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220 Dateien mit vielen Zahlen für ruhige Tage

Die Waterbölles-Glosse

„Wie hoch ist der öffentliche Sanierungsstau in Remscheid?“, wollte die CDU-Fraktion von der Verwaltung wissen. Denn: „Der Bericht über den Sanierungsstau bei den Remscheider Sportstätten hat uns alle aufgeschreckt (Drucksache 15/5570)“, betont die CDU-Fraktion. Sie ist „der Ansicht, dass wir einen solchen Sachstandsbericht über alle städtischen Gebäude, Straßen, Schulen, Spielplätze, Wege, Kinderspielplätze etc. benötigen“. Und sie regte an, den gesamten öffentlichen / städtischen Sanierungsstau einmal zusammenzutragen. Auf Basis dieses Zahlenmaterials müssten dann Politik und Verwaltung gemeinsam entscheiden, welche Maßnahmen zur kurz-, mittel- und langfristigen Behebung dieses Sanierungsstaus mach- und finanzierbar seien. Es sei „an der Zeit, der Bürgerschaft und der Öffentlichkeit reinen Wein über den vorhandenen gesamten Sanierungsstau bei der Stadt Remscheid einzuschenken“.

Darauf war Stadtkämmerer Sven Wiertz offenbar bestens vorbereitet, wie die Tagesordnung der heutigen Haupt- und Finanzausschusssitzung verrät. Die Antwort der Verwaltung auf die CDU-Anfrage enthält sechs Anhänge. Und die lokale Presse bekam heute eine E-Mail von Pressesprecherin Viola Juric: mit „ergänzenden Informationen“ zur Beantwortung der Anfrage – objektbezogenen EPIQR-Berichte (Kostenblätter) und Maßnahmenberichte (Projektdatenblätter) als zip-Dateien (wegen der großen Datenmenge). Gleichwohl wird in der Antwort der Verwaltung der Zeit- und Personalkostenaufwand für die Erstellung ihrer Drucksache lediglich mit drei Stunden gleich 286,03 Euro angegeben.  Begründung: Die Zusammenfassung der EPIQR-Berichte habe unberücksichtigt bleiben können, da diese „unabhängig von dieser Drucksache erfolgt“ seien.

Übrigens: Die beiden zip-Dateien in den beiden E-Mails der städtischen Pressestelle, die der Waterbölles heute erhielt, enthalten insgesamt ca. 220 Dateien und einer Fülle von Zahlen zu städtischen Schulgebäuden auf mehreren hundert Seiten. Ich habe sie auf meiner Festplatte mal gegen Langeweile abgespeichert – für die nächsten ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.

Verstehe natürlich, dass die CDU-Ratsmitglieder so lange mit dem Studium dieses umfangreichen Datenmaterials nicht werden warten wollen. Vielleicht bei einer Flasche R(h)ein-Wein... ;-)

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Ja Herr Nettekoven,wenn Sie und Ihre Partei nicht für ein DOC in Lennep gestimmt hätten,wäre die Verwaltung sicher in der Lage bei dem Projekt Alleestrasse intensiver zu arbeiten.

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