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Zwei neue Ansprechpartner bei sexualisierter Gewalt

Die Lenneper Turngemeinde 1860 e. V. hat im Rahmen von Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt die Mitglieder Nelly Illinger-Jansen (Tel. RS 460590, E-Mail nellyillinger-jansen@ltg-sport.de">nellyillinger-jansen@ltg-sport.de) und Erik Dannehl (Tel. RS 460590, E-Mail erikdannehl@ltg-sport.de">erikdannehl@ltg-sport.de) als Ansprechpartner benannt für Verdachtsfälle, Fragen und akute Situationen. Der Verein betont zugleich, dass Fachberatung und die Arbeit mit Betroffenen nicht Aufgabe der Ansprechpartner: „Es ist die Aufgabe von Profis die Opfer zu betreuen, Täter/-innen zu beraten, therapeutisch aktiv oder ermittelnd tätig zu werden.“ Näheres sagte das neue Schutzkonzept der Lenneper Turngemeinde, auf das die LTG in einer Pressemitteilung hinweist.

In dem Konzept heißt es: „Leidenschaft, Ehrgeiz, Freude, Offenheit, Gemeinschaft. All dies sind Attribute des Sports bei der Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., wie wir ihn lieben und leben. Kein anderer Bereich verbindet die verschiedensten Menschen in dem Maße, wie es der Sport tut. Es ist egal, ob man groß oder klein, jung oder alt, Mädchen oder Junge ist. Jeder darf mitmachen, jeder ist Teil der Gemeinschaft. Doch gerade diese Aspekte, die den Sport attraktiv und einzigartig erscheinen lassen, bringen ebenso Risiken mit sich, welche zu häufig unter den Tisch gekehrt und in der Gesellschaft nur selten angesprochen werden. Diese Themen zur Sprache bringen und seine Mitglieder vor den Risiken zu schützen, ist unter anderem auch unsere Aufgabe bei der Lenneper Turngemeinde. Derzeit sind in Deutschland rund 27 Millionen Menschen als Mitglied in einem Verein angemeldet (Achtung, mehrfache Mitgliedschaften für eine Person sind möglich). Aus dieser Mitgliedergruppe wurden in der „Safe-Sport-Studie“ der Deutschen Sporthochschule 7.000 A-, B- und C-Kader Athleten angeschrieben. 1.500 Sportlerinnen (54%) und Sportler (46 Prozent) haben an dieser Befragung teilgenommen. Ein Drittel hat sexuelle Gewalt im weitgefassten Begriff erlebt, wenn verbale Aussprüche, Körperberührungen oder auch „Nachpfeifen“ mit einbezogen werden. Drei Prozent hat sexuelle Gewalt erfahren, die strafrechtlich relevant war, wie z.B. versuchter Sex oder auch Sex gegen den eigenen Willen.“

Die Lenneper Turngemeinde spricht sich explizit gegen jegliche Gewalt im Sport aus und sieht die Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt als eine Querschnittsaufgabe des Vereins an: „Das neue Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt dient in erster Linie der Sicherheit der Kinder und Jugend, aber auch der Vereinsmitarbeiter und bietet zugleich einen guten Leitfaden für andere Vereine. Schwerpunkte innerhalb des Konzepts liegen vor allem in der Bereitstellung von Informationen und Beratung bezüglich sexualisierter Gewalt, umzusetzenden Maßnahmen sowie genauen Hinweisen zum Vorgehen beim Konflikt- oder Verdachtsfall.“

Innerhalb des Vereins wird das Schutzkonzept bereits praktiziert als „Eckpfeiler für einen vertrauensvollen Umgang“. Die Lenneper Turngemeinde hofft darauf, auch andere Vereine mit ins Boot holen zu können, um gemeinsam „Leidenschaft, Ehrgeiz, Freude, Offenheit und Gemeinschaft, als unverkennbare Attribute des Sports zu wahren und vor Gefährdungen zu schützen“.

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