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Remscheid ist Schlusslicht im ADFC-Test

Pressemitteilung der Grünen

Zum Ergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018 erklärt Beatrice Schlieper, Fraktionssprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN: „Auch im Jahr 2018 hat die Stadt Remscheid beim ADFC-Fahrradklima-Test katastrophal abgeschnitten. In der Ortsgrößenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohner belegt Remscheid mit einer Gesamtbewertung von 4,7 bundesweit den letzten Platz. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hat sich die Situation für die Remscheider Radfahrerinnen und Radfahrer noch weiter verschlechtert. Ein schwarzer Tag für den Radverkehr in unserer Stadt und die Folge einer jahrelang verfehlten Verkehrspolitik. Die Testergebnisse zeigen, dass insbesondere bei der Erreichbarkeit der Innenstadt, der Öffnung von Einbahnstraßen und der Verbreitung des Radverkehrs noch Nachholbedarf besteht. Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dies zu ändern. Die Verbesserung des Radverkehres ist eine der wichtigen Zukunftsvisionen meiner Fraktion.“

„Das ist das Resultat unserer Radverkehrs-Anträge, die in den vergangenen Jahren von einer breiten Ratsmehrheit abgelehnt oder zu Tode geprüft wurden. Dass die Ergebnisse des städtischen Radverkehrskonzeptes in Bälde vorliegen, kommt zum richtigen Zeitpunkt. Wir werden die Vorschläge der Gutachter im Detail bewerten und uns für die zügige Umsetzung des Konzeptes einsetzen. Wir werden nicht nachlassen für mehr und besseren Radverkehr in unserer Stadt zu kämpfen“, ergänzt Bürgermeister David Schichel, stellvertretender Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN.

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Kommentare

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Gerd Rothbrust am :

Mit den Radwegen ist es wie mit dem Insektensterben: Remscheider Politiker (wieder die Grünen) erfinden nicht existierende Probleme: Usw. hatten wir hier schon…! Ich sehe höchst selten einen Radfahrer in Remscheid. Und wenn, sind es immer die SELBEN – es gibt keine Radfahrerzunahme in Remscheid. Zudem habe ich noch nie einen Radfahrer die Eberhardstraße, Am Holscheidsberg, die Alleestraße ab Schüttendelle, die Gewerbeschulstaße, etc. etc. hochfahren sehen! "Der Remscheider“ fährt in Remscheid nicht mit dem Rad! Somit haben die Remscheider Bürger ihren Willen eindeutig formuliert: KEIN Radverkehr in Remscheid! Bleibt die Frage: Warum interessiert DAS die Remscheider Politiker nicht?

Peter Maar am :

Sehr geehrter Herr Rothbrust, haben Sie schon einmal etwas von leistungsfähigen Elektrorädern gehört? Ich (76 Jahre) besitze ein solches und komme damit mühelos die steile Klausener Straße hinauf. Wenn in Remscheid relativ wenige Radfahrer zu sehen sind, dann liegt es daran, dass es für Radfahrer, dank fehlender Radwege, vielfach lebensgefährlich ist, sich im Straßenraum zu bewegen. Und was nützt den Radfahreren die Verlängerung der Balkantrasse vom Lenneper Bahnhof bis zu Blume, wenn sie sich anschließend auf dem Weg nach Lüttringhausen, ohne Radweg, in das Verkehrschaos an der Autobahnanschlussstelle begeben müssen.

Gerd Rothbrust am :

Sehr geehrter Herr Maar, ich besitze auch ein Rad, allerdings kein elektrisches (wäre mir zu einfach…). Mein Rad nutze ich allerdings nur zum Spazierenfahren. Wie oft lassen Sie das Auto stehen und nutzen das Rad für Alltagsfahrten: Zum Einkaufen, für Besuche, etc.? Bestimmt haben viele Remscheider ein Rad. Aber es wird, wie bei mir, zum Vergnügen auf das Auto gepackt, in ebene Gegenden gefahren und dort geht es mit em Rad. Auf die Idee mit dem Rad, z.B. von Westhausen oder Hasten, ins Alleecenter zum einkaufen zu fahren, ist für 99,9% der Remscheider unvorstellbar! Das hat nichts mit fehlenden Radwegen zu tun!

David Schichel am :

Herr Rothbrust, Ihre Kenntnis der Wünsche, Vorlieben und Gewohnheiten der Remnscheiderinnen und Remscheider ist mindestens so verblüffend, wie Ihr Wissen um die Insekten in unserer Stadt. Allerdings geht die Studie auf eine Befragung eben dieser Remscheiderinnen und Remscheider zurück, und diese geben an, dass sie eine brauchbare Infrastruktur für den Radverkehr vermissen. Könnte es also vielleicht sein, dass Herr Maar recht hat und Sie so wenige Radfahrer*innen sehen, weil diese Infrastruktur einfach nicht vorhanden ist? Ich sage ja.

