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EWR: Klimaschutz praxisnah und vor Ort

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Unser Leben ist voller Energie: Wir essen und trinken, wir duschen und kochen und backen, wir hängen vor dem Fernseher ab und hängen die Wäsche auf. Das ganz normale Leben, für unsere Familie und für die meisten Menschen hier bei uns in Remscheid. Dazu gehört natürlich auch Strom. Für die EWR ist es besonders wichtig, dass man mit immer weniger Stromverbrauch aus nachhaltiger Produktion die Umwelt schützen kann. Sparsamer und rationeller Energieeinsatz sowie die ressourcenschonende und klimaverträgliche Bereitstellung von Energie gewinnen deshalb ständig an Bedeutung. Nachhaltigkeit bestimmt auch zunehmend unser Mobilitätsverhalten. Hier setzen die Stadtwerke Remscheid und die EWR auf einen umweltfreundlichen ÖPNV sowie auf die Förderung von Elektromobilität.

Die von der EWR nachhaltig erzeugte Energie liefern Blockheizkraftwerke (BHKWs), acht Photovoltaikanlagen1), 21 Windkraftanlagen/ Windparks1) sowie eine Wasserkraftanlage an der Eschbachtalsperre. Die EWR betreibt insgesamt 20 BHKW (Stand: April 2019) in einer Leistungsbandbreite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Unter den BHKWs befinden sich zwei Anlagen, bei denen Biomethangas zum Einsatz kommt. Eines dieser Biogas-BHKWs befindet sich im H2O, denn was wäre ein Sauna- und Badeparadies ohne angenehme Wärme und warmes Wasser? Allein das Biogas-BHKW im H2O produzierte in 2018 CO2-neutral rund 7,5 Mio. kWh Strom und ca. 8 Mio. kWh Wärme. Durch den Einsatz von Biomethan statt Erdgas werden insgesamt jährlich ca. 5.000 Tonnen CO2 eingespart. Es ist somit ein passgenaues Beispiel für eine gelungene Kombination von Ökonomie, Umweltschutz sowie regenerativer Energieerzeugung hier vor Ort.

„Rechnet man dieses Engagement in der regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert der Stadtwerke Remscheid Verbund ca. 64,1 Mio. kWh Öko-Strom pro Jahr für ca. 18.300 Haushalte in Remscheid. Das sind rund 5.300 Haushalte mehr als zum Jahresbeginn 2018. Durch die Steigerung der Anzahl der versorgten Haushalte mit erneuerbaren Energien konnte die CO2-Einsparung um über 40 Prozent, d. h. auf rund 38.000 Tonnen pro Jahr gesteigert werden“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

Die Zahl der E-Mobile und Hybridautos nimmt zu, das Interesse steigt und damit der Bedarf an Lademöglichkeiten. Die EWR als lokaler Energiedienstleister ist natürlich auch bei diesem Thema aktiv. Die EWR betreibt in Remscheid zurzeit fünf Elektrotankstellen mit jeweils zwei Ladepunkten. Die Ladestationen für Elektroautos befinden sich an folgenden Standorten in Remscheid: Tiefgarage Rathaus der Park Service Remscheid (PSR) Friedrich-Ebert-Platz / Busbahnhof Fa. Möbel Knappstein an der Neuenkamper Str. 71 Stadtwerkegelände an der Neuenkamper Str. 81-87 Bis Ende 2019 plant die EWR vier weitere Ladesäulen in Remscheid, selbstverständlich mit 100 Prozent Ökostrom. Der Stadtwerke Remscheid Verbund geht selbst mit gutem Beispiel voran, denn im Verbund sind vier Elektroautos als Dienstfahrzeuge im Einsatz, die mit Ökostrom „betankt“ werden. Dazu kommen noch ein Hybridfahrzeug sowie drei Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Außerdem betreibt die EWR eine Erdgastankstelle an der ARAL-Tankstelle an der Neuenkamper Straße.

Viele Remscheider Kunden, ganz gleich ob Eigenheimbesitzer oder Industrie – und Gewerbekunde, nutzen seit Jahren die Bandbreite der EWR-Serviceleistungen zur komfortablen Wärme- und Warmwasserversorgung und damit zur Energiekosteneinsparung. Dabei nimmt die Umstellung von Heizöl auf Erdgas eine wichtige Rolle ein. In technischer Hinsicht kam ein breites Spektrum von energieeffizienten Neuanlagen zum Einsatz: Die Spanne reichte von modernen Heizzentralen zur Raumwärmeversorgung und Warmwasserbereitung über Hallenheizsysteme zu Strom und Wärme erzeugenden Blockheizkraftwerken bis zu Druckluftanlagen. Insgesamt versorgt die EWR zurzeit aus knapp 300 energieeffizienten Heizanlagen nahezu 400 Wärmekunden mit Raumwärme bzw. Warmwasser, die sich auf mehr als 460 Gebäude mit knapp 2.000 Wohnungen und rund 60 Gewerbe- und Industriebetrieben verteilen. „Das Geschäftsfeld Energiedienstleistungen hat sich bei der EWR in den letzten 10 Jahren zu einem festen Bestandteil der Serviceleistungen entwickelt und wächst ständig weiter, denn die Remscheider schätzen die Kompetenz und Kundennähe der Ingenieure und Techniker der EWR vor Ort“, so Klaus Zehrtner, Leiter Energiedienstleistungen bei der EWR GmbH.

