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Willkommen in einer schön bunten Gesellschaft

Rund 25 neue deutsche Staatsbürger/innen nahmen am Freitagnachmittag im großen Sitzungssaal des Rathauses an der ersten Einbürgerungsfeier der Stadt in 2019 teil (insgesamt war es die vierte). Im vergangenen Jahr waren im Rathaus genau 200 Einbürgerungen vollzogen worden. Bei 54 Einbürgerungen war das Herkunftsland der neuen deutschen Staatsbürger/innen die Türkei, gefolgt vom Kosovo (18), Serbien ((17), Marokko (16), Italien (9) sowie Spanien und Polen (je 8 ). Von den 200 Eingebürgerten in 2018 waren die meisten Frauen (105 ), zehn Prozent minderjährig und nur sieben im Seniorenalter (65+). Bei der  Einbürgerungsfeier am vergangenen Feitag forderte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Gäste mit Migrationshintergrund auf, das in die deutsche Gesellschaft einzubringen, „was Ihnen aus Ihrer Biografie wichtig erscheint". Und er bat sie, für Frieden und Freiheit einzutreten und  bei der Europawahl am 26. Mai nicht jene zu wählen, die gegen ein einiges und starkes Europa sind, sondern diejenigen, die sich für Europa als Garant des Friedens einsetzen.

Erden Ankay-Nachtwein. Das war auch das Anliegen von Erden Ankay-Nachtwein, der Vorsitzenden des Remscheider Integrationsrates: „Wir leben in einer demokratischen, offenen Gesellschaft. Das bedeutet aber auch für uns, wir müssen die Demokratie weiter entwickeln und bewahren. Wir müssen sie verteidigen und als kostbares Gut bewahren. Sonst erleben wir immer wieder Menschen, die die Freiheit und Demokratie missbrauchen und versuchen das Thema ‚Integration‘ für populistische Ziele zu missbrauchen, völlig egal, ob die Betroffenen dabei in Ihrer Menschenwürde und Ihrem Menschenrecht verletzt werden. Aus diesem Grund ist es von allergrößter Bedeutung, dass wir die demokratischen Grundrechte und die individuelle Meinungsfreiheit verteidigen und dafür sorgen, dass diese Grundrechte allen und überall zugutekommen können. Vor Ort bedeutet dass, das wir uns in politischen Parteien und Organisationen organisieren sollten, um Teilhabe an der politischen Meinungsbildung zu haben.“

Der gemeinsame Nenner aller Menschen in der Bundesrepublik Deutschland sei die Anerkennung des Grundgesetzes und der freiheitlichen Grundregeln, nach denen es zu handeln gelte. „Durch diese gemeinsame Übereinkunft ist es möglich, dass wir friedlich zusammenleben können, ohne dass Sie Ihre eigene Herkunft und Ihre Wurzeln verleugnen müssen, und Sie Ihre Traditionen und Lebenserfahrungen auch hier in Deutschland friedlich ausleben können. Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen, Glaubensrichtungen, Weltanschauungen und unterschiedliche Zukunftspläne in die deutsche Gesellschaft und nach Remscheid mit. Auf der anderen Seite gewinnen Sie durch die Einbürgerung neue Erfahrungen in die deutsche und die europäische Kultur und Sie werden auch andere Lebensmodelle kennen und schätzen lernen“, fuhr Erden Ankay-Nachtwein fort. Das Zusammenleben von verschiedenen Nationalitäten und die Mehrsprachigkeit von Menschen sei heute ein „Normalfall" und ein Vorteil für die wirtschaftlichen Entwickelungen. „Integration ist eine Aufgabe für uns alle, und wir sollten diese Aufgabe gemeinsam anpacken. Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer heutigen Einbürgerung und würde mich freuen, wenn Sie auch anderen diese Möglichkeit aufzeigen. Willkommen in unsere Stadt Remscheid und willkommen in unsere Gesellschaft, die ,vielfältig und schön bunt ist!“

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