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Ohne einen Bebauungsplan bliebe es beim Sportplatz

Als „teuersten Kunstrasenplatz aller Zeiten“ bezeichnete der Waterbölles am 11. März den Sportplatz Neuenkamp, nachdem der RSV gegenüber der Stadt Remscheid einen Verkaufspreis von 3.635.000 Euro genannt hatte (als handele es sich um Wohnungsbaugelände) und die Stadt auf den tatsächlichen Wert des Sportgeländes, 540.036,60 € (38 €/m²), verwiesen hatte. Dem RSV käme ein Verkaufserlös in Millionenhöhe gerade recht; er hat auf seinem eigenen Vereinsgelände einen hohen Sanierungsbedarf. Für die (finanzschwache) Stadt Remscheid sei jedoch eine solche Kaufsumme „nicht darstellbar“, betonte gestern im Haupt- und Finanzausschuss Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, nachdem er den Prüfbericht der Verwaltung mit obigen Zahlen aufgerufen hatte. Nicht auf der Tagesordnung stand der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Gruppen FDP und W.i.R., die Verwaltung möge Gespräche mit dem Verein BV 10 Remscheid aufzunehmen mit dem Ziel, auch bei einem Verzicht auf den Sportplatz Neuenkamp einvernehmliche und zukunftsfähige Perspektiven für den Fortbestand und die positive Entwicklung des Vereins zu entwickeln. Dieser Antrag soll zunächst am 15. Mai im Sportausschuss erörtert werden.

Das hinderte die Mitglieder des Hauptausschusses gestern aber nicht daran, auf diesen Antrag Bezug zu nehmen. So stellte etwa der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven fest,  ihm sei es lieber, wenn das Gelände ein Sportplatz (für den BV 1910 e.V. Remscheid) bliebe. Im Übrigen sei der vom RSV geforderte Preis für das Gelände ohne einen Bebauungsplan, der dort eine Wohnbebauung erlaubt, völlig unrealistisch. Und der müsse nun einmal von Rat und Verwaltung aufgestellt werden. „Also haben wir es in der Hand“, folgerte Nettekoven.

Damit konnte nur eine Fortsetzung der Verhandlungen der Stadt mit dem RSV gemeint sein. Zeit dafür bestünde wohl noch. Denn die nächste Generalversammlung des Sportvereins ist erst am 10. Juli. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zurückhaltend: „Ob das eine Taktik sein könnte, sollte man erst einmal in Ruhe besprechen!“

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