Gerd Rothbrust am :

Nun, Herr Schichel, zwischen dem, was Menschen in Umfragen angeben, und dem, was sie in der Realität praktizieren, liegen in der Regel Welten. Ich sage somit: Nein!

Gerd Rothbrust am :

Um mein Votum zu stützen ein Nachtrag: Im Jahr 2014 gab es 3098 Grünen-Wähler in Remscheid. Wo sind denn diese Grünen-Radfahrer? 3098 Radfahrer in Remscheid, die jeden Tag mit dem Rad unterwegs sind, wären gut sichtbar…?

David Schichel am :

Dieser Nachtrag zeigt die Unterkomplexität Ihrer Argumentation in beeindruckender Weise.

Gerd Rothbrust am :

Interessant Herr Schichel, was ist „nicht umfassend genug“ an meinen Aussagen? Meine Aussagen basieren auf: 40 Jahren persönlichem Erleben in Remscheid; meinem Zweifel an Umfragen und der Erkenntnis, dass von 3098 GRÜNEN keiner auf den Remscheids Straßen zu sehen ist. Ihre Argumentationskette gründet sich auf eine Umfrage bei der, von ca. 110.000 Remscheidern, 78 Remscheider (= 0,00071%) teilgenommen haben. Meine Aussagen mögen nicht allumfassend begründet sein, allerdings: Wie umfassend sind Ihre Aussagen begründet?

Heinz Wäscher am :

Gibt es eigentlich am bzw. im Remscheider Rathaus einen Fahrradständer oder eine anderweitige Möglichkeit, einspurige Fahrzeuge wettergeschützt abstellen und ggf. elektrisch aufladen zu können?

Michael Heimlich am :

Zitat: "Ein schwarzer Tag für den Radverkehr in unserer Stadt und die Folge einer jahrelang verfehlten Verkehrspolitik". Die Verkehrssituation für Radfahrer wird sich durch das DOC und die dadurch bedingten zusätzlichen Pkw-Verkehrsströme wohl nicht gerade verbessern! Und dabei haben ja die Grünen auch kräftig bei besagten "Verfehlungen" bzw. Pro-DOC Ratsbeschlüssen mitgemischt! Dieses Klagen wirkt deshalb auf mich wie ein Hall aus einer Parallelwelt!

Peter Lange am :

In Anbetracht dessen, dass nur 78 Remscheider an der Umfrage teilgenommen haben, sollte man das Ergebnis des Rankings nicht überschätzen. Ich selbst bin seit über 30 Jahren überwiegend mit dem Fahrrad in Remscheid unterwegs, allein schon durch die Balkantrasse und die Trasse des Werkzeugs haben sich in den letzten Jahren die Bedingungen für Radfahrer gebessert. Die Bewertung der Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit 4,8 im Ranking kann ich beispielsweise nicht nachvollziehen, vielleicht wurden hier die topographischen Bedingungen mit bewertet, rein verkehrstechnisch ist das vermutlich nicht problematischer als in anderen Städten dieser Größe. Bei dem von der Stadt ausgerichteten Fahrrad-Workshop im März letzten Jahres wurde das hohe Verkehrsaufkommen als wesentlicher Kritikpunkt angesprochen, hierdurch sahen viele der Teilnehmer ihre Sicherheit beim Radfahren gefährdet, manch einer gab sogar an, deshalb ganz auf's Radfahren zu verzichten. Meiner Ansicht nach würde sich eben dieser Verkehr durch ein in Lennep angesiedeltes DOC so deutlich vermehren, dass in den heute für Radfahrer eher unproblematischen Stadtteilen Lennep und Lüttringhausen das Radfahren ungleich unangenehmer und gefährlicher und somit unattraktiver würde. Wer die Bedingungen für Radfahrer in Remscheid glaubhaft verbessern möchte und das Radfahren in Remscheid wirklich populärer machen möchte, der kommt an diesem Zielkonflikt nicht vorbei.

Bernhard Dehler am :

Der letzte Platz im Ranking wurde durch die Meldung (RGA vom 24.04.19) eines tragischen Radfahrerunfalls auf der Lenneper Str. leider bestätigt. Aufgerichtete Poller auf Radwegen sind bereits eine latente Unfallgefahr. Wenn aber wie dort ein Poller in Fahrtrichtung umgelegt werden kann und so liegen bleibt, war ein Unfall nur eine Frage der Zeit. In den letzten zwei Wochen habe ich genau diese Stelle mehrfach als Radfahrer passiert und habe mich jedesmal gewundert, dass der Poller immer noch nicht wieder aufgerichtet war. Da stellt sich die Frage, wer ist berechtigt, diese und ähnlich angeordnete Poller VERANTWORTLICH niederzulegen UND wieder aufzurichten. Wenn es bereits auf einem Vorzeigeabschnitt des Remscheider Radwege“netzes“ zu einem solchen Unfall kommt, kann das Ergebnis der nicht repräsentative Umfrage des ADFC nicht völlig daneben liegen.

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