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Konzept zur Trasse müssten Vereine selbst zahlen

Zwischen vier Fördertöpfen ist zu unterscheiden“, titelte der Waterbölles am 4. März. Damit war die vom Land NRW zugesagte Heimatförderung gemeint, die zunächst bis 31. Dezember 2022 gilt und von Vereinen, Organisationen und Initiativen für kleinere wie größere Projekte in Anspruch genommen werden kann. Der Beitrag zeigte die einzelnen Förderungsmöglichkeiten auf sowie die Ansprechpartner im Rathaus: Für Heimat-Scheck und Heimat-Fonds Andreas Knappe E-Mail Andreas.Knappe@remscheid.de, Tel. RS 163057) und für Heimat-Werkstatt und Heimat-Zeugnis Robert Wild (E-Mail Robert.Wild@remscheid.de, Tel. RS 162633.) Die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (BV) informierte Andreas Knappe gestern in Anwesenheit mehrerer Vertreter des Netzwerks Hastener Vereine über die jeweiligen Modalitäten der Förderprogramme. Die Mitglieder der BV kamen überein, bis zur nächsten Sitzung gemeinsam mit den Hastener Vereinen den Rohentwurf einer Konzeptes zu erarbeiten, das der Attraktivitätssteigerung der Trasse des Werkzeugs und der Installation von Hinweisschildern von Hasten-Feld zum Historischen Zentrum (Deutschen Werkzeugmuseum) und von dort weiter zum Steffenshammer im Mordbachtal dienen und die dafür notwendigen Fördergelder des Landes erzielen soll.

Wie Knappe berichtete, ließen sich die verschiedenen Fördermöglichkeiten im Internet auf der folgenden Seite finden:
https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/foerderprogramm-heimat-zukunft-nordrhein-westfalen-wir-foerdern-was-menschen
Die URL (Adresse) so mancher Internetseite lässt beim Interessenten den Verdacht aufkommen, der Betreiber der Seite sei an Leser/innen gar nicht interessiert. Die obige Seite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gehört unbedingt dazu. Über den URL-Service von http://www.tinyurl.com hat der Waterbölles aus dem langen Seitennamen einen kurzen gemacht: http://tinyurl.com/y62nkpkh Den kann man sich zwar ebenso wenig merken wie den langen, aber wenigstens leichter abschreiben.

Im Übrigen ist nicht auszuschließen, dass sich die ganze „Heimat-Aktion“ der schwarz-gelben Landesregierung als Flop herausstellt, weil potenzielle Antragsteller am Konglomerat der Fördermöglichkeiten scheitern und genervt aufgeben. Beispiel „Heimat-Scheck“: Da könnte sich ein Verein eine Sitzbank im öffentlichen Raum mit 2000 Euro fördern lassen oder den Aufbau einer eigenen Homepage. Landesweit stehen dafür pro Jahr zwei Millionen Euro zur Verfügung. Das reicht für 2000 Projekte. Wenn man aber bedenkt, dass es allein in Remscheid mehr als 640 Vereine gibt...

In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid im Deutschen Werkzeugmuseum äußerten sich denn auch Rosemarie Stippekohl (CDU) und Hans Lothar Schiffer (FDP) dahingehend, dass man mit dem „Trassen-Konzept“ lieber gleich ein Stück aus dem größeren Kuchen „Heimat-Werkstatt“ mit einem Projektvolumen ab 40.000 € haben wolle. Antragsteller können Gemeindeverbände, private- und gemeinnützige Organisationen oder eine Kommune sein. In diesem Fall steht als Antragsteller der Förderkreis des Deutschen Werkzeugmuseums bereit, wie dessen Vorsitzender Michael Schwertfeger in der Sitzung berichtete. Er hatte  diesen Weg am Montag bei einem Treffen mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Bezirksbürgermister Otto Mähler, dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze und Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht zugesagt. Die Mitgliederversammlung des Vereins habe ihm dafür zuvor grünes Licht gegeben. Schiffer: "Für das Konzept brauchen wir eine enge Zeitschiene!"

Einen Haken hat die „Heimat-Werkstatt“ allerdings: Sollten die Beteiligten mit dem (für den Förderantrag notwendigen) Konzept eine Agentur beauftragen, ist deren Honorar nicht förderfähig und muss aus eigener Kasse bezahlt werden. Wallbrecht hatte da schon mal bei einer Agentur vorgefühlt und den „ungefähren Preis von 6.000 Euro“ erfahren. Alexa Bell (CDU) rundete den in der Diskussion flugs auf 10.000 Euro auf und konnte sich vorstellen, diese Summe auf möglichst viele Vereine zu verteilen.  Wallbrecht zeigte sich optimistisch: „Der Drang ist da, die Trasse attraktiver zu machen!“ Gleichwohl ist zu erwarten, dass sich da noch so manche Hürde aufbauen wird.

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