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Neu: Bienenvolk auf Vordach der Stadtsparkasse

Die Remscheider Stadtsparkasse setzt ein Zeichen gegen das Bienensterben. Auf dem Vordach des Hauptstellengebäudes an der Alleestraße summt es seit kurzem gewaltig. Und das soll auch so bleiben. Weil Bienen wichtige Akteure in unserem Ökosystem sind, sprich: viele Pflanzen benötigen sie zum Bestäuben ihrer Blüten. Leider aber sind Bienenvölker aus den verschiedensten Gründen vom Aussterben bedroht. „Wir freuen uns, den Remscheiderinnen und Remscheidern ein außergewöhnliches Projekt zu präsentieren. Damit zeigen wir als lokales Kreditinstitut, dass uns auch in ökologischer Hinsicht das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt", sagt Peter Hardebeck, Bereichsdirektor Kreditmanagement der Stadtsparkasse Gemeinsam mit den „Bienenbeauftragten“ Sabine Wingenbach und Bernd Keup präsentierte er gestern die neuen emsigen Dachbewohner der lokalen Presse. Von dort aus sollen sie im Umkreis von  zwei bis drei Kilometern in Gärten, auf Balkonen, im Stadtpark und auf der Alleestraße Pollen und Nektar sammeln.

Dass Bienen in Innenstädten durchaus eine gute Lebensgrundlage haben, versicherte Regina Rottschy, die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung ist seit zwei Jahren ehrenamtlich Sachverständige für Bienengesundheit, bestellt nach bestandener Prüfung vom bergischen Veterinäramt in Solingen. „Wie man heute weiß, zieht es die Bienen in die Stadt. Denn auf dem Land herrschen wegen der agrarindustriellen Nutzung vieler Flächen keine optimalen Bedingungen mehr", bestätigte auch Klaus Ellenbeck, der Personalratsvorsitzende der Stadt Remscheid. Woher er das weiß? Er ist in diesem Jahr unter die Bienen gegangen, hält am Fürberg erste eigene Bienenvölker und hat eines davon „geteilt“ für die Neuansiedlung in dem Holzkasten auf dem Sparkassendach. Der soll dort übrigens das ganze Jahr stehen bleiben. Sollte die Temperatur im Inneren des Kastens im Winter auf unter 14 °C sinken, heizen die Bienen von alleine – durch ständige Bewegung – die Temperatur bis auf 25 bis 30 °C auf.

Bernd Keup lädt die Kundinnen und Kunden der Stadtsparkasse ein, sich während der Öffnungszeiten den Bienenstock anzuschauen. Das ist vom Treppenhaus (Fenster im ersten Stock) gut möglich. Auch die Belegschaft nimmt rege Anteil an ihren neuen „Kolleginnen und Kollegen". Und falls sich einmal ein Insekt in ein Büro verirren sollte, besteht aber kein Grund zur Panik. „Wir haben unsere Kolleginnen und Kollegen ausführlich über das Projekt informiert und ihnen ein paar Verhaltensmaßregeln an die Hand gegeben. Verhält man sich ruhig, ist das Zusammentreffen mit einer Biene kein Problem!" Der Waterbölles kann das bestätigen. Er blieb bei Videoaufnahmen „nahe am Geschehen“ ungestochen. (Im Bild v. li. n. re. Bernd Keup, Klaus Ellenbeck, Sabine Wingenbach, Regina Rottschy und Peter Hardebeck)

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