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Fünf Frauen stellen im F(l)lair-Laden ihre Literatur vor

Pressemitteilung der Ökumenischen Initiative Lüttrighausen

Die Buchhandlung im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen lädt für Samstag, 27. April, zu einer illustren Lesereihe ein. Im Rahmen der Aktion GertenBUCHstraße stellen fünf Lüttringhauser und Lenneper Bürgerinnen „ihre Literatur“ vor. Im Halbstundentakt kommen Autoinnen und Autoren zu Wort, deren Werke die fünf Frauen beeindruckt haben. Damit vermitteln die Bücher eine Vorstellung von den Themen, die „vor Ort“ interessieren, und der Art und Weise ihrer Darstellung. Die erlebte Lesefreude soll anstecken. Johannes Haun, verantwortlich für den Buchhandel im F(l)air-Weltladen, zeigt sich erfreut über die Titelauswahl. Für das Leben wichtige Themen werden von internationalen Autoren präsentiert und laden zum Erfahrungsaustausch ein. „Wer über den Tellerrand blickt, dem fällt es leichter, sich auch vor Ort zu verständigen“, will Haun in der Veranstaltung hervorheben.

Um 11.30 Uhr beginnt Susanne Pütz, CDU-Ratsmitglied, mit dem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ der australischen Autorin, Songwriterin und Sängerin Bronnie Ware. Nach einigen Jahren als Bankangestellte zog es Bronnie Ware in die weite Welt, sie lebte in England und auf einer Südseeinsel. Anschließend arbeitete sie acht Jahre als Palliativkrankenschwester. Ihr Blog zu ihren Erlebnissen wurde zur Grundlage ihres Bestsellers. Heute lebt Bronnie Ware wieder in Australien.

Katrin Volk, Öffentlichkeitsreferentin des Evangelischen Kirchenkreises Lennep,  setzt um 12 Uhr mit dem Titel „Wie man wird, was man ist“ die Lesereihe fort. Autor ist der amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom. Er gilt als einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA und ist vielfach ausgezeichnet. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane wurden international zu Bestsellern und zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiß. „Wie  man wird, was man ist“ sind sehr persönliche Erinnerungen, geschrieben mit der Offenheit, die Yalom als Psychotherapeuten so besonders und letztlich weltberühmt machten.

Um 12.30 Uhr steht schon der nächste Wechsel an. Gerhilt Dietrich, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD Remscheid, stellt „Der dritte Zustand“ von Amos Oz vor. Der erst kürzlich im Alter von 81 Jahren verstorbene israelische Autor trat 1954 dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Mit „Der dritte Zustand“ ist Oz mit dem ironischen Porträt des sich selbst quälenden Intellektuellen Fima nicht nur eine Diagnose der gegenwärtigen israelischen Gesellschaft gelungen, sondern zugleich ein äußerst humor- und liebevolles Porträt der täglich mit den Fragen von Leben und Tod konfrontierten einzelnen Israelis.

Christiane Karthaus, Rechtsanwältin und Vorsitzende des Heimatbundes Lüttringhausen,  hat sich um 13 Uhr „Kinder der Freiheit“ von Ken Follet vorgenommen. Der britische Schriftsteller Ken Follett, geboren 1949 in Cardiff, Wales, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der Welt. Berühmt wurde er mit den Romanen Die Säulen der Erde und der Fortsetzung Die Tore der Welt. Mit Sturz der Titanen, Winter der Welt und Kinder der Freiheit hat Follet eine groß angelegte Chronik des 20. Jahrhunderts vorgelegt. „Kinder der Freiheit“ erzählt von der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, dem Kalten Krieg und dem Aufbruch in neue Freiheiten.

Ab 13.30 Uhr beendet die Kunst- und Literaturhistorikerin Gisela Schmoeckel die Lesereihe mit 2 Büchern von Hans Magnus Enzensberger. Im Mittelpunkt steht „Die große Wanderung“, in der Enzensberger das Jahrhundertthema Völkerwanderung und Fremdenhass aufgreift. Das schon 1994 erschienene Werk „putzt die Brille. Und es ist ästhetische Medizin gegen den Identitäts- und Gesinnungskitsch, der die deutsche Debatte beherrscht.« (»FAZ«) Gisela Schmoeckel setzt das Buch mit dem jüngsten Werk des Autors „Eine Handvoll Anekdoten“, erschienen 2018, in Verbindung. Hans Magnus Enzensberger wurde 1929 in Kaufbeuren geboren. Als Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer ist er einer der einflussreichsten und weltweit bekanntesten deutschen Intellektuellen.

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