Ende letzten Jahres wurden im Verkehrsbetrieb fünf neue Busse in Betrieb genommen. Diese neuen Mild-Hybrid-Fahrzeuge überzeugen nicht nur dank ihres Aussehens. Der Verbrauch der Fahrzeuge sinkt dank moderner Technik und Effizienz. Das spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt. Mit dem Einzug der fünf neuen Busse verfügt der Verkehrsbetrieb insgesamt über 63 Solobusse und 23 Gelenkzüge. Bei den neuen Fahrzeugen kommt ein kompakter Motor mit 7,7 Liter Hubraum zum Einsatz. Beim Beschleunigen wird dieser durch einen Elektromotor (Mild Hybrid, 14 KW / 220 Nm), der zwischen dem Getriebe und dem Motor verbaut ist, unterstützt. Beim Bremsen oder im Schubbetrieb arbeitet der Elektromotor als Generator und speichert den so gewonnen Strom kurzzeitig in Kondensatoren, den so genannten Mild Hybrid Storages (MHS). Diese gespeicherte Energie wird beim Beschleunigen wiederverwendet. Die neuen Busse verbrauchen ca. 8 Prozent weniger Sprit gegenüber den älteren Dreitürer-Modellen. Sie wurden serienmäßig mit einer intelligenten Eco-Lenkung ausgestattet; diese wird nur bei Bedarf aktiviert und spart somit Kraftstoff. Eine neu entwickelte reibungsoptimierte Hinterachse trägt ebenfalls zur Spritersparnis bei. Ein positiver Nebeneffekt des Mild-Hybrids ist die Reduzierung von CO2 und NOx. Der Verkehrsbetrieb hat zum 1. Mai in allen Bussen ein neues Assistenz-System eingebaut, das dazu beiträgt, Umwelt und Technik zu schonen und den Fahrgästen mehr Komfort zu bieten. Ein kleines Display mit fünf LED am Fahrerarbeitsplatz zeigt jetzt den Fahrerinnen und Fahrern an, wie kraftstoff- und materialschonend der Bus gerade bewegt wird. Viele Parameter beeinflussen die Farbe der LED. „Grün“ bedeutet: „effizienter Fahrbetrieb“. „Gelb“ zeigt an, wenn eine geringe Überschreitung einiger Parameter registriert wurde. „Rot“ heißt Warnung: zu viele Abweichungen von den festgelegten Parametern – unwirtschaftliches Fahren. „Kraftstoff einzusparen hat nicht nur einen wirtschaftlichen Aspekt, sondern wirkt sich auch positiv auf die Umwelt aus. Durch weniger Schadstoffe von den Abgasen der Verbrennungsmotoren wird diese auch weniger belastet. Darüber hinaus werden die Fahrgäste komfortabler befördert und die Fahrzeugtechnik geschont“, betont Peter Seitz, Bereichsleiter Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid GmbH.

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Kommentare

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Saskia Laumann am :

Biogas wird in Monokulturen auf Feldern gewonnen, die für die Nahrungsmittelproduktion geeignet wären. Dank EEG Umlage lohnt es sich für den Landwirt. Die Bevölkerung subventioniert über den teuren Strom den Saunabesuch im H2O. Nachhaltig und umweltfreundlich finde ich das nicht. Ich fände es besser, wenn die Stadtwerke den Busverkehr sauberer machen könnte. Die alten Dieselbusse stinken wirklich sehr. Wer weiß, was nach den ganzen Skandalen da hinten aus dem Auspuff kommt. Die Fahrer gehen auch nicht gerade sparsam mit dem Gasfuß um. Ich habe gelesen, dass ein Gelenkbus 70 Liter auf 100 km braucht. Außerhalb der Schulzeit sitzen da nur eine Handvoll Leute drin! Wahrscheinlich lohnt es sich nicht, da Effizienz nicht belohnt per Umlage belohnt. Die Tankrechnung wird immer bezahlt, egal wie hoch. Aus wie viel Liter Diesel blasen denn die Busse im Jahr CO2, Ruß und NOx in die Remscheider Luft?

Heinz Wäscher am :

Busse werden ja eigentlich im Dauerbetrieb bewegt, d. h. ein Kaltstart mit der dann besonders intensiven Abgasbelastung durch die noch nicht auf Betriebstemperatur gebrachte Abgasanlage findet nur einmal am Tag statt. Die hiesigen Stadtwerke könnten sich trotzdem einmal in Wuppertal erkundigen ob sich die dort von den WSW betriebenen Busse mit einem vollwertigen Hybridantrieb problemlos betreiben lassen.

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