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Rhein-Brot-Fabrik weicht sechs Kita-Gruppen

Erinnern Sie sich noch an die alte Brotfabrik auf Hasten? Dort wurde „Rhein-Brot“ gebacken, bis die Firma in einen Neubau in Großhülsberg (Lüttringhausen) zog. Über Jahrzehnte stand die Fabrikanlage an der Arturstraße weitgehend leer. Jetzt wird sie abgerissen. Eine Art Brachen-Sanierung. Denn die Stadt Remscheid suchte händeringend Grundstücke für den Bau dringend benötigter Kindertagesstätten. Und eine solche Kita wird nun auf dem Grundstück Arturtraße 3 entstehen. Vom zügigen Fortgang der Abbrucharbeiten machte sich gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zusammen mit Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Mitarbeitern ein Bild.

Für den Investor, die SIGNa aus Köln, war Matthias Neeser, Generalbevollmächtigter der SIGNA-Tochtergesellschaft KidINVEST Management GmbH erschienen, und für den künftigen Kita-Betreiber, die Step Kids KiTas gGmbH, deren Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin. Markus Dorgerloh, Prokurist und Mitglied der Geschäftsführer der Hagedorn GmbH aus Gütersloh, schilderte den Gästen, darunter auch Remscheider Kommunalpolitiker, wie schwierig es gewesen sei, bei den beengten Straßenverhältnissen überhaupt mit den Abbrucharbeiten beginnen zu können. Übrigens: Mit sechs Gruppen - einer U3-Gruppe, einer Gruppe für Drei- bis Sechsjährige und vier Gruppen für zwei bis Sechsjährige - wird die neue Kita auf dem Hasten die größte in ganz Remscheid werden. Sie soll „Waldkrönchen“ heißen. Zum Ortstermin erschienen war auch Remscheids Kita-Entwickler Werner Grimm (im Bild 2. v. li.) - nach einer Meniskus-Operation auf zwei Krücken, aber wohlgemut.

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Frauke Schittek, Stepke-KITas am :

Die neue, topmoderne Einrichtung „Waldkrönchen" wird vom bundesweit tätigen Träger Stepke-KiTas betrieben und ab Frühjahr 2020 Platz für ca. 110 Kinder in sechs Gruppen bieten. „Mit Kidlnvest haben wir beim Bau erneut den zuverlässigen Partner an unserer Seite, mit dem wir bereits vier unserer Kölner KiTas erfolgreich errichtet haben. So werden wir auch in Remscheid Kindern und Eltern ein Betreuungskonzept bieten können, das die Kinder in ihrer Entwicklung optimal unterstützt", sagt Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin. Die Stepke-Pädagogik geht weit über das Anbieten täglich selbst gekochter, frischer Mahlzeiten oder Bewegungsangebote hinaus. Vielmehr steht Stepke für eine individuelle Betreuung der Kinder durch gut ausgebildete Mitarbeiter: Die Kinder erfahren die Natur durch Waldwochen und -ausflüge, können an regelmäßigen englischsprachigen Angeboten teilnehmen und lernen als „kleine Seepferdchen" das Schwimmen. Um die hohe Qualität der Angebote zu sichern, setzt das Unternehmen auf einen hohen Personalschlüssel, Begleitung der Arbeit durch Fachberatungen sowie die Weiterbildung seiner Angestellten in der eigenen Akademie. „Wir arbeiten nach neusten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis", erklärt Fachberatung Birgit Hesselbarth. „Besonderen Anklang findet bei unseren Familien immer, dass wir in unseren KiTas täglich für alle Kinder und Mitarbeiter frisch kochen. Ich freue mich schon richtig, wenn die KiTa hier an der Arturstraße Form annimmt und nach dem Bau mit den Kindern und den pädagogischen Fachkräften endlich Leben in das neue Haus einzieht!" Stepke-KiTas ist als gemeinnützige GmbH Teil der AcadeMedia Gruppe, dem führenden unabhängigen Bildungsanbieter Nordeuropas und versteht sich als Dienstleister für Kinder und deren Eltern. In den KiTas in NRW und Berlin/Brandenburg kümmern sich mehr als 350 pädagogische Mitarbeiter um über 1200 Kinder im Alter von sechs Wochen bis sechs Jahren. Eltern, die sich für einen KiTa-Platz bei Stepke interessieren, finden weitere Informationen zum Träger online unter www.stepke-kitas.de. Eine Voranmeldung für einen Platz ist über das Portal Little Bird möglich.

Werner Grimm, städt. Kita-Entwickler am :

Gerne beantworte ich die Frage des Waterbölles zur verkehrlichen Anbindung von Kindertagesstätten. Wie bei jedem anderen Bauvorhaben auch wird ohne das Nachweisen von Stellplätzen und der Prüfung der verkehrlichen Anbindung keine Baugenehmigung erteilt werden. Bei einer Kita ist pro angefangene Gruppe mindestens ein Stellplatz nachzuweisen. Da die Arturstraße sechsgruppig wird, sind das mindestens sechs Stellplätze. Auf dem Gelände der Kita wird außerhalb des fließenden Verkehrs so eine Art Hol-und Bringzone eingerichtet werden. Eine Tiefgarage wird nicht errichtet werden. Das Bringen von Kindern findet morgens zwischen 7 Uhr und 9 Uhr statt. Die Kinder werden also im Gegensatz zu einer Schule nicht zeitgleich gebracht, und das Abholen ab mittags bis zum Ende des Nachmittags ist ohnehin eher selten problematisch. Natürlich wird der Verkehr zu bestimmten Uhrzeiten zunehmen und am Anfang wird sich das auch erst einmal einspielen müssen. Auch kann nicht für alle Mitarbeiter ein Parkplatz vorgehalten werden, das ist ja schon aus räumlichen Gründen nicht nur dort, sondern auch an allen anderen Standorten überhaupt kaum möglich. Unabhängig von der Anzahl dieser benannten Stellplätze ist wahrscheinlich nie genug Platz. Bei den bestehenden gut 60 zum Teil schon lange existierenden Kindertageseinrichtungen, den Schulen oder auch anderen stark frequentierten Einrichtungen aller Art funktioniert es doch auch immer irgendwie. Oftmals sind diese Einrichtungen in Betrieb genommen worden, wo es überhaupt noch keine Stellplatzregeln gab, wie übrigens auch nicht bei Wohngebäuden. Insgesamt findet das sensible Thema viel Berücksichtigung bei den Fachleuten in der Politik wie auch der Verwaltung. Die berechtigten Sorgen und Nöte von Anwohnern, Mitarbeitern, Kinder und deren Eltern/Angehörige werden in alle Richtungen geprüft, abgewogen und nach bestmöglichen Alternativen gesucht. Die Sicherheit für alle Beteiligten, insbesondere Kinder, wird nicht hinter das Schaffen vorzuhaltender Einrichtungen gestellt. Allerdings werden sich bei allen möglichen Veränderungen diese auch immer auf den Verkehr auswirken, das gilt sicher auch bei der Errichtung einer Kita.

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