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Vorhofflimmern, eine heilbare Erkrankung

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Am Dienstag, den 4. Juni, informiert Prof. Dr. med. Uwe Wiegand, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie und Rhythmologie  ab 18 Uhr im Forum Ovale des Sana Klinikums Remscheid umfassend über das Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten bei Vorhofflimmern. Rund drei Milliarden Mal schlägt das menschliche Herz im Lauf eines Lebens, um unaufhörlich Blut durch den Körper zu pumpen. Dass es dabei gelegentlich aus dem Takt kommt, ist nicht verwunderlich. Wenn das Herz allerdings komplett aus dem Rhythmus gerät, kann es sich um eine erstzunehmende Herzrhythmusstörung handeln. Allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Millionen Menschen Vorhofflimmern. Vor allem im höheren Lebensalter und in Kombination mit koronarer Herzerkrankung, Bluthochdruck, Diabetes oder Adipositas steigt das Schlaganfallrisiko der Erkrankten.

Was ist Vorhofflimmern?

Prof. Dr. med. Uwe Wiegand: „Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, bei der durch fehlerhafte elektrische Signale die Vorhöfe des Herzens nicht mehr intakt schlagen, sondern unkontrolliert flimmern. Bei einem normalen Herzschlag ziehen sich die Hohlräume des Herzens, die Vorhöfe und die Kammern, koordiniert zusammen und entspannen sich wieder – das sorgt für eine optimale Herzleistung. Beim Vorhofflimmern ist dieser Rhythmus durchbrochen.

Wann wird Vorhofflimmern gefährlich?

Prof. Dr. med. Uwe Wiegand: „Vorhofflimmern ist nicht prinzipiell lebensbedrohlich. Allerdings geht von dieser Herzrhythmusstörung die grundsätzliche Gefahr aus, dass sich Blutgerinnsel bilden können, die zu einem Schlaganfall führen können. Zudem verringert sich durch Vorhofflimmern die Pumpleistung des Herzens, was zur Herzschwäche führen kann.

Wie merke ich, dass ich unter Vorhofflimmern leide?

Prof. Dr. med. Uwe Wiegand: „Vorhofflimmern äußert sich häufig als Herzrasen und Herzstolpern. Es gibt aber auch Patienten, die solche Symptome während des Vorhofflimmern nicht verspüren. Unabhängig hiervon merken Patienten während des  Vorhofflimmerns oft eine niedrigere Belastungsgrenze, fühlen sich müde, schlapp oder schwindelig. Einige Patienten verspüren das Vorhofflimmern auch gar nichts, was besonders gefährlich sein kann, wenn das Krankheitsbild zuvor noch nicht diagnostiziert wurde.

Gibt es Risikogruppen, die unter Vorhofflimmern leiden?

Prof. Dr. med. Uwe Wiegand: „Vorhofflimmern tritt häufiger bei Patienten mit langjährigem Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Schilddrüsenerkrankung oder anderen Stoffwechselerkrankungen auf. Auch starker Alkoholkonsum oder ein akuter Infekt können ein Vorhofflimmern auslösen. Meist sind die Patienten über 50 Jahre, allerdings kann Vorhofflimmern durchaus auch bei jungen und ansonsten herzgesunden Patienten auftreten, führt bei der Mehrzahl dieser Patienten aber nicht zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko.“

Was kann ich gegen Vorhofflimmern tun (präventiv) und welche Behandlungsmethoden gibt es?

Prof. Dr. med. Uwe Wiegand: „Das Risiko von Vorhofflimmern kann durch gesunde Ernährung, Bewegung und eine konsequente Therapie eines Bluthochdrucks günstig beeinflusst werden. Auch sollte auf Rauchen und den Konsum von zu viel Alkohol verzichtet werden.“

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