Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Bürgerempfang im Frühling wegen Aufbruchsstimmung

„Auch in Zeiten der sozialen Medien mit ihren vielfältigen Möglichkeiten des schnellen und umfassenden Austauschs von mehr oder weniger wichtigen Informationen wollen wir an der althergebrachten Methode festhalten, bei der man sich aufmacht, um sich zu einem persönlichen Gespräch zu treffen“, schrieb Bezirksbürgermeister Stefan Grote in seiner Einladung zum Bürgerempfang 2019 der Bezirksvertretung Süd. Der fang am Freitagabend in der Kirche der Evangelischen Christus-Kirchengemeinde an der Burger Straße statt, musikalisch eröffnet vom Ehringhauser Männergesangsverein und dem Keiper Werkschor. Unter den zahlreichen Gästen: Oberbürgermeister Burkhardt Mast-Weisz, die Beigeordneten Thomas Neuhaus und Peter Heinze, Stadtplanerin Christina Kutschaty, Michael Zirngiebl, der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), und der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf.

„Ich komme immer gerne zu Euch, fühle mich sehr wohl hier“, sagte Stefan Grote dem Hausherrn, Pfarrer Jens Eichner, und Michael Sauer, dem Vorsitzenden des Presbyteriums der Christuskirche. Ein Bürgerempfang im Frühling, das ist neu die für BV Süd. Er fiel bisher „in den dunklen ungemütlichen November“. Aber der Bezirksbürgermeister verspürte Aufbruchstimmung, wie sie besser zum Frühling passe: „Andere Bezirke haben das DOC oder die Umgestaltung des Ebertplatzes, aber auch im Südbezirk tut sich was!“ Und das zählte er dann auf:

  • Die Pläne für die Erweiterung und Privatstraße von Obi seien „durch“; Remscheids einziger Baumarkt erweitere sich stark in diesem und kommenden Jahr deutlich.
  • Für den Durchstich von der Intzestraße zur Lenneper Straße habe die BV den Bebauungsplan drei Tage zuvor eingeleitet: „Das ‚Schlüsselhaus‘ ist gekauft und damit die wichtigste Hürde genommen!“ Das Projekt „könnte 2021 oder 2022 umgesetzt, damit würde die Strucker Straße sowie das Nadelöhr Intzestraße endlich entlastet werden.“ Auffallend der Konjunktiv „könnte“ und „würde“.
  • Stichwort „Leerstand Einzelhandel“: „Auch da hat sich was getan, vor allem auf der Lenneper Straße Richtung Zentralpunkt. Viele dunkle und dreckige Löcher sind verschwunden und netten kleinen Einzelhandelsgeschäften gewichen.“ Auch die lange Zeit leerstehende Waschanlage Dattner an der Unterführung sei gewichen. Aber: Ob dort ein weiteres Fitnessstudio richtig sei, war sich Grote nicht sicher. „Das ist freie Marktwirtschaft!“
  • Das Café Steinbrink, „ voll im Betrieb“ sei eine Belebung des Zentralpunktes, und auch die Neuorientierung des Marktes habe einwandfrei geklappt.
  • Neue Kindergartenplätze, im Südbezirk dringend benötigt, zeichnen sich ab: Kita Sedanstraße, eine Waldgruppe und ein Kindergarten auf dem Grundstück Burgerstrasse 90 (Mannesmann Villa). gegenüber Aldi.
  • Und das neue Forschungszentrum Vaillant nimmt in diesem Jahr den Betrieb auf.

Diesen Erfolgsgeschichten dem stellte Stefan Grote zwei „unschöne Geschichten“ gegenüber: ALDI, der Eigentümer des „Blauen Mondes“ rühre sich immer noch nicht, was die geforderte Wiederaufstellung des denkmalgeschützten Turmes angehe. Den Interessenverein, der sich deswegen gründete, forderte Stefan Grote auf, ALDI weiter Paroli zu bieten: „Macht weiter!“ Und an die Adresse des BV 10, der fürchten muss, seinen Sportplatz am Hohenhagen zu verlieren: „“Wer nicht kämpft hat schon verloren!“ Vielleicht bewegt sich der Eigentümer (RSV) beim Verkaufspreis ja doch noch, und die Stadtverwaltung könne weiter planen.

Dank sagte der Bezirksbürgermeister dem Förderverein Hohenhagen für dessen zweites erfolgreiches  Stadtteilfest Hohenhagen, dem Auf auch das Stadtteilbüro Rosenhügel für seine vielfältigen Aktivitäten, durch die sich der Rosenhügel in den letzten Jahren stark verbessert habe, und den Mitarbeitern des Projekts MOSAIK für ihre Studien auf dem Hohenhagen und dem Rosenhügel.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!