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Parteinachwuchs will Jugend für Politik begeistern

Die Aufgabe ist wichtig, dürfte aber nicht einfach werden: Die Vorsitzenden von drei politischen Nachwuchsorganisationen in Remscheid - Burhan Türken (27, SPD, Jungsozialisten), Sebastian Golletz (21, FDP, Junge Liberale) und Fabian Knott (21, CDU, Junge Union) wollen den „Ring politischer Jugend“ (RpJ) reaktivieren, oder um es so zu sagen: aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Das kündigten sie gestern im Remscheider Rathaus in einer Pressekonferenz an. Der RpJ war vor zehn Jahren sanft eingenickt, nachdem er lange Zeit recht präsent gewesen war – auch in den lokalen Medien. Nun sollen öffentliche (Diskussions-)Veranstaltungen unter dem überparteilichen Dach des neuen RpJ die Remscheider Jugend wieder für die Politik begeistern. Zugleich will das Trio, das gestern die aktualisierte Satzung des RpJ unterschrieb, künftig durch gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen gegen rechte Hetze und Demokratieverlust. Die Hoffnung, dass ihnen dies gelingen wird, schöpfen sie aus dem großen Zulauf, den am 22. März die Kundgebung „Fridays for Future“ auf dem Rathausplatz gefunden hatte. Dem Aufruf der Schülervertretungen von Gertrud-Bäumer- und Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium waren damals mehr als 800 Schülerinnen und Schüler gefolgt (was die 1.Mai-Kundgebungen der vergangenen Jahre an gleicher Stelle in den Schatten gestellt hatte.

Die drei Jugendorganisationen in Remscheid (die bisherige vierte, die „Grüne Jugend“, sei inaktiv geworden, hieß es auf der gestrigen Pressekonferenz), haben sich laut neuer Satzung „zum Ring Politischer Jugend zusammengeschlossen, um die demokratische Beteiligung junger Menschen in Remscheid und deren politische Bildung zu fördern“. So steht es einleitend in der Präambel. Weiter heißt es dann: Der RPJ setzt sich für die Förderung und Wahrung des Gedankens der Freiheit, Demokratie und der Grundrechte ein. Er sieht seine Themen und Arbeitsschwerpunkte im Bereich der politischen Bildungsarbeit für Jugendliche (...), setzt sich unter anderem für eine jugendnahe und jugendfreundliche Kommunalpolitik, Transparenz und Toleranz im politischen Leben, verbesserte Ausbildungsmöglichkeiten und den Schutz der ökologischen Lebensgrundlage der Menschen ein (...) und strebt den Dialog mit anderen Jugendorganisationen, dem Jugendrat und jungen Vertretern anderer demokratischer politischer Organisationen an.“

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