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Die Zeit, in der das einfache Brot wundervoll schmeckt

Vom 6. Mai bis 4. Juni begehen die Muslime auf der ganzen Welt den Fastenmonat Ramadan. Mit Einbruch der Dunkelheit treffen sie sich in ihren Familien, bei Nachbarn oder in der Moschee, um bei einem gemeinsamen „Fastenbrechen“ (Iftar) ein wenig zu feiern und die Gemeinschaft zu genießen. Dazu hatte der Verein Deutsch-türkisches Kultur und Sportzentrum e.V. an der Freiheitstraße am Samstagabend auch deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen, inzwischen schon eine gute Tradition. Der Vorsitzende Mesut Sezen und Salih Temizyürek, auch Mitglied des städtischen Integrationsrates, begrüßten dazu neben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auch den evangelischen Superintendenten Hartmut Demski, Pastor André Carouge von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Schützenstraße („Friedenskirche“) sowie Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Integrationsrates, und Sevinc Brilling, die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Remscheid.

Demski überbrachte die Grüße der christlichen Kirchengemeinden in Remscheid und wertete die Einladung als Zeichen der Offenheit: „Das wissen wir sehr zu schätzen!“ Und der OB betonte, er Gedankenaustausch im Rahmen der Iftar-Essen sei ihm wichtig: „Ein gutes Zeichen für unsere Stadt, dass die muslimischen Gemeinden dazu einladen!“

Salih Temizyürek hatte zuvor bei der Begrüßung der Gäste betont: „Die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz bedeutet uns sehr viel“ Der Kultur- und Sportzentrum Remscheid e.V. verfolge ausschließlich Ziele, die mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Einklang stünden. „Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und lehnen jeglichen Extremismus und Rassismus ab. Wir als Verein legen Wert auf Freundschaftlichkeit, Toleranz und Solidarität der Menschen untereinander und gegenüber anderen Glaubensangehörigen. Wir lehnen jede Art von Gewalt und Aufruf zur Gewalt ab. Unser Ziel ist ein Zusammenleben in Remscheid gemeinsam zu gestalten. Wir respektieren die Glaubens- und Meinungsfreiheit anderer, verlangen aber den gleichen Respekt von anderen!“ Vor allem gelte das für von Politikern, „die nichts anderes zu tun haben scheinen, als das Kopftuch zu thematisieren.“

Ramazan sei eine Zeit der Bescheidenheit, wo das einfache Brot wundervoll schmeckt und das Wasser einen besonderen Wert hat. „Auch in diesem Jahr erinnern wir uns daran, wie gut es uns eigentlich geht und wie wichtig es ist anderen, vor allem hungerleidenden Menschen zu helfen!“

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