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Ortstermin auf Holz für einen neuen Kinderspielplatz

Der Name „Sportplatz Holz“ für die kleine Spielfläche gleich neben der BMX-Strecke auf Hasten klingt etwas hochgestochen. Tatsächlich ist es ein teilweise von Unkraut überwachsener Bolzplatz ganz am Ende der Ortschaft Holz oberhalb des Morsbachtals, wo heute noch eine kleine Gruppe von Fußball-Kickern samstags ab 14 Uhr oder sonntags ab 11 Uhr für etwa zwei Stunden ihrem Hobby frönt. Ansonsten werden dort gerne Hunde von der Leine gelassen - weshalb die Kicker vor dem Anpfiff sicherheitshalber den Platz abgehen, um notfalls „Tretminen“ zu entfernen. Das müsse leider öfter geschehen, berichtete der Sprecher der „FC Holz“, Holger Huth, gestern bei einem Ortstermin auf dem Platz. Zu dem hatte Bezirksbürgermeister Otto Mähler eingeladen, um herauszufinden, ob sich die Hobby-Fußballer den Platz künftig mit kleinen Kindern teilen könnten (und auch wollten).

Spielflächen für kleine Kinder im Ortsteil Holz? Michael Ketterer, Leiter der Kinder- und Jugendförderung im Fachdienst Jugend, schüttelte gestern den Kopf.  Fehlanzeige! Im Dezember hatte er erfahren, dass Anwohner mit kleinen Kindern bereit seien, kleinere Spielgeräte zu finanzieren für einen Spielplatz auf einem (kleineren) Teil des alten Bolzplatzes.  Das war in einer Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zur Sprache gekommen: Die Verwaltung möge die rechtlichen Möglichkeiten für einen solchen Spielplatz prüfen, schließlich gebe es auf Holz gegenwärtig 35 Kinder unter sechs und 38 über sechs Jahren, wie Bernd Quinting (CDU) beim gestrigen Ortstermin gerne noch einmal betonte.

Daran nahm auch Nadine von der Burg teil, Spielplatzplanerin bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR). Ketterer hatte sie um den Vorentwurf eines kleinen Spielplatzes gebeten, den sie den interessierten Fußballern, Müttern und Kindern präsentierte. Rund 21.000 Euro werde der Platz wohl kosten, sagte sie.

Aus dem Bolzplatz verwaltungstechnisch einen „Spiel- und Bolzplatz“ zu machen, sei nicht das Problem, so Martin Sternkopf, der Leiter des Fachdienstes Sport und Freizeit. Dann werde sich eben künftig „das Jugendamt“ um das Gelände kümmern. Ohnehin sei dort in letzter Zeit nur noch alle drei Wochen jemand aus dem Fachbereich vorbeigefahren, um Müll aufzusammeln. Denn dass der Platz gerne für Grill-Feiern genutzt wird, vorzugsweise am Wochenende, war Sternkopf und seinen Leuten nicht entgangen. Ein Kinderspielplatz, ´belebt von Müttern und ihren kleinen Kindern, werde an dieser Stelle„ sicherlich für mehr soziale Kontrolle sorgen“, meinte Sternkopf. Und hoffentlich auch für verantwortungsbewusstere Hundebesitzer! Die Kicker würde es freuen.

Ein finanzielles Problem wäre ein neuer Spielplatz aber sehr wohl! Für die finanzschwache Stadt Remscheid ebenso wie für die Familien aus der Umgebung, von denen eine gewisse Eigenbeteiligung an den Baukosten erwartet wird. Warum nicht die umliegenden Firmen um eine Spende bitten?! Jennifer Dogan, gestern mit Kind ebenfalls zum Ortstermin gekommen, hat mit dem „Klinkenputzen“ schon einmal angefangen. Und ihr sei Spendenbereitschaft signalisiert worden, berichtete  sie. Ein Firmeninhaber habe sogar ein komplettes Spielgerät zugesagt. Bezirksbürgermeister Otto Mähle0 (SPD) und Bernd Quinting freute das. „Dann werden wir das Projekt in der nächsteen Sitzung der Bezirksvertretung am 21. Mai auf den Weg bringen“, kündigte Mähler an. Danach werde sich dann der „Arbeitskreis Spielplätze“ und später dann der Jugendhilfeausschuss damit befassen, erläuterte Michael Ketterer das weitere Verfahren. Vielleicht könne  ja schon im nächsten Jahr mit dem Bau des kleinen Spielplatzes begonnen werden. Die Spendenzusagen weiterer Sponsoren wären da sicherlich hilfreich...

Zeit genug also, um noch „ein paar Kleinigkeiten“  (Mähler) zu klären. Zum Beispiel, ob zwischen Bolz- und Spielplatz  noch ein halbhoher Gitterzaun erforderlich wäre, oder ob der Weg zum Platz – offiziell kein Fahr-, sondern nur ein Gehweg (blaues Fußgänger-Schild) – mit Pollern abgesperrt werden müsste. Zuvor war vom „FC Holz“ und einem (wegen des starken LKW-Verkehrs auf der Zufahrtsstraße besorgten) Anwohner der Hof der ehemaligen Grundschule Hölterfeld als mögliche Spielplatz-Alternative ins Gespräch gebracht worden.  Aber da wollten die Vertreter der Stadt Remscheid nicht ran. Zum einen, weil der Schulhof komplett asphaltiert ist, und zum anderen, weil nicht klar ist, was mit dieser städtischen  Immobilie auf Dauer geschehen soll.

 

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Wählergemeinschaft WiR am :

Bereits im Juni 2016 haben WiR nach der verkehrlichen Situation in der Straße Holz gefragt. Zu diesem Thema wurde auch ein „Bürgerbegehren“ in den Beschwerdeausschuss eingebracht. Die Straße Holz wird im unteren Bereich immer wieder durch Anlieferungsverkehr von großen LKW so blockiert, dass An- und Abfahren der Anwohner nicht unbeschränkt möglich sind und Rettungswege verstellt werden. Weiterhin gibt es in diesem Teil der Straße keinen Fußweg. Die Kinder müssen über die Straße laufen. Im Hinblick auf die mögliche Errichtung eines Spielplatzes auf dem Sportplatz Holz bitten WiR nochmals um Überprüfung der gefahrlosen Zuwegung. Wäre eine gefahrlose Erreichung des Spielplatzes am Sportplatz Holz trotz des Lieferverkehrs zu der dort ansässigen Firma gewährleistet?

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