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Der Arbeitsmarkt im Städtedreieck im März

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im März ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Februar im bergischen Städtedreieck um 171 auf 25.001 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr waren 1.865 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Nachfrage nach Arbeitskräften entwickelt sich in den drei Städten des bergischen Städtedreiecks unterschiedlich. In Wuppertal und Remscheid zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme der offenen Stellen, in Solingen ging der Bestand an offenen Stellen zurück.

„Die Vorboten der Frühjahrsbelebung haben die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck deutlich sinken lassen. Gegenüber dem Vorjahr steigt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 2.800 Menschen und erreicht mit 227.508 Beschäftigten den höchsten Stand der letzten 18 Jahre. Die Nachfrage der Betriebe nach neuen Beschäftigten bleibt hoch. Aktuell suchen die Unternehmen knapp 5.000 Arbeitskräfte“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

In Remscheid sind aktuell 4.152 Menschen arbeitslos gemeldet, 297 (6,7 Prozent) Personen weniger als im März 2018. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei sieben Prozent. Im Februar 2019 lag sie bei 7,1 Prozent und im März 2018 betrug die Arbeitslosenquote noch 7,7 Prozent. Es meldeten sich 935 Personen im März neu oder erneut arbeitslos und 1.033 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Vergleich zum Februar 2019 waren 78 (1,8 Prozent) Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Die Remscheider Arbeitgeber meldeten im März 291 freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden damit 1.385 Arbeitskräfte gesucht, das sind 239 (20,9 Prozent) Stellen mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Februar 2019 wurden der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal 73 (fünf Prozent) weniger neue Arbeitsstellen gemeldet. Besonders gesucht sind in Remscheid derzeit Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsgruppen: Metallerzeugung, –bearbeitung und Metallbau; Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen; Mechatronik, Energie- und Elektroberufe; Verkehr und Logistik; Schutz, Sicherheits- und Überwachungsberufe; Verkaufsberufe.

412 junge Menschen sind in Remscheid gegenwärtig von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat 11 (2,7 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 11 Personen (2,6 Prozent) gesunken. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter gesunken. Aktuell sind 1.673 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, 362 (17,8 Prozent) Personen weniger als vor einem Jahr.

Insgesamt waren in Remscheid im März 5.808 Menschen unterbeschäftigt – 500 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt in Remscheid 9,6 Prozent. Im März 2018 lag sie bei 10,6 Prozent.„Die Situation auf dem Remscheider Arbeitsmarkt ist auf Grund der anhaltend guten Beschäftigungslage unverändert positiv. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat erneut leicht gesunken. Erfreulich ist auch der deutliche Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

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