ziel muss es sein die Anzahl der Teilnehmer zu erhöhen, unabhängig von der gestrigen Veranstaltung.

Lothar Kaiser am :

Erst auf Umwegen erfuhr der Waterbölles heute, dass im Video von der Schüler-Demo auf dem Rathausplatz der Name einer Schülersprecherin der GBS falsch geschrieben war. Es hätte Christina Pelkmann heißen müssen und nicht Christina Peltmann. Entschuldigung. Und eine herzliche Bitte: Bei ähnlichen Fehler erfolgt die Korrektur über eine E-Mail an 1@kailo.de deutlich schneller.

Chronist am :

Auf Anregung der CDU hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Schülerinnen und Schüler, die sich in der Aktion „Fridays for Future“ engagieren, sowohl in die Sondersitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung als auch in die nächste Ratssitzung (16. Mai) eingeladen. Damit in der Ratssitzung nicht nur eine Anhörung der Schüler/innen möglich ist, sondern auch ein Dialog mit ihnen, soll die Sitzung nach Eröffnung und Beschlussfassung über das Protokoll für eine Diskussion unterbrochen werden.

Gerd Rothbrust am :

Was soll dieser sinnlose Aktionismus bewirken? Welche neuen Erkenntnisse könnten gewonnen werden? Bleiben die Fragen: Warum wurde/wird bei der Diskussion um z.B. das DOC nicht ähnlich verfahren? Liegt es daran, dass das eine Wahlwerbung, das andere unbequem ist?

Chronist am :

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf angeregt, sich mit den Zielen von „Fridays for Future“ intensiver und langfristiger zu beschäftigen. Zitat: „‘Fridays for Future‘ ist ein bemerkenswertes Engagement, dass unsere Unterstützung verdient! Die internationale Bewegung hat nun auch Remscheid erreicht, was sich bei der Demonstration von fast 1000 Schülerinnen und Schülern am 22. März auf dem Rathausplatz gezeigt hat. Schülerinnen und Schüler demonstrieren für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten. Sie machen uns bewusst, dass es an der Zeit ist, nicht nur darüber nachzudenken, sondern es jetzt an der Zeit ist, zu handeln! Nicht nur die Politik ist gefordert, sondern viele Akteure, die sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen. Aus unserer Sicht reicht es nicht aus, in einer Ratssitzung die Pläne des Sprecherrates zu hören und zu erörtern. Den Schülerinnen und Schüler gehören unsere Anerkennung und unsere Unterstützung. Wir würden es sehr begrüßen, wenn wir gemeinsam dieses Engagement aufgreifen und unter Ihrer Leitung die Stadt Remscheid zu einem „Runden Tisch“ einlädt. Gemeinsam mit dem Sprecherrat „Fridays for Future“ sollten sich möglichst viele lokale Akteure, wie Verwaltung, Unternehmen, städtische Tochtergesellschaften, Vereine und Verbände, zusammenfinden, Ideen entwickeln und Hilfestellung bei der Umsetzung geben.“

Markus Eschweiler am :

Fürwahr Herr Wolf, es ist an der Zeit zu handeln. Dann aber auch ehrlich und mit allen Konsequenzen. Steht die „überwältigende“ Ratsmehrheit zum DOC-Projekt wirklich als Beispiel für den Einsatz für Klimaschutz und Nachhaltigkeit? Kann die extreme Zunahme an PKW-Verkehr und die Fällung von Hunderten von Bäumen tatsächlich unser Klima schützen? Ist die Verführung zu unnötigem Konsumverhalten, zur x-ten Hose oder Jacke, nachhaltig? Herr Wolf, wenn Sie mit Ihren Worten ernst genommen werden wollen, dann äußern Sie sich klar zum DOC.

Bettina Stamm am :

Analog zum Klimabericht der Stadt Remscheid Stand gibt es auf kommunaler Ebene bereits unzählige Maßnahmen, Projekte, Vereine und Bündnisse zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Ziele wie z.B. die Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr oder 10% der PKW-Fahrten bis 2022 durch das Fahrrad und den ÖPNV zu ersetzen, werden demnach sicher verfehlt. Auf die Ergebnisse des Berichtes, erfolgte weder eine politische Reaktion, geschweige denn entsprechende Forderungen. Ein fatales Signal wurde fraktionsübergreifend sowohl mit dem Beschluss, die Entwicklung der Gewerbegebiete voranzutreiben, als auch mit der erst vor kurzem erneuten Bestätigung des Ratsbeschlusses zur Ansiedlung des DOC gesetzt, die alle Anstrengungen dies bzgl. torpediert. Das nun mit denselben Akteuren der Klimaschutz vor Ort plötzlich vorangetrieben werden soll, die seit Jahren mit dem Totschlagargument „Arbeitsplätze“ jede klimapolitische Forderung im Keim ersticken, hinterlässt Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieser Bestrebungen. In welche Richtung sich die Herde bewegt ist ja nun bekannt. Allerdings wird sich, ohne die eigene klimapolitische Richtung einmal zu hinterfragen und zu korrigieren nichts ändern, geschweige denn über Solidaritätsbekundungen hinaus, Forderungen in letzter Konsequenz tatsächlich umgesetzt.

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