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Schulministerin Gebauer zu Gast in Küppelstein

Pressemitteilung der Akademie der kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Im Rahmen der Tagung „Kulturelle Schulentwicklung – kokreativ ermöglichen, denken, gestalten“ besuchte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer gestern die Akademie der Kulturellen Bildung. Zusammen mit der Akademie-Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel und anderen Podiumsgästen diskutierte sie über das Programm „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“, ein gemeinsames Projekt der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator.

Mit Blick auf die Erkenntnisse des Programms befasste sich die Transfer-Tagung der BKJ in Vorträgen und Innovationslaboren mit der Frage, wie der Stellenwert von Kultureller Bildung in Schulen, Kommunen und Kultureinrichtungen ausgebaut werden kann. In einem Podiumsgespräch zu Beginn diskutierten NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer mit Akademie-Direktorin und BJK-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Keuchel, Dr. Tobias Diemer von der Stiftung Mercator und dem Schüler und Jungschauspieler Pascal Ulrich, wie Kulturelle Bildung als Schulentwicklungsziel gestärkt und weitere Bündnisse für die Idee eines Lehrens und Lernens durch die Künste geschaffen werden können.

Ministerin Gebauer betonte, wie wichtig kulturelle Schulentwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei und verwies auf die enge Zusammenarbeit von drei NRW-Ministerien bei dieser Aufgabe. „Kulturelle Bildung hat in ihrer Vielseitigkeit einen breit gefächerten Platz in den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Wir unterstützen Schulen dabei, verschiedene Angebote fest im Schulleben zu verankern und somit allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen und ihre eigene Kreativität anzuregen“, sagte Yvonne Gebauer. Prof. Dr. Susanne Keuchel unterstrich die bereits gemachten Erfahrungen und bemerkte: „Aufgaben und Herausforderungen für Schulen sind in den letzten 20 Jahren mit Kultureller Bildung, Digitalisierung und Community Education stetig gewachsen. Zurzeit wird dies als Kraftakt und als Add-On gehandelt. Mit Blick auf die rasche gesellschaftliche Transformation wäre jetzt die Zeit, den Mut zu entwickeln und aus dem bestehenden System heraus Schule in ihren Verantwortlichkeiten, analogen wie digitalen Räumen und Aufgabenfeldern ganz neu zu denken.

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