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Grüner und ruhiger, das wird Fußgänger freuen

Bis zu fünf Terrassen für die Außengastronomie“, überschrieb der Waterbölles am 16. März die Bürgerversammlung im Innenstadtbüro Markt , auf der u. a. Landschaftsarchitekt Stefan Bracht von der SAL Landschaftsarchitektur GmbH aus Münster neue Ideen für die Alte Bismarckstraße vorgetragen hatte. Seine Firma hat von der Stadt den Auftrag erhalten, im Rahmen des vom Rat der Stadt beschlossenen Revitalisierungskonzepts insgesamt sechs Innenstadtstraßen zu überplanen. Dazu gehört auch die Fastenrathstraße am Rathaus. Was sich der Landschaftsarchitekt dazu hat einfallen lassen, stellte er in dieser Woche im Ausschuss für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege vor – als „Vorentwurf“, wie er einschränkend feststellte.

Es überraschte die Ausschussmitglieder nicht: Auch in Zukunft werden Autos von der Alleestraße über die Fastenrathstraße zur Hochstraße fahren oder vorher in die Tiefgarage unter dem Rathausplatz abbiegen. Stellenweise wird der Autoverkehr jedoch den Fußgängern weichen müssen. Denn Stefan Bracht will den Verkehr „entschleunigen“. Um das zu erreichen, soll es eine neue, kleine Grünfläche zwischen Stadtsparkasse und Parkplatzeinfahrt geben, wo jetzt lediglich eine kleine Bronze-Skulptur steht. Und die Abbiegespur zur Tiefgarage soll kürzer werden und eine engere Kurve erhalten.

Um mehr Grün ins Stadtbild zu bringen, sollen an dem Gehweg Richtung Rathaus weitere Bäume gepflanzt werden. Und Bänke sollen zu einer kleinen Rast einladen. Den Brunnen auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig hält Bracht für verzichtbar, zumal er ohnehin schon lange nicht mehr sprudelt und zum Abfalldepot verkommen ist. Der Brunnen soll durch einen Baum ersetzt werden. Auf diese Straßenseite soll nach Brachts Plänen der Taxistand umziehen. Die Standspur für die Taxis soll drei Meter breit werden (bei schmalerer Straße), genug Platz also für die rechts einsteigenden Fahrgäste, um nicht dem fließenden Verkehr in die Quere zu kommen.

„Nichts gegen zusätzliche Pflanzbeete“, wandten im Ausschuss Ralf Wieber (CDU) und Lothar Schiffer (FDP) ein. Aber zwischen Zange und Bäumen müsse für den Lieferverkehr von der Alleestraße die Ausfahrt auf die Fastenrathstraße frei bleiben. Das sei sichergestellt, sagte der Architekt, nachdem Wieber ihm dem Begriff der „Zange“ erklärt hatte. Denn der war dem Planer aus Münster bislang noch nicht untergekommen.

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Kommentare

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Heinz Wäscher am :

Gibt es eigentlich im Bereich Fastenrathstraße - Rathausstraße - Hochstraße eine signifikante Anzahl von Rad Fahrenden oder ist dort zukünftig generell mit einer Zunahme von einspurigen Fahrzeugen, die max.25 km/h schnell fahren, zu rechnen? Beim Überholen dieser langsamen Fahrzeuge wird ein Überholabstand von min. 1,5 m empfohlen. Dazu sollte aber eine ausreichende Fahrbahnbreite vorhanden sein.

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