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Anmeldungen zum Schuljahr 2020 leicht rückläufig

In den vergangenen Jahren überstieg die Zahl der Anmeldungen zu den beiden Remscheider Gesamtschulen regelmäßig die Aufnahmekapazität.  Deshalb genehmigte die obere Schulaufsicht beiden Gesamtschulen auch für das Schuljahr 2019/2020 wieder ein vorgezogenes Anmeldeverfahren (11. und 12.Februar) – auch für die Nelson-Mandela-Sekundarschule. Darüber und über die Ergebnisse der Anmeldeverfahren für die übrigen Remscheider Schulen berichtet die Verwaltung morgen in der Sitzung des städtischen Schulausschusses um 17 Uhr im "Großen Saal" des Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid, Burger Straße 211.

Aus den vierten Klassen der Remscheider Grundschulen stehen zum Schuljahr 2019/2020 insgesamt 903 Schülerinnen und Schüler zum Wechsel in die Sekundarstufe I an (Vorjahr 919 Kinder). Mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse begann am 8. Februar die Frist zur Anmeldung an den weiterführenden Schulen.  Für die Hauptschule Hackenberg, die Realschulen und die Gymnasien fanden die Anmeldungen am 25. und 26. Februar statt. Insgesamt wurden 965 Kinder  (Vorjahr: 995) angemeldet und aufgenommen; davon 840 Kinder aus Remscheider Grundschulen und 125 auswärtige Kinder (Vorjahr 123), welche hauptsächlich aus den Bereichen Radevormwald, Wermelskirchen und Wuppertal kommen.

An den beiden Remscheider Gesamtschulen wurden insgesamt 378 Kinder angemeldet (Vorjahr 389), davon 346 Remscheider (Vorjahr 353) und 32 auswärtige Kinder (Vorjahr 36). Es wurden 309 Kinder aufgenommen; davon 283 Remscheider und 26 auswärtige Kinder. Beide Gesamtschulen bilden jeweils sechs Eingangsklassen im Jahrgang 5.

245 Anmeldungen erfolgten an der Sophie-Scholl-Gesamtschule (Vorjahr: 262); 162 Kinder wurden aufgenommen. 83 Kinder (Vorjahr 100) wurden aus Kapazitätsgründen abgewiesen; davon wurden 14 von der Albert-Einstein-Gesamtschule und zwölf von der Nelson-Mandela-Schule aufgenommen. 57 Kinder wurden von anderen weiterführenden Schulen aufgenommen. Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Sophie-Scholl-Gesamtschule 16 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen. 147 Anmeldungen erfolgten an der Albert-Einstein-Gesamtschule.; Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Albert-Einstein-Gesamtschule 17 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

An der zum Schuljahr 2013/2014 gegründeten Nelson-Mandela-Sekundarschule wurden 66  Kinder angemeldet (Vorjahr 61), davon sieben auswärtige Kinder. Als Schule des gemeinsamen Lernens nahm die Nelson-Mandela-Sekundarschule 9 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auf. Mit den 66 Aufnahmen erfüllt die dreizügige Nelson-Mandela-Schule die rechtliche Voraussetzung von mindestens 60 und maximal 87 Anmeldungen. Der gesetzliche Durchschnittswert liegt bei 25 Kindern pro Klasse.

An der GHS Hackenberg wurden 38 Kinder angemeldet. Es werden zwei Eingangsklassen gebildet. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenbildungswerte für Hauptschulen sind ausreichend Kapazitäten an der GHS Hackenberg vorhanden. Die GHS Hackenberg hat als Schule des gemeinsamen Lernens sieben Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

An den beiden Realschulen wurden insgesamt 201 Kinder (Vorjahr 215) angemeldet, an der Alexander-von-Humboldt-Realschule 101 Kinder (für vier Eingangsklassen) und an der Albert-Schweitzer-Realschule 100 Kinder ()ebenfalls vier 4 Eingangsklassen). Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Albert-Schweitzer-Realschule vier Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (351 Kinder) ist im Vergleich zum Vorjahr (364) leicht gesunken. Das Leibniz-Gymnasium bildet mit 97 Anmeldungen vier Eingangsklassen. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (86 Anmeldungen), das Gertrud-Bäumer-Gymnasium (87 Anmeldungen) sowie das Röntgen-Gymnasium (81 Anmeldungen) bilden jeweils drei Klassen. Die Anzahl der an den Gymnasien angemeldeten auswärtigen Kinder entspricht dem Niveau der Vorjahre. „Traditionsgemäß“ werden Kinder aus Wuppertal-Ronsdorf am Leibniz-Gymnasium und aus dem Bereich Radevormwald am Röntgen-Gymnasium angemeldet. Insgesamt wurden 38 Kinder (Vorjahr 31) aus Remscheider Grundschulen an auswärtigen Schulen angemeldet, davon 22 Kinder an der Wuppertaler Erich-Fried-Gesamtschule (Vorjahr 13). Hier handelt es sich um „Erstanmeldungen“, also Kinder, welche nicht an einer Remscheider Schule angemeldet bzw. abgewiesen wurden.

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