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Pünktlich zur Einweihung kam der Wolkenbruch

Stiftung spendierte zum Richtspruch Apfelschorle“, titelte der Waterbölles am 3. August 2018. Tags zuvor war die Fertigstellung des Rohbaus einer neuen Wohnstätte der Evangelischen Stiftung Tannenhof (Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie) an der Remscheider Straße in Lüttringhausen gefeiert worden. Bei strahlend blauem Himmel. Pech: gestern, während der Einweihung, und kurz bevor zwei kleine Bäumchen gepflanzt werden sollten, ging über dem Areal ein Wolkenbruch nieder. Das schmälerte aber die Freude des Stiftungsvorstands – Prof. Eugen Davids (Ärztlicher Direktor), Uwe Leicht (Geistlicher Vorsteher) und Dietmar Volk (Kaufmännischer Direktor) – sowie der Mitarbeiter/innen und der künftigen Bewohner/&innen über den Neubau keineswegs.

„Der Weg bis zur Übergabe der Wohnstätte an den Bauherrn war lang, strapaziös und teilweise nervenaufreibend für alle Beteiligten. Umso schöner ist es jetzt, das Ergebnis aller Anstrengungen sehen zu können und für die Bewohnerinnen und Bewohner, die ja schon gespannt in Wartestellung stehen, den Startschuss zum Kofferpacken und Umziehen geben zu können", freute sich Dietmar Volk. Mit Fördermitteln vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Stiftung Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen und der NRW.Bank Förderdarlehen Wohnraum für Menschen mit Behinderungen sowie Eigenmitteln der Stiftung war das neue, ebenerdige Gebäude finanziert worden. Es trage zu einer Weiterentwicklung des Stadtteils Lüttringhausen bei, ließ die Stiftung verlauten. Zumal in unmittelbarer Nähe der jetzt fertiggestellten Wohnstätte noch eine zweite im Bau ist, die im Laufe dieses Jahres noch fertig werden soll. Für beide Bauprojekte wurden Investitionen von gut 7,5 Millionen Euro aufgebracht.

Das neue Gebäude Remscheider Straße 80 ist Teil des Masterplans "Remscheid-Tannenhof 2025". Es beherbergte zwei Wohngruppen für je acht Personen, die zur Überwindung ihrer schwersten Beeinträchtigungen und Behinderungen besonders viel Unterstützung, Hilfestellung und Anleitung benötigen. Alle Bausteine des Betreuungskonzepts haben zum Ziel, den Bewohnerinnen und Bewohnern - trotz des Lebens in einer Wohnstätte - ein hohes Maß an Selbstbestimmtheit und Teilhabe zu ermöglichen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner werden in Einzelzimmern mit eigenem Sanitärbereich leben. Der ungehinderte Zugang zum Garten, der Möglichkeiten zu leichter sportlicher Betätigung und zur Erholung bietet, sowie die Barrierefreiheit im gesamten Gebäude sind selbstverständlich. Weitere Vorteile für die Bewohner/innen und Bewohner ist die kurze Distanz zu den Arbeits- und Beschäftigungsangebote auf dem Gelände der Stiftung Tannenhof sowie die gute Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs.

An der gestrigen Einweihungsfeier mit der Live-Band „Crazy Rollers" nahmen neben dem Vorstand der Evangelischen Stiftung Tannenhof auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Karsten Porcher vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), Lars Kuper und Viktor Lorentz vom Architekturbüro BFT Planung GmbH aus Aachen sowie die Einrichtungsleitung des Bereichs Integration-Wohnverbund, Sieglinde Rühl-Schulz und Günter Fuchs, teil.